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Mein Fühlen schwebt -
Begehren bebt
und Wollen strebt
in dich, in deine Weibeslust.
Ich ruhe wie auf rosa Wolken -
Beglückt, an deiner schwellend Brust.
Die Nächte sind voll’ gleißend Sonne -
es blüht Jasmin und Oleander -
dich streicheln ist die pure Wonne,
es bringt mein Leben durcheinander.
Alles purzelt hin und her -
nichts scheint mehr so, wie ich’s gelesen,
das Neue ordnen fällt nicht schwer -
mit dir, du...
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Der Welt entrückt
schau ich verzückt
mir dein verführend Weibesweich
vor Liebe stumm
frag’ ich warum
der Schöpfer mich beschenkt so reich
ich kann einfach mein Glück nicht fassen
beginn es nur langsam zu begreifen
ich weiß, ich kann nicht von dir lassen
ich fang’ vor Lust schon an zu pfeifen
ein jeder fragt, was hast du bloß
dir läuft das Glück ja aus den Augen
du warst doch sonst ein Trauerkloß
und wollt’st zur...
Liebe, Lyrik, Gedichte, Gefühle, Ewald Eden, Texte, wilhelmshaven
Zärtlich Dich berühren,
himmlisch Dich verführen -
Dich riechen erzeugt Gänsehaut,
die in mir ‚Dich begehren’ staut.
Dich fühlen, das lähmt mir mein Denken -
Dich sehen macht mich liebesblind,
kann so nur noch mein Wollen lenken
in Dich, auf dass wir Eines sind.
Weil in der Tiefe Deiner Augen
ein Feuer brennt – so höllisch heiß,
wirst Du an meiner Seele saugen,
bis dass ich gar und nichts mehr weiß.
Ich werd’ zum...
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Dein leises Atmen teilt die Stille
Nacht zittert in den Morgen rein
sanft streicht zart mein wachsend’ Wille
will in lockend’ Welt hinein
Du räkelst Dich unter dem Fühlen
legst Dich ein wenig offen quer
mir regt sich Lust im Pelz zu wühlen
das Zögern fällt mir herzlich schwer
mein Herz es klopft – mein Puls der hämmert
spüre Dein verlockend Frau
fühle mich total belämmert
weil ich’s nicht zu genießen trau …
ee
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Alle Tage ….
Sich stets und wieder neu erfinden
ständig die Sinne hinterfragen
sich nicht und immer wieder binden
an weniger und guten Tagen
scheint es auch oftens illusorisch
und Nebel trübt der Stunden Blick
schmeiß Trübsal weg - sei leicht euphorisch
dann fühlst Du schnell der Sonne Glück
dann siehst Du Welt mit and’ren Augen
atmest wohlig’ Fühlen ein
begreifst, wozu manch’ Dinge taugen -
erkennst, Du bist ja...
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Sterne blinken, Freuden winken,
in nachtesdunkler Zweisamkeit -
mich drängt’s aus deinem Kelch zu trinken,
den Nektar deiner Weiblichkeit.
Es ist für mich ein ew’ges locken -
ein ewiges nicht widersteh’n,
der Worte Fluß kommt leicht ins stocken -
ich weiß, gleich wird es weitergeh’n.
Gleich tut sich mir die Pforte offen,
das Tor zu deiner Lieblichkeit -
ich kann’s nicht fordern – kann’s nur hoffen
und sagen dir,...
Lyrik, Poesie, Ewald Eden, Texte, Wilhelmshaven:Gedichte
Des Morgens Röte färbt die Kimm,
lautlos schwarze Schatten schieben
sich im Wellengang dahin.
Aus Maschinen schmutzig’ Schlote
kommt Naturens Ungemach -
entpuppt sich oft als Todesbote,
fragt nicht nach Kreaturens Schmach.
Unterm Kessel wird verfeuert,
was sich nur verbrennen lässt -
ob der, der die Maschine steuert,
sich wohl mal ans Gewissen fäßt?
So etwas scheint’s wohl nicht zu geben,
in der Welten Reederwelt...
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Ich möchte mich schmiegen
ich möchte Dich wiegen
ich möchte vergehen in Deinem Weich
ich fühlt' mich geborgen an jedem Morgen
wie in der Engel himmlischem Reich
ich spürte die Wärme
wie Strahlen der Sonne
der Welten Gelärme
verging in der Wonne
des innigen mit Dir zusammensein
in dem alles schwindet
auch die Drängnis’ der Welt
wie in kostbarem Schrein
ee
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He hett wat sächt -
ikk hevv dat höört,
hett wat bewächt,
wat Welt geböört -
kikkt Deerten an as Heergotts Doon,
sörcht dat hör Olldach schier un schoon -
spöärt mit Worden achteran -
is he toend, faangt he nee an -
benöömt ok moal fuul Minschenwaark,
ov buten Huus, ov in de Kaark -
bucht blods föör een Instanz sien Knee -
föör Heilands Hand in ruuge See.
ewaldeden
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Am Morgen in lustvollem Denken erwacht -
noch irgendwie flüchtig am schweben,
als hätte ich zartfühlend’ Liebe gemacht -
geendet in zitterndem Beben.
Stieg zögernd herunter von rosiger Wolke,
das lösen, es fiel mir unbändig schwer -
hinunter ins Wimmeln des täglichen Sein
und genoß das Denken an Liebe so sehr,
als würd’ ich verweilen im lieblichen Schrein.
Ich spürt’ nicht des Alltags Kanten und Schrunden -
dachte...
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Kennst du der tastenden Hände Gefühl,
wenn sie sich nähern dem hitzenden Kühl?
Kennst du das irre „es doch einmal wagen“ -
vielleicht noch aus jugendlich wirrenden Tagen?
Es ist nicht vergangen, das schwellende Schön –
man muß es nur schauen, um es blühen zu seh’n.
Auch wenn die Jahre vergangen sind,.
in denen man vor Begehren fast blind -
auch wenn manches Erleben schon länger dahin,
lass’ das Erinnern d’ran nicht...
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Mehr als eine Frage ….
Hast du die richtigen Worte gesagt?
Hast Du die richtigen Fragen gefragt?
Hast Du die richtigen Stellen getroffen,
als Du vor Lust warst bald völlig besoffen?
Hat Dein Tun sie in den Himmel getragen –
wie niemals zuvor in lieblosen Tagen?
Ist sie mit Dir auf den Wolken geschwebt?
Hast Du gespürt, dass sie zittert und bebt?
Und seid ihr dann beide sanftzart gelandet –
nachdem euer Leben...
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Dieses Morgens laute Stille -
die leis’ ich mit Gedanken fülle,
wird dadurch prall und un und ’säglich -
bekommt ein lächelnd’ Taggesicht.
Sie ist nicht mehr so lieblos kläglich,
und fürwahr nicht mehr ein Leichtgewicht.
Sie wiegt den Inhalt leichter Worte -
die oft schwer wie ein Wackerstein,
die, nicht gesagt am rechten Orte,
oft Grund sind für viel Seelenpein.
Drum pflege wohlgesetztes Sagen,
bring’ Eckiges...
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Aaaach …
hab' ich heut Nacht geruht.
Deine sinnlich' Näh,
die tat sooo guuut ...
das Fühlen Deiner weichen Wärme,
das Zarte Deiner Rosenhaut -
so tränenstill und ohn' Gelärme
hat letztes Eis in mir getaut ...
ich fühlte mich wie nie geborgen
verspürte nicht mehr Alltags Last
es waren fort des Daseins Sorgen
die Liebe hatt’ mich angefasst
nun ist die Welt in helles Licht
getaucht – und silbergolden überzogen
ich...
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Hein Doofi mit Plüschohr’n,
so nannte man mich -
mich hätt’ schein’s
ein galoppierender Esel verlor’n,
so dacht’ man bei sich.
Man ’mißte bei mir
Verstand und auch Haare,
doch alles das kam
so über die Jahre -
und jetzt,
jetzt hab ich von Beidem zuviel
und merke, es ist wieder das selbige Spiel.
Mit „Zuwenig“
da wird man von allen verhöhnt,
mit „Zuviel“
ist in Gesellschaft Verstehen verpönt.
Doch dieses...
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