„Wer, Was, Wo, Wie – Warten“

Nach gemeinsamer Vorbereitung von Kindergarten und Feuerwehr startete vergangene Woche in Twiste zum wiederholten mal das Projekt "Feuerwehr im Kindergarten". An mehreren Tagen erfuhren die Kinder hier alles Wichtige zum Thema Feuer, Verhalten im Brandfall und Feuerwehr.
Die Twistetaler Mädchen und Jungen des Kindergartens Twiste freuten sich hier über den Besuch von der Feuerwehr.
Nachdem die Kinder durch ihre Erzieherinnen mit Feuerwehrgeschichten und Basteleien auf das Thema Feuerwehr eingestimmt wurden, startete am vergangenen Dienstag die Brandschutzerziehung der Vorschulkinder durch den Twistetaler Brandschutzerzieher Alfred Trachte.
Dass von Feuer aber auch eine große Gefahr ausgehen kann, wenn es außer Kontrolle gerät, zum Beispiel bei Bränden von Häusern oder Scheunen, wussten die Kinder schon zu berichten. Gemeinsam übten die Kinder unter den wachsamen Augen von Trachte das richtige Entzünden eines Streichholzes und hiermit dreier Kerzen. "Das dürfen wir aber nur, wenn Erwachsene dabei sind, und wenn wir den Raum verlassen, müssen wir die Kerze ausmachen", versprachen sie dem Brandschutzerzieher. Auch wurde intensive der Notruf geübt. Die Notrufnummer 112 wussten alle auf Anhieb.

Anhand der W-Fragen - Wer ruft an? Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wie viele Personen sind betroffen? Warten auf Rückfragen! - setzten alle Kinder einen Notruf ab.

Eine besondere Gefahr bei einem Brand ist der Rauch. Dieser entsteht nach kürzester Zeit und breitet sich im ganzen Gebäude aus. An einem Rauchhaus wurde den Kindern die Ausbreitung des Rauches erläutert. Dabei erfuhren die Kinder, wie wichtig Rauchmelder sind. Da der Rauch erst nach oben zieht, sollte man sich in Bodennähe aus dem Raum bewegen, die Türe hinter sich schließen und alle anderen Sachen, auch Lieblingsspielsachen, zurücklassen!
In einem weiteren Teil der Brandschutzerziehung wurden mit den Kindern die Aufgaben der Feuerwehr besprochen. Die Feuerwehrschutzbekleidung wurde von Cristian Diac gezeigt. Hierbei verwandelte sich eine Betreuerin nach für nach in eine, komplett mit Atemschutz ausgerüstete, Feuerwehrfrau und durch anfassen der Einsatzausrüstung wurde ihnen vieles durch den Twister Feuerwehrmann Steffen Paul begreiflich gemacht.
Anschließend hatten sie die Möglichkeit, ausgerüstet mit Feuerwehrhelm und Handschuhen, sich wie kleine Feuerwehrmänner /-frauen zu fühlen, da sie mit einem richtigen Feuerwehrschlauch Löschwasser auf ein angedeutetes Feuer verspritzen durften.
Nach dieser, für alle Beteiligte sehr erfolgreichen Aufklärungsarbeit übernahmen die Jüngsten voller Stolz durch Brandschutzerzieher Trachte eine Urkunde über die Teilnahme an der Twistetaler Brandschutzerziehung. Aber auch die Kinder waren nicht mit leeren Händen gekommen und überreichten Trachte und der Feuerwehr-Mathilde ein kleines Dankeschön.
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