ÖDP fordert Aufstockung des Betreuungsgeldes

Mangold: „Die familiäre Kinderbetreuung ist gesellschaftlich wertvoll“


Ein Beharren auf dem derzeitigen Stand des Betreuungsgeldes reicht nach Ansicht der bayerischen ÖDP nicht. „Damit darf sich die CSU auch im Falle eines Sieges vor dem Bundesverfassungsgericht nicht begnügen. Das Betreuungsgeld muss deutlich erhöht werden, um den Eltern unter dreijähriger Kinder echte Wahlfreiheit zu ermöglichen“, fordert ÖDP-Sprecher Urban Mangold. Eltern, die sich bewusst für die familiäre Betreuung ihrer Kleinkinder entscheiden, sollten demnach denselben Betrag bekommen, den auch ein Krippenplatz pro Kind und Monat kostet.
Die Vorwürfe von SPD- und Grünen-Politikern, Befürworter einer familiären Erziehung von Kleinkindern würden an überholten Rollenbildern festhalten, seien ein großes Ärgernis, kritisiert Mangold. Schließlich sei es die einseitige und bevorzugte Förderung öffentlicher Betreuung, die die Eltern nach Ansicht der ÖDP in ihrer Wahlfreiheit einschränke. Mangold: „Der Staat soll zwar Krippenplätze bereitstellen, aber die Eltern nicht länger bevormunden. Für echte Wahlfreiheit müsste das Betreuungsgeld deutlich erhöht werden, weil ein Einkommen für den Lebensunterhalt einer Familie heute häufig nicht mehr ausreicht. Die Bindung von unter Dreijährigen an die Eltern ist von großer Bedeutung. Verhaltensauffälligkeiten sind häufiger, wenn Eltern zu wenig Zeit für ihre Kinder haben, sagt Mangold:

„Wer familiäre Erziehungsarbeit leistet, tut enorm viel für die Gesellschaft“.

Pressemitteilung vom 15. April 2015

Ökologisch-Demokratische Partei - Kreisgruppe Uelzen
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 17.04.2015 | 16:27  
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