Poesie (436)
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Mein Fühlen schwebt -
Begehren bebt
und Wollen strebt
in dich, in deine Weibeslust.
Ich ruhe wie auf rosa Wolken -
Beglückt, an deiner schwellend Brust.
Die Nächte sind voll’ gleißend Sonne -
es blüht Jasmin und Oleander -
dich streicheln ist die pure Wonne,
es bringt mein Leben durcheinander.
Alles purzelt hin und her -
nichts scheint mehr so, wie ich’s gelesen,
das Neue ordnen fällt nicht schwer -
mit dir, du...
Lyrik, Poesie, Gedichte, Gefühle, Ewald Eden, Texte, wilhelmshaven
„Der Weg durch das Gewitter
Graue Schleier um mich herum,
Spinnennetzgewirr macht meine Wege zu.
Alle rufen: Kehr um, kehr um.
Doch wohin? Ich irre hin und her und finde keine Ruh´.
So geht es Jahr für Jahr.
Zum Narren werde ich nun ganz und gar.
Doch dann, ich glaube es kaum,
tritt ein Wunder ein wie sonst nur im Traum.
Ein riesiges Gewitter naht, Blitze durchfahren mich.
Alles dreht sich und ich speihe sie...
Kunst, Kultur, Freizeit, Gedanken, Gedicht, Leben, Literatur, Poesie, lesen, Erlebnis, WEG, Schriftsteller, Schriftstellerin
Zärtlich Dich berühren,
himmlisch Dich verführen -
Dich riechen erzeugt Gänsehaut,
die in mir ‚Dich begehren’ staut.
Dich fühlen, das lähmt mir mein Denken -
Dich sehen macht mich liebesblind,
kann so nur noch mein Wollen lenken
in Dich, auf dass wir Eines sind.
Weil in der Tiefe Deiner Augen
ein Feuer brennt – so höllisch heiß,
wirst Du an meiner Seele saugen,
bis dass ich gar und nichts mehr weiß.
Ich werd’ zum...
Liebe, Lyrik, Poesie, Gedichte, Ewald Eden, Texte, wilhelmshaven
Alle Tage ….
Sich stets und wieder neu erfinden
ständig die Sinne hinterfragen
sich nicht und immer wieder binden
an weniger und guten Tagen
scheint es auch oftens illusorisch
und Nebel trübt der Stunden Blick
schmeiß Trübsal weg - sei leicht euphorisch
dann fühlst Du schnell der Sonne Glück
dann siehst Du Welt mit and’ren Augen
atmest wohlig’ Fühlen ein
begreifst, wozu manch’ Dinge taugen -
erkennst, Du bist ja...
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Sterne blinken, Freuden winken,
in nachtesdunkler Zweisamkeit -
mich drängt’s aus deinem Kelch zu trinken,
den Nektar deiner Weiblichkeit.
Es ist für mich ein ew’ges locken -
ein ewiges nicht widersteh’n,
der Worte Fluß kommt leicht ins stocken -
ich weiß, gleich wird es weitergeh’n.
Gleich tut sich mir die Pforte offen,
das Tor zu deiner Lieblichkeit -
ich kann’s nicht fordern – kann’s nur hoffen
und sagen dir,...
Lyrik, Poesie, Ewald Eden, Texte, Wilhelmshaven:Gedichte
Am Rande des Wahnsinns
sich treiben lassen.
Zu spüren das gleiten, das sinnlich verschmelzen
das herrliche passen -
zu spüren, wenn Wollen auf Wollen schlägt
und uns die Welle gen Himmel trägt,
wenn rasend genüsslich in lustvoller Fahrt,
sich eins mit dem anderen tiefinnig paart.
Dann ist erfüllt das bestimmende Leben,
dann wird der Same zum werdenden Sein,
weil man sich hat hingegeben -
mit brennender Lust im...
Poesie, Ewald Eden, Texte, Lyrik:Gedichte
Aaaach …
hab' ich heut Nacht geruht.
Deine sinnlich' Näh,
die tat sooo guuut ...
das Fühlen Deiner weichen Wärme,
das Zarte Deiner Rosenhaut -
so tränenstill und ohn' Gelärme
hat letztes Eis in mir getaut ...
ich fühlte mich wie nie geborgen
verspürte nicht mehr Alltags Last
es waren fort des Daseins Sorgen
die Liebe hatt’ mich angefasst
nun ist die Welt in helles Licht
getaucht – und silbergolden überzogen
ich...
Liebe, Lyrik, Poesie, Gedichte, Ewald Eden, Texte, Zuneigung
Hein Doofi mit Plüschohr’n,
so nannte man mich -
mich hätt’ schein’s
ein galoppierender Esel verlor’n,
so dacht’ man bei sich.
Man ’mißte bei mir
Verstand und auch Haare,
doch alles das kam
so über die Jahre -
und jetzt,
jetzt hab ich von Beidem zuviel
und merke, es ist wieder das selbige Spiel.
Mit „Zuwenig“
da wird man von allen verhöhnt,
mit „Zuviel“
ist in Gesellschaft Verstehen verpönt.
Doch dieses...
Lyrik, Poesie, Gedichte, Ewald Eden, Texte, Lebensberatung
Sitz doch mal still
Ich warte auf den Augenblick
in dem du sagst, nun sitz mal still
verdreh die Glubscher, krieg ’nen Knick
erstaunt mich frag’, was sie wohl will
du hast den Pinsel in den Händen
beäugst mich scharf von allen Seiten
ich muß mich drehen, muß mich wenden
darf sogar auf den Popo gleiten
was sollte das mit Stillesitzen
und das begucken meiner Breiten
mein Hintern fängt schon an zu schwitzen
bei...
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Kalte Welt …
Eine Rose blüht mitten im Winter
ein blutrotes Herz
in schmutzigem Schnee
ich frag mich
was steht bloß dahinter
wenn dieses Wunder ich seh’
die Welt
sie geht blicklos vorüber
kein’s Auge gewahrt diese Pracht
stumpfsinnig läuft Mensch hinüber
in dunkle gefühllose Nacht
ich frag mich
was ist bloß auf Erden gescheh’n
daß niemand nichts mehr beachtet
daß keiner hat die Schönheit geseh’n
daß...
Lyrik, Poesie, Gedichte, Ewald Eden, Texte, Alltagsgedanken
Nie und immer …
Winterzeit – Ruhezeit
die Zeit der langen Nächte
die Zeit in der der Mensch bereit
und ewig lieben möchte
die Zeit der kerzenwarmen Stunden
wenn sanft der Mond das Dunkel bricht
die Hast des Herbstes ist verschwunden
weicht blankem silbern’ Sternenlicht
in der off’nen Feuerstelle
flackert rötlich hölzern’ Brand
Hand tastet sanft nach jener Stelle
an der die Liebe Liebe fand
fühlt auf der...
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Vom Schlaf erwacht und Lieb' gemacht ...
ganz sanft in Deiner Ros' versunken
schien ich mir selbst wie stockbetrunken ...
ich schwebt' wie körperlos entbunden
mir war, als hätt' ich heimgefunden -
ich fühlte mich so lebensweich
und wußte mich unendlich reich -
fort war der Seele Herzbedrängnis
das Dasein war nicht mehr Gefängnis
ich sah nur grünend’ blühend’ Auen
als wenn ich könnt’ den Himmel schauen
ich sah...
Lyrik, Poesie, Gedichte, Ewald Eden, Texte
Hannover: Kleinkunst-Café Lohengrin | "Wie machen wir's, das alles neu und mit Bedeutung auch gefällig sei?" (Goethe, Faust I) Das ist das Motto, zu dem wir beim 4. Happy-Slam Pressekundige und Leserschaft auf der Bühne zusammenbringen möchten. Deshalb WANTED, ihr Angehörigen der schreibende Zeitungszunft und ihr Zeitungsleser. Er liegt vielleicht in der Schublade, der Bericht, die Kolumne, der Leserbrief, der nie in die Zeitung kam. Jetzt kann er auf der Bühne...
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Schnappschuss
Lyrik, Poesie, Gedichte, plattdeutsch, Ewald Eden
Luuster in de Nacht, mien Kind,
luuster in de düster Wieden -
dor buten speelt de Nachtenswind,
dat moakt he all sied alle Tieden.
He speelt sien Spill up veele Orten,
mit allens wat he kriegen kann -
mit Strüük un Bööm in veele Szorten,
ok Haarten geit he foaken an.
Wenn irgendwat up d’ Haart di licht -
du glöövst, dat bold de Dod di neit,
denn kiek de Wind liek in d’ Gesicht
un spöör wu flink de Pien...
Lyrik, Poesie, Gedichte, plattdeutsch, Ostfriesland, Nachdenkliches, Niederdeutsch
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