Euro Adieu!

Wenn man Schulden macht, um Schulden zu bezahlen, mit denen man Schulden bezahlt hat, dann ist es Zeit, den Schuldenmacher abzuweisen.


Mittlerweile gibt es kaum noch ein Dach, von dem herunter die Spatzen nicht das traurige Lied vom Staatsbankrott Griechenlands pfeifen. Offenbar in einer Frequenzlage, die für Politiker-Ohren nicht wahrnehmbar ist.
Die Finanzmärkte reagieren da weniger taub: Der Euro befindet sich, wenn auch nicht nur wegen des drohenden Grexits, im freien Fall.
Dass die Politik so reagiert wie sie reagiert, nämlich gar nicht bis hilflos, hat einen guten Grund. Sollte es zu der drohenden Katastrophe kommen, Schlange-Eurowäre das „Modell Euro“ da gelandet, wo es nach Meinung vieler Experten hingehört, auf der „Deponie Misslungen“.
Das starrsinnige Verharren, der hypnotische Blick auf das Goldene Kalb namens Euro, ist auch dadurch erklärbar, dass nicht eigenes Geld verbrannt wird, es ist ja nur das Geld des Steuerzahlers.
Und die sonst so cool-smarten Griechen? Von Ertrinkenden kann man vielleicht nicht verlangen, dass sie überlegt handeln. Und von ertrinkenden Politikern wohl schon gar nicht.

ÖDP Uelzen
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