Handballdamen: Knappe Heimniederlage gegen Tabellenersten

Die Handballdamen des VfL Uetze empfingen am gestrigen Sonntag (03.11.13) den Tabellenersten vom TSV Burgdorf vor fast schon ungewohnt zahlreichem Publikum in der Uetzer Großsporthalle. Mit fehlenden wichtigen Spielerinnen auf Uetzer Seite rechneten diese –auch mit Blick auf die Ergebnisse der bisher bestrittenen Spiele der Burgdorferinnen- mit einem sehr harten Spiel. Die Devise von Trainer Rainer Bode war klar: diese Partie zu gewinnen könnte schwer werden, geärgert werden sollten die Gäste von nebenan jedoch allemal. Entsprechenden Stellenwert in Bodes Ansprache erhielt auch hier das Abwehrspiel der Uetzer Damen, um dem TSV zu trotzen.

Mit einer 1:3 Führung legten die Burgdorfer zunächst klar vor. Schnell wurde deutlich, dass einiges zu leisten sein wird, um den Anschluss nicht zu verlieren. Die Nervosität auf Seiten der Gastgeber war merklich zu spüren. Vielleicht war aber auch gerade jenes Gefühl Motor für die anfänglich sehr energisch und schnell gespielten ersten Minuten, in denen es den Gästen nicht gelingen konnte, einen profitablen Torvorsprung zu erarbeiten. Auffällig war das sonst eher ungewohnte häufige Durchwechseln besonders im Rückraum der Uetzer, was jedoch in Anbetracht des Laufpensums und der Spielschnelligkeit unbedingt vonnöten war, um mit den Burgdorfer Gästen mithalten zu können. Nicht ganz ungelegen und gerade noch rechtzeitig vor Leistungseinbruch der Gastgeberinnen ertönte dann das Halbzeitsignal, was den Uetzerinnen zunächst einmal etwas Luft verschaffte und das Torverhältnis von 8:11 zumindest für zehn Minuten auf der Anzeigetafel einfrieren ließ. So weit, so gut. Man hatte es sich schlimmer vorgestellt. Ein Drei-Tore-Vorsprung war schließlich kein Halbzeitergebnis, das einem handballerischen Schützenfest gleichkam und ein Unentschieden rückte damit keineswegs in die Ferne. Nichtsdestotrotz war weiterhin gute und beständige Arbeit in der Abwehr gefragt, der Angriff durfte keineswegs nachlassen und die so häufig altbekannten Fehlpässe in der Uetzer Offensive mussten ebenso dringlichst unterlassen werden. Raus aus der Kabine, ab auf die Platte.

Klappe, die Zweite. Die Uetzer Abwehr stand weiterhin sicher, wenngleich es zeitweise zu einigen Verwirrungen über die Zuständigkeit für die TSV-Kreisläuferin kam, die jene Unstimmigkeiten gekonnt nutzte, sich unauffällig abzusetzen schaffte und durch ein wachsames Auge ihrer Mitspielerinnen sauber gespielte Pässe erfolgreich verwandeln konnte. Uetze jedoch ließ sich nicht abschütteln und erreichte nach etwa 50 Minuten Spielzeit das so sehnlichst erhoffte Unentschieden in Form eines Spielstands von 17:17 Toren. Dies ließen die Burgdorferinnen nicht auf sich sitzen, hatte man ihnen doch angemerkt, dass diese sich das Spiel anfänglich doch etwas leichter vorgestellt hatten. Schwindende Kräfte und Konzentrationsmangel auf Gastgeberseite führten letztlich dazu, dass sich die Burgdorfer Gäste dann doch noch mit einem 19:22 absetzen und das Spiel somit für sich entscheiden konnten. Einen Trost gibt es immerhin: wenigstens in der zweiten Halbzeit fielen sowohl auf rechter als auch auf linker Hallenseite gleichermaßen elf Tore.


Für Uetze spielten:
Jenny Ricke (TW), Julia Knoche (1), Yvonne Scherer (2), Nora Fieberg (6), Marleen Wendland, Julia Winkel (2), Alina Kohlmeier (4), Beate Volz, Frederike Schaper (4), Marina Schwarze, Samira Kunz, Yvonne Köneke
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