Kinder der Grundschule Berndorf lernten vieles über Feuer und Feuerwehr

die Klassen 4a und 4b der Grundschule Berndorf, mit dem Fahrzeug der Brandschutzerziehung
In der vergangenen Woche stand „Vorbeugende Brandschutzerziehung“ auf dem Lehrplan der Klassen 4a und 4b der Grundschule Berndorf. In Absprache mit der Schule machte sich am Mittwoch der Brandschutzerzieher Alfred Trachte der Feuerwehr Berndorf auf den Weg in die Grundschule. Er kamen jedoch nicht zu Fuß und in Privatkleidung - nein - er kam so, wie man sich einen richtigen Feuerwehrmann vorstellt. Auch ein Feuerwehrauto stand plötzlich auf dem Schulhof. Jedoch kein Löschfahrzeug sondern ein Transportfahrzeug das speziell in Twistetal für die Brandschutzerziehung so wie Brandschutzaufklärung eingesetzt wird. Und das sollte noch nicht alles gewesen sein, was der Feuerwehrmann Trachte „im Gepäck“ hatten. Dabei ging es im theoretischen Teil darum, mehr über die Gefährlichkeit des Feuers und den lebensgefährlichen Brandrauch zu sehen und zu lernen was dann zu tun ist. Das konnte an Hand eines speziellen Rauchhauses anschaulich gezeigt und verstanden werden. Aber auch die vielen, unterschiedlichen Aufgaben der Feuerwehr wurden gemeinsam besprochen. Ferner erfuhren die Schüler etwas über das richtige Verhalten im Brandfall.
Zwei Tage später, ging es in den Räumen der Feuerwehr weiter. Gemeinsam mit Marc Wäscher, Sebastian Wurst und Mareen Wäscher trainierte man das richtige Absetzen eines Notrufes. Anschließend wurde die unterschiedliche Schutzausrüstung der Einsatzkräfte erklärt und gleich live vorgeführt.
Bei einem gemeinsamen Rundgang durften die Schüler dann auch die Geräte zum Löschen oder aber auch zum befreien von eingeklemmten Personen mal in die Hand nehmen und erfahren das die Geräte doch ganz schön schwer sind. So lernten die Grundschüler an diesem Tage vieles über die Feuerwehr. Brandschutzerzieher Trachte zeigte, wie und vor allem worauf Feuerwehrmänner achten, um Feuer bekämpfen und löschen zu können. Dies führte er bei einigen kleinen Versuchen vor, darunter das Ersticken des Feuers, sowie das traditionelle Löschen mit Wasser. Schließlich wollte man an diesem Tage nicht nur in der Theorie alles über die Gefahren im Brandfall vermitteln, sondern auch verschiedene praktische Dinge lernen und begreifen. So hieß es dann für die Schüler unter den wachsamen Augen des Berndorfer Wehrführers eine Löschleitung aufbauen, um dann mit den Strahlrohren und Wasser das gedachte Feuer zu löschen. Bei der abschließenden Besprechung mit Lehrerin, Schülern so wie der Feuerwehr brannten jedoch noch einige Schüler darauf, als Dank an die Brandschutzerzieher, das Gedicht von James Krüss „Das Feuer“ vorzutragen, was alle Teilnehmer wiederum als einen gelungenen Abschluss betrachteten. Jedoch entließen die Brandschutzerzieher die Schüler nicht, ohne noch mal auf die Gefahren von Brandrauch hinzuweisen. Damit sie Zuhause vor dem lebensgefährlichen Qualm gewarnt werden, konnten die Berndorfer Brandschutzerzieher auch in diesem Jahr wieder Rauchmelder an die Schüler überreichen, die durch das Ingenieurbüro. Gröticke finanziert wurden
Und so waren sich alle Beteiligten von Seiten der Lehrerschaft und Feuerwehr einig, die vorbeugende Brandschutzerziehung der Feuerwehren ist wichtig und sollte in allen Gemeinden noch mehr praktiziert werden.
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