Feuerwehr trifft sich mit den örtlichen Geistlichen.

v.l.n.r.: GBI Volker Bangert, Dirk Grebe, Pfarrerin Angela Lehmann, Pastor Gerd Mankel, stellv. Wehrführer Sebastian Wurst, Wehrführer Marc Wäscher
Leider hat sich in den vergangenen Jahren die psychische Belastungen der Rettungs- und Einsatzkräfte durch, doch belastende Einsätze und Situationen, auch in den zum Teil kleinen Orten gehäuft. So müssen die Retter der Feuerwehren Menschen aus verunfallten Fahrzeugen befreien um sie dem Rettungsdienst, oder im Extremfall dem Bestatter zu übergeben. Oder Kindern werden durch Angriffe oder Unfälle lebensgefährlich verletzt. Solche Situationen lassen keinen Retter unberührt. Hier wiederum stehen dann die Führungskräfte in der Verantwortung um sich ihrer Mannschaft anzunehmen und sie im Anschluss mit ihren Gefühlen und Gedanken nicht alleine zu lassen. Aber auch die Angehörigen der Opfer brauchen Betreuung. Sei es nur zum gemeinsamen Reden, Beten oder gemeinsamen Schweigen. Vieles kann bei der Bewältigung dieser Extremsituationen helfen. Durch die positive Erfahrung den Berndorfer Einsatzkräfte, in den vergangenen Jahren mit ihrem ehemaligen Pfarrer Andreas Bielefeld, stand es für die Führungsriege der örtlichen Wehr, an deren Spitze Marc Wäscher, außer Frage, weiter auf diese Zusammenarbeit zu bauen.
So hatten Wehrführung und Feuerwehrverein den Pastor der freien evangelischen Gemeinde Gerd Mankel, so wie die Pfarrerin Angela Lehmann zu einem Gespräch in das Feuerwehrhaus geladen. Nach einem Rundgang durch die Räumlichkeiten, folgte eine kurzen Information über die Aktivitäten der Wehr in ihren unterschiedlichen Sparten. In der anschließenden Gesprächsrunde brachte es Wäscher auf den Punkt, dass er sich wie bisher einen kurzen Draht zu den örtlichen Geistlichen wünscht und nicht erst bei Bedarf. Denn wenn man den Notfallseelsorger kennt, lässt sich viel leichter miteinander reden. Frau Lehmann, die schon auf einige Jahre als Seelsorgerin zurück blicken kann, stimmte diesem zu. Sie habe zwar wenige Einsätze mit den Rettungskräften gehabt, könne aber bestätigen dass auch Angehörige häufig seelische Betreuung brauchen. So waren sich durch diese Einladung und das gemeinsame Gespräch die Berndorfer Geistlichen und die Feuerwehr näher gekommen und werden diese Gemeinschaftlichkeit bei weiteren Treffen ausbauen.
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