Pressemitteilung LBU

LBU fordert von Deutscher Bahn AG den schonenden und sinnvollen Ausbau von Bestandsstrecken

anstelle von zerstörerisch-unsinnigen Neubau-Trassen
Vor dem Hintergrund der massiven Proteste und der Gründung starker Bürgerinitiativen entlang der von der Deutschen Bahn AG (DB AG) vorgestellten Neubautrassen zwischen Hamburg und Hannover quer durch die Heide fordert der der Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen e.V. (LBU) von der DB AG:

- eine umfassende Bestandsdarstellung des Schienennetzes und seiner Engpässe,
- die Offenlegung sämtlicher Entscheidungsunterlagen für die jetzt vorgelegten Trassen,
- die Erweiterung der vorgelegten Unterlagen um sämtliche möglichen Alternativlösungen,
- Angaben zum Sanierungsbedarf des vorhandenen Schienennetzes und der Brücken,
- Vorschläge zu Art und Umsetzung wirksamer Lärmschutz-Maßnahmen,
- die Einbeziehung kritischer Gutachten z.B. des Verkehrsclubs Deutschland und des
Umweltbundesamts,
- neue Bedarfs-Überprüfungen, welche die aktuelle, deutlich reduzierte Verkehrsprognose
2030 zugrunde lege anstelle der alten Prognose 2025
- die konsequente Beachtung der Maxime der Bundesregierung: Ausbau vor Neubau“,
- die Vorlage wirklich wirksamer Planungen, die Engpässe wirklich beseitigten und nicht
bloß in Richtung des überlasteten Knotenpunkts Hannover/Lehrte nach Süden verschöben,
- eine klare und ehrliche Aussage dazu, dass die lukrativen Hochgeschwindigkeitstrassen
quer durch die Heide vor allem dem Personenverkehr dienen würden, wodurch
hemmende Güterverkehre auf zusätzlich belastete Bestandsstrecken verschoben würden.

Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen e.V.
Regionalgruppe Ostheide – Eckehard Niemann, Varendorfer Str. 24
29553 Bienenbüttel, 0151-11201634, eckehard.niemann@freenet.de

Die gesamte PM können Sie über ÖDP Niedersachsen nachlesen.
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