Twistetaler Jugendwehren retten „vermisste Personen“ aus verrauchtem Gerätehaus

Foto: Sebastian Wurst (Foto: Sebastian Wurst)
Von Nieder-Waroldern aus ging es für die Twistetaler Jugendwehren mit Blaulicht Richtung Elleringhausen. Grund dafür war die alljährliche Großübung der Orteils-Jugendwehren, welche seit geraumer Zeit immer im Frühjahr an den verschiedensten Orten durchgeführt wird.
Die Aufgabe für die Kinder und Jugendlichen lautet mehrere vermisste Personen aus einem verrauchten Gebäude in Elleringhausen zu retten und das war auch dringend notwendig, denn schon auf der Anfahrt mit dem Feuerwehrauto zum Gerätehaus , welches als Übungsobjekt diente, konnten die angehenden Brandschützer eine sehr starke Rauchentwicklung feststellen. Löschen und retten war nun angesagt, doch ohne Wasser war an eine Brandbekämpfung gar nicht zu denken. Während sich einige Teilnehmer für den Innenangriff mit Strahlrohr und Atemluftflaschen ausrüsteten, um mit der Personensuche zu beginnen, wurde parallel dazu eine Wasserversorgung zur Brandstelle aufgebaut. Mit prallgefüllten Schläuchen konnte nach kurzer Zeit die Suche in dem verrauchten Bereich beginnen und auch relativ rasch Erfolg vermeldet werden. Zwei Dummys und zwei „echte“ Kinder hatten die Jugendwarte vorher im Brandrauch verschwinden lassen, die Dank guter Zusammenarbeit der vorgehenden Trupps sehr schnell aufgefunden werden konnten. Auch auf dem Dach des Gerätehauses war man inzwischen fündig geworden, dort konnte eine weitere Personen über eine Leiter in Sicherheit gebracht werden. Schon beim Erkunden der Lage stellten die Kinder fest, dass nicht nur vom „Brandobjekt“ eine Gefahr ausging, sondern auch vom einem Gastank, der unmittelbar an dem Gerätehaus angrenzt. Zu diesem wurde ebenfalls eine Schlauchleitung nicht, nicht um dort im Falle des Falles zu löschen, sondern um den Tank mit Wasser herunter zu kühlen und so die Explosionsgefahr zu minimieren.
Insgesamt nahmen siebzig Kinder und Jugendliche aus sechs Ortsteilen an der Übung teil. Der Gemeindejugendwart Thomas Wittenburg, aber auch Markus Potthof, Kreisjugendwart, der Gemeindebrandinspektor Volker Bangert und der Twistetaler Bürgermeister Stefan Dittmann zeigten sich begeistert über das Engagement und die Leistung der Jugendlichen. „Bis auf ein paar kleine Fehler hat wirklich alles wunderbar geklappt, wirklich ein Lob an die Kinder und Jugendlichen“, so das Fazit des Gemeindejugendwartes Thomas Wittenburg zur diesjährigen Übung.
Wer sich für eine ganzjährige Tätigkeit bei der Jugendfeuerwehr interessiert, kann sich gerne mit dem Gemeindejugendwart Thomas Wittenburg (Tel.: 01520/2830052) in Verbindung setzten. Die Zeiten für die Übungsabende der einzelnen Jugendwehren können dort erfragt werden, alternativ kann man sich natürlich auch direkt an die Jugendwarte des entsprechenden Ortsteils wenden.
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