Brandschutz für die Vorschulkinder in Berndorf

  Die Freiwillige Feuerwehr Twistetal besuchte in der vergangenen Woche wieder den Kindergarten „Berndorf“, um im Rahmen einer kindgerechten Brandschutzerziehung, mit 10 Vorschulkindern den unter anderem richtigen Umgang mit Streichhölzern zu erlernen sowie sie mit den Aufgaben der Feuerwehr vertraut zu machen. Mit strahlenden Augen wurde der Brandschutzerzieher mit seiner Handpuppe „Mathilde“bereits ungeduldig erwartet, hatte man sich doch schon zuvor mit dem Thema „Feuerwehr“ ausgiebig befasst. Nach herzlichem Empfang von den Kindern, wurde im Rahmen der Brandschutzerziehung das Verhalten im Brandfall besprochen und geübt.
Hierzu hatte der Twistetaler Brandschutzerzieher wieder ein interessantes Programm aus dem Bereich des vorbeugenden Brandschutzes ausgearbeitet. Unterstützt wurde der Brandschutzerzieher Trachte dabei durch den stellv. Wehrführer Sebastian Wurst. Kindgerecht erklärte Alfred Trachte dann von den Aufgaben der Feuerwehr. Gemeinsam wurden das richtige Verhalten im Brandfall gelehrt. So wurde den Kindern anschaulich dargestellt, dass der Rauch im Brandfalle immer nach oben zur Decke steigt. Genau das sollten die Kinder wissen, wenn sie sich in einem brennenden Raum aufhalten. „Denn Qualm geht nach oben, wir nach unten, dann raus aus dem Zimmer und Türe immer hinter uns zu“
Nachdem sie gelernt hatten, wie man sich richtig in Sicherheit bringt, übte man anschließend die richtige Alarmierung der Feuerwehr. Dabei sollten die Kinder erlernen, dass entweder die Erwachsenen auf die Gefahrensituation aufmerksam gemacht werden oder man selbstständig die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert. Mit einem Übungstelefon konnten alle Kinder dies auch gleich anhand von Fallbeispielen ausprobieren, wobei besonderen Wert darauf gelegt wurde, dass sie selbständig die wichtigen Angaben wie Wer meldet Name , Wo ist es passiert, Ort Straße und Hausnummer , Was ist passiert, Wie viele Verletzte nennen und den Hörer erst dann auflegen, wenn der Mitarbeiter in der Feuerwehrleitstelle so viel wie möglich zum Schadensort erfragt hatte und ihnen dann zusichert, dass Hilfe kommt. Denn all zu häufig, so erlebt es der Brandschutzerzieher immer wieder, haben es die Eltern versäumt mit ihren Sprösslingen ihre Adresse zu lernen. Denn wenn auf die Frage der Feuerwehr „wo wohnst du“, von Vorschulkindern die Antwort kommt „bei meiner Oma“ kann keine schnelle Hilfe geschickt werden.
Nach diesem eifrigen Engagement der Kleinen, zog sich die Feuerwehrfrau und Erzieherin Carina Wurst nach für nach die Feuerwehr-Schutzbekleidung an, rüstete sich mit einem Atemschutzgerät aus, um so den Kindern die Angst vor dem seltsamen Aussehen der angekleideten Einsatzkräfte, zu nehmen. Den Abschluss an diesem ereignisreichen Vormittag bildete die Besichtigung des Löschfahrzeuges. Alles durfte angesehen, vieles angefasst und noch mehr Fragen gestellt werden.
Als weiteren Höhepunkt durften die Vorschulkinder Wasser mit einem kleinen Strahlrohr auf ein vorbereitetes Ziel spritzen. Zwei ereignisreiche Vormittage gingen damit zu Ende. Zum Abschluss erhielten alle Kinder noch eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme an der Twistetaler Brandschutzerziehung.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.