Mit dem NABU auf Entdeckungstour . . .

. . . die Teilnehmer an der Entdeckungstour lauschen im Burgdorfer Holz den fachkundlichen Ausführungen von Ernst Schmidt,re. vom NABU . . .
Uetze: Burgdorfer Holz | . . . Passend zum "Entdeckertag" in der Region Hannover startete der Naturschutzbund Burgdorf, Lehrte, Uetze zu seiner schon traditionellen vierstündlichen, naturkundlichen Herbsttour.
Die Leitung dieser 25 km langen Fahrradtour lag in den bewährten Händen von Ernst Schmidt vom NABU-Burgdorf.
Bei herrlichen Wetter, die Temperatur stieg am Sonntag, 14. September 2014 auf + 21°C an, konnte Ernst Schmidt 25 Teilnehmer auf dem Schützenplatz in Burgdorf begrüßen. Dieses Mal sollte die beliebte Entdeckungstour, die Naturexkursion, zunächst entlang der Aue ins Burgdorfer Holz führen, dann weiter bis Schwüblingsen und zurück nach Burgdorf.
. . .Gleich zu Beginn machte er uns auf das Burgdorfer Storchenpaar an der Aue aufmerksam, das dieses Jahr 2 Störche versuchte aufzuziehen, von denen aber nur ein Jungtier überlebte. Dazu hatte das zu diesem Zeitpunkt schlechte Wetter beigetragen.
. . . Wenig später erzählte uns von Mauerseglern, die bereits wie die Störche in Richtung Süden das Weite gesucht haben. Die Mauersegler ähneln den Schwalben, sind mit diesen aber nicht verwandt. Auf seinem Grundstück hatte sich in einem früheren Spatzennest ein Mauersegler angesiedelt. Er sammelt im Flug für das flache Nest nur Haare, Federn oder ähnliche leichte Materialien. Die Mauersegler sind die meiste Zeit in der Luft, können beim Fliegen schlafen. Sie haben nur Bodenkontakt während der Brutzeit. Ihre Winterquartiere liegen in Afrika, meist südlich des Äquators.
. . . Auf unserer Fahrt entlang der Felder wies Herr Schmidt auf die Wichtigkeit der Wegseitenränder hin. Sie stehen unter der besonderen Beobachtung des NABU, da auf diesen Streifen verschiedene Schmetterlingsarten und Insekten unterwegs sind.
. . . Im Burgdorfer Holz angekommen, erklärte er uns die Gegend, wo der NABU Feuchtbiotope und Teiche für die Laubfrösche angelegt hat, da diese für die Fortpflanzung wichtig sind.
. . . Auf die Vogelwelt angesprochen sagte uns Ernst Schmidt u.a., dass diese zurzeit ruhig sei, weil die Brutzeit vorbei ist. Die Jungtiere, wie z.B. der Eichelhäher, sich ein neues Revier suchen und die Zugvögel sich für den Flug in Richtung Süden vorbereiten oder bereits unterwegs sind.
. . . Nach unserer Rast mit Kaffeepause auf der Sonnenterasse eines Lokals in Schwüblingsen, traten wir unsere Heimreise über dem “Großen Stern” im Burgdorfer Holz an. Der “Große Stern” ist eine bekannte Wegkreuzung aus früheren Zeiten.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Anzeiger | Erschienen am 27.09.2014
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