Feuerwehr zum Anfassen, bei der Brandschutzerziehung im Twister Kindergarten

Wie kann ein Brand vermieden werden, oder wie setzt man einen Notruf ab? Auf all diese Fragen bekamen die Vorschulkinder des Twister Kindergarten von ihrer Freiwilligen Feuerwehr die Antworten.

Aufmerksam lauschten die Kinder den Ausführungen von Brandschutzerzieher Alfred Trachte und von der „Feuerwehr Mathilde“.
Dabei wurden die wichtigsten Themen: Kinder auf die Gefahren von Feuer und Rauch hinweisen und aufklären, Verhaltensregeln im Notfall erklären und vielleicht auch einüben, den Notruf abzusetzen. Hierbei ist es jedoch wichtig seine Adresse zu kennen. Doch durch die hervorragende Vorarbeit der Erzieherinnen, kannten die Kinder alle ihre Adresse, um so die Rettungskräfte bei einer gespielten Notsituation nach Hause zu lotsen.
Spannend wurde es, als jedes Kind mit einem Streichholz eine Kerze anzünden durfte. „Das dürfen wir aber nur, wenn ein Erwachsener dabei ist“, sagte eines der Kinder.

Einen Tag später dann im Feuerwehrhaus Twiste wurden die 16 Vorschulkinder von der „Feuerwehr Mathilde“, dem Twistetaler Brandschutzerzieher so wie den Feuerwehrleuten Cristian Diac und Hans-Martin Ulrich, in Empfang genommen. Hier wurde das am Vortag erlernte noch mal wiederholt und anhand einer Vorführung mittels Rauchhaus und weitere Modelle und Versuche gezeigt, wie und vor allem wie schnell sich der Brandrauch in einer Wohnung ausbreitet. Wichtiges hierbei: Tür schließen, „praktisch den Rauch einschließen”, nicht verstecken sondern schnell das Haus verlassen.

Schon seit vielen Jahrzehnten hat es sich die Feuerwehr Twistetal zur Aufgabe gemacht, ihre Kinder altersgerecht im Hinblick auf die Gefahren von Feuer und Rauch sowie richtiges Verhalten im Brandfall zu sensibilisieren.

Aber so richtig funkelten die Augen der Kinder erst, als sie das Feuerwehrgerätehaus und das Feuerwehrauto erkunden konnten. Sie bestaunten und begriffen im wahrsten Sinne des Wortes die Ausrüstung, die Werkzeuge und die unterschiedlichste Schutzkleidung eines Feuerwehrmannes, die bei den verschiedenen Einsätzen gebraucht werden. So wurde vor den Augen der Kinder aus der Praktikantin eine Feuerwehrfrau mit Atemschutzgerät, um so den Kindern die Angst vor den Feuerwehrleuten mit ihrem furchterregenden Aussehen zu nehmen.

Dann hieß es zum Abschluss: Helme auf, Handschuhe an und „Wasser marsch!“ Der Hydrant wurde geöffnet, das Standrohr gesetzt, der Schlauch angekuppelt, das Strahlrohr aufgesetzt und schon spritzte das Wasser hoch und weit. Ein tolles Abschlusserlebnis für die Kinder, bevor sie Rückweg in den nahen Kindergarten antreten mussten.
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