Jahresfahrt der Wanderer führt in die Oberlausitz

  55 Mitglieder der Abteilung Wandern und Freizeit des TSV Friesen Hänigsen haben eine fünftägige Reise vom 26. – 30. Sept. 2012 in die Oberlausitz und das Zittauer Gebirge unternommen.

Mit dem Bus, ging es zunächst nach Dresden. Dort zeigte uns ein sachkundiger Führer auf einem „Altstadtrundgang“ die Sehenswürdigkeiten wie Schloss, Zwinger, Semperoper, Fürstenzug und Frauenkirche. Weiter ging es dann an Bautzen vorbei in die Oberlausitz nach Oybin im Zittauer Gebirge zum Hotel Oybiner Hof .

Am 2.Tag wurde dann bei zunächst wechselhaften aber dann immer besser werdenden Wetter, mit einer reizenden Reiseleiterin die Oberlausitz erkundet. Über Olberdorf, ging es zu einer ehemaligen Braunkohleabbaugrube, welche zu einem Erholungsgebiet mit See ausgebaut wurde. Das Kloster Marienthal, ein Zisterzienserinnenkloster, hübsch an der Neiße gelegen, war das nächste Ziel auf dem Weg nach Görlitz. Nach Stadtbesichtigung und Mittagspause führte die Fahrt über Löbau nach Obercunnersdorf, wo sehr schöne Umgebindehäuser zu bewundern waren.

Wieder bei schönem Wetter wurde am 3. Tag gewandert. Der "Oybin-Express" brachte die Wanderer zunächst auf den Hochwald, den zweithöchsten Berg des Zittauer Gebirges. Von der Terrasse der Hochwald-Baude hatte man einen weiten Blick nach Böhmen hinein. An der Grenze zu Tschechien entlang führte der Weg durch die Felsengasse, wo bizarre Felsformationen aus Sandstein zu bewundern waren, hinüber zum Töpfer. Auch dort gab es schöne Aussichten in die Oberlausitz, nach Polen und bis hin zum Riesengebirge.

Der vorletzte Tag stand ganz im Zeichen des Mittelalters. Die "Magd Brunhilde" führte uns im historischen Gewand mit dem Bus durch das Zittauer Gebirge nach Zittau. Dort wartete schon der "Hauptmann der Stadtwache" auch im historischem Gewand auf die Gruppe, um die Besonderheiten der Stadt anzuzeigen. Nach der Führung blieb noch Zeit, die weltberühmten Zittauer Fastentücher zu bewundern, bevor es mit der Zittauer Schmalspurbahn zurück nach Oybin ging.
Aber der Tag war noch nicht zu Ende. Denn die "Magd Brunhilde" führte die Wanderer noch auf den Berg Oybin, wo sich eine mittelalterliche Burg- und Klosterruine befindet. Nach dieser Besichtigung wurde dann zu einen Rittermahl im dortigen Berggasthof geladen. Bänkelsänger unterhielten die Gäste mit mittelalterlichen Gesängen und Anekdoten.

Am letzten Tag hieß es Abschiednehmen von der schönen Landschaft. Gerne wären die Teilnehmer noch ein paar Tage geblieben. Auf der Rückfahrt begleitete die Reiseleiterin die Gruppe noch bis Bautzen, der Hauptstadt der Oberlausitz. Nach dem Rundgang ging es dann endgültig zurück nach Hänigsen.

Fazit der Reise: 5 schöne Tage mit vielen Besichtigungen und einer Wanderung ließen die Fahrt zu einem Erlebnis werden, das man nicht so schnell vergisst. Alle waren begeistert.
Es war mittlerweile die 16. mehrtägige Reise, die die Wandersparte unternommen hat. Viele Gegenden von Nord und Süd wurden schon besucht und erwandert. Es gibt noch so viel zu entdecken im schönen Deutschland.
Komm und mach mit. Tel: 05147 / 720198

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Anzeiger | Erschienen am 17.10.2012
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