Neuer Storchenhorst im Altenburger Land

Nun fehlt "nur" noch das Storchenpaar.
Treben: Im Ortsteil Plottendorf wurde am 15. Februar noch vor Beginn des Storchenzuges ein neuer Horst installiert.

Die Feuchtwiesen am westlichen Rand der Pleißenaue zwischen Treben und dem Ortseingang Plottendorf sind Teil des europäischen Schutzgebietes “Haselbacher Teiche und Pleißenaue” sowie des Vogelschutzgebietes “Nordöstliches Altenburger Land”. Das natürliche Quellgebiet mit Seggenried ist durch zahlreiche große Insekten, Regenwürmer, Frösche, aber auch Kleinsäuger wie Mäuse und Maulwürfe eine ideale Nahrungsquelle nicht nur für Störche. Die Bedingungen für eine Ansiedlung von Meister Adebar können eigentlich nicht besser sein.

Leider durchkreuzten bisher mehrere Starkstromleitungen das Gebiet, eine tödliche Gefahr für große Vögel. Mehr als zwei Drittel der Todesfälle beim Storch gehen auf das Konto von Freileitungen.

In Plottendorf wurden nun kürzlich die oberirdischen Leitungen zwischen Ober- und Unterdorf sowie Richtung Trebanz erdverkabelt und die Masten zurückgebaut. Die Idee, einen der alten Betonmasten als Pfeiler für einen Storchenhorst zu verwenden, lag Nahe. Auf einer massiven Unterlage wurde mit Birkenreisig, Holzwolle und Grassoden ein für Störche attraktives Nest aufgebaut. Zum Abschluss wurde der vormontierte Horst auf dem Mast in 10 Meter Höhe montiert.

Wir möchten uns auf diesem Wege auch für die technische Unterstützung der Firmen Scheubert Kran & Transport GmbH, Dr. Waldenburger Bausanierungen • Spezialbetrieb für Betonsanierungen GmbH, sowie der Regiser Anlagenmontagen GmbH bedanken.

Ob und wann ein Storchenpaar das neue Nest beziehen wird, lässt sich natürlich nicht vorhersagen. Bis es soweit ist, darf der neue Horst gerne symbolisch zur demographischen Entwicklung im Altenburger Land beitragen.

Hofgut Erler - www.hofgut-erler.de
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2 Kommentare
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Carmen L. aus Pattensen | 17.02.2014 | 18:07  
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Martina Köhler aus Göhren | 18.02.2014 | 08:36  
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