Spitzenergebnisse in der Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten (SDL)

Von links nach rechts: Peter Selz, Beisitzer, Amtsleiter Amt für Ländl. Entwicklung Oberbayern; Markus Müller, Beisitzer, Geschäftsführer BBV-Hauptgeschäftsstelle Schwaben; Dr. Peter Jahnke, Leiter des Fachbeirates; Gerlinde Augustin, Geschäftsführerin SDL Thierhaupten; Alex Dorow, 1. Stellvertreter, MdL; Jürgen Reichert, Vorsitzender, Bezirkstagspräsident von Schwaben; Richard Fank, Schatzmeister, Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Augsburg; Johann Huber, 2. Stellvertreter, Präsident Amt für Ländl. Ent
 
Jürgen Reichert, Vorsitzender, Bezirkstagspräsident von Schwaben Gerlinde Augustin, Geschäftsführerin Wilhelm Preißinger, SDL Stammreferent und „Geehrter“ Dr. Norbert Göttler, Freier Publizist und Bezirksheimatpfleger von Oberbayern
Thierhaupten: Schule der Dorf- und Landentwicklung |

20. Thierhauptener Advent an der Schule für Dorf- und
Landentwicklung


Thierhaupten. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten (SDL) fanden heuer Vorstandswahlen statt. In bewährter Manier übernimmt der schwäbische Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, weiter den Vorsitz. Zu seinem Stellvertreter wurde der Journalist und Landtagsabgeordnete Alex Dorow einstimmig gewählt. Neuer Beisitzer im Vorstand ist Herr Peter Selz, Leiter des ALE Oberbayern. Dem aus dem Vorstand ausscheidenden ehemaligen Landwirtschaftsminister, Josef Miller, wird die Ehrenmitgliedschaft verliehen und in einer gesonderten Veranstaltung überreicht.

Aus Herausforderungen Chancen machen

Vor den Wahlen wurden die Mitglieder über die Aktivitäten des auslaufenden Geschäftsjahres unterrichtet. Die SDL bot mit 106 Seminaren und rund 2300 Teilnehmern auch im 24. Jahr ihres Bestehens ein weiteres Rekordjahr. „Die SDL bringt Menschen und Ideen zusammen und steht in Bayern für Qualität“, so der Bezirkstagspräsident. „Wir sind stolz darauf, eine solche Einrichtung in Schwaben zu haben.“

Wege entstehen, wenn man sie geht


Wir scheuen uns nicht davor, schwierige Themen inhaltlich aufzubereiten. Gerade die Integration von Asylbewerbern in den ländlichen Raum erfordert Kommunikation und Haltung, so Geschäftsführerin Gerlinde Augustin. Immerhin hat unsere SDL langjährige Erfahrungen mit unterschiedlichen Einstellungen und Interessen. Nur der informierte Kommunalpolitiker oder Bürger, so Gerlinde Augustin, kann agieren. In dieser völlig neuen Situation gilt es sich zu bewegen, um neue Wege zu finden. „Das ist uns mit dem Asylthema sehr gut gelungen, bereits jetzt verfügen wir über ein starkes Netzwerk“ informierte Gerlinde Augustin. Wir möchten dass der ländliche Raum von dieser Entwicklung profitiert und Asylsuchende rasch in die Gesellschaft integriert.

Ich danke insbesondere dem Bezirk Schwaben und der Verwaltung für Ländliche Entwicklung “, so Gerlinde Augustin, Geschäftsführerin der SDL Thierhaupten. Ohne diese Partnerschaften wäre unser Weiterbildungsangebot in dieser Form nicht möglich.“ Für 2016 hat sie klare Ziele vor Augen. „Wir wollen unser Netzwerk ausbauen, weitere strategische Partnerschaften eingehen. Mit dem Seminarangebot für 2016 setzt sie thematische Schwerpunkte in den Bereichen Integration mit Aspekten Sprache, Arbeit, Wohnen. Unter dem Motto, kompetent die Flüchtlingshilfe meistern, legen wir ein Qualifizierungsprogramm auf. Aber auch das Thema „ Baukultur und Mobilitätskonzepte“ haben wir im Veranstaltungsangebot.

„Wenn Fachinformationen nicht ausreichen, empfehlen wir den Gemeinden aus Oberbayern und Schwaben individuelle Strategieseminare, um zukunftsfähige Entwicklungen in Gang zu bringen“, so Augustin.

Vereinsleben
Der Thierhauptener Advent ist traditionell auch die Plattform für den Austausch der Vereinsmitglieder, Beiräte und Moderatoren. Dem langjährigen Referenten Wilhelm Preißinger, vom ALE Schwaben wurde die „Goldene Ehrennadel“ der SDL verliehen. „Wir schätzen an Wilhelm Preißinger seine hohe Fachkompetenz und seine sympathische Art im Umgang mit Menschen“ so Augustin.

Dr. Norbert Göttler, Philosoph und Bezirksheimatpfleger von Oberbayern referierte über die „Zukunftsidee Dorf“. Göttler plädierte in seinem Vortrag, verschiedene Heimatbegriffe zu vereinen, Klassisches zu bewahren und Neues zuzulassen. Ein zukunftsfähiges Dorf bewegt sich zwischen Innovation und identitätsstiftenden Merkmalen.
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