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Schwefel „grünt“ die Jadelüfte
aus vieler Pötte Abgasschlote
es sind giftesschwang’re Düfte
mit im Gefolge viele Tote
früher war’n es Jod und Salz
die Leidgeplagten Heilung brachten
es war für „Ruhrpottkranke“ Schmalz
die hier Gesundungskuren machten
heut grünt im Pott das wahre Leben
die Sache hat sich umgedreht
was wird es hier...
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Des Maiens gold’ne Morgensonne
hat sich wohl in der Zeit vertan -
sie schickt uns ihre Morgenwonne
noch in April’les Monatsbahn.
Blankgeputzt hängt sie im Blau,
als ob sie’s nicht erwarten könnt’ -
versilbert glitzernd’ Morgentau,
dass Mensch Natur nicht wiederkennt.
Sie fällt in Bündeln auf die Erde -
sie rollet über Feld und Flur,
macht dass alles anders werde -
hinterlässt ’ne blühend Spur.
Alles strahlt wie...
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Schnappschuss
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Gustave Reinertz …
Die Provence und der Lavendel
Meine Erwartungen, die diesem Lichtbilder-Vortrag vorauseilten, die konnte ich selber gar nicht genau benennen.
Was sollte das geben – ein Holländer, zwar einer aus der südlichen Region und mit einem französischen Rufnamen - sofern man die Niederlande überhaupt mit „Süden“ in Verbindung bringen kann … und dann das Thema Provence.
Ein Thema, bei dem die...
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Ich blicke herab von den Sternen -
ich schaue direkt in Dich rein,
dünkt es Dich auch
als aus unendlich Fernen -
so werd' ich doch immer
ganz nah bei Dir sein.
Du weißt es - Du spürst es,
greif einfach zur Seite -
fühl' wie mein Leben das Deine erfüllt,
und jedes Mal
wenn sich Dein Leib für mich öffnet,
werden jedes Mal unsere Lüste gestillt ...
Jedes Mal mehr
und mit jedem Mal inn'ger -
wie rauschendes...
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Ikk hevv de Goosen lieden sehn …
glöövt mi, dat wee nich wunnerschöön
Disse Worden sprungen mi in d’ Föölen, as ikk de Dach noa Ostern in use dree ollnborch/freeschken/schliektauischen Bladdjes (NWZ / JWB / WZ) een Schrievers Berichten över de, in de Oogen van een Buur ut Petersgroo gefaarlichen un unnützen Frääters, de as Wintergasten bi us in d’ Joaderebett över de koole Tied läävenden Nonnengoosen lääst hevv.
De...
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Es dunkelt im Haine -
es plätschert der Bach,
des Abends Hauch
streicht Träume wach.
Der Tag,
er macht sich still von dannen -
verharrt den Schritt
an Raines Tannen,
er hüpfet über Bäumes Wipfel
und springet hin zu Höhens Gipfel.
Atemlos lässt er sich gleiten
in die nahend’ Nachtesweiten -
dort ruht er von sein’s Taggetriebe,
von Weltens hin und hergeschiebe,
bis er beim dräuend Sonnenschein
weiß, dass er...
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Hören und sehen …
Es knispert im Grase,
es mümmelt ein Hase
an Kräutern und Stengeln,
am zartesten Grün.
Es summet und brummet
im frühlingshaft’ Garten -
es naschen die Hummeln
an Blüten, an zarten,
es schäckert und kreckert
in hohem Geäst -
es streiten die Krähen,
wer wen zuerst lässt.
Es trällert und zwitschert
in knospendem Strauch -
Amseln und Kehlchen
füll’n sich den Bauch,
während an Bäumen
und...
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Frühlingsahnen …
Durch die morgendlich' laue Linde -
durch das schwächelnd’ Nachtesdunkel -
wehen zartverlockend’ Winde -
schwebet flüsternd’ Elfgemunkel.
Es säuselt durch der Bäume Kronen,
es streichet um der Dächer First -
es weiß, wo uns’re Träume wohnen,
macht, dass Natur vor Freude birst.
Mit leisem Knacken recken Zweige
ihre Spitzen in des Himmels Licht –
es dränget mich, dass ich mich neige –
bekenne,...
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Die Nacht der Walpurgis …
Es naht die Nacht der Hexenbesen -
ein Brauch an dem soll Welt genesen,
wenn Weibes Leib um Mitternacht
den Sprung über das Feuer macht.
Nach Brauch aus alter Sage Zeit
Natur zu Neuem dann bereit.
Drum strebt, wenn der April will scheiden,
hin zu der Geister Domizil
befreit euch von des Winters Leiden
und heißt Willkomm’ des Maiens Spiel
ewaldeden
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Morgens Dämmern
Spechtes Hämmern
Schlafes Klopfen
nach viel Hopfen
die Augen müde und verquollen
nach –zigmal mehr noch Einen wollen
die Knocherei knirscht unbefangen
von zweimal doch zuviel hinlangen
der Haare Pracht zerzaust im Wind
man, war der duun … sieht jedes Kind
das Schwanken, das ist zwar verflogen
das Hirn jedoch noch recht verbogen
drum sollt’ man auch nicht viel drum geben
wenn sauerkraus des Tages...
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Abschied vom Nordland
Es zieht mich nach Norden
es zieht mich nach Haus
die Schönheit des Landes
macht trunken
ich steh’ an Deck
in des Sturmes Gebraus
hab’ oft schon vergebens gewunken
die Sonne
sie will nicht versinken
am Horizont hält sie sich fest
einmal muß ich noch winken
bevor mein Traum mich verläßt
um mich herum nur die Wellen
um mich herum Einsamkeit
im Wasser - dem mittsommerlich’ hellen
macht...
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Ostergedicht
Wer ahnte, daß zum Weihnachtsfest
Cornelia mich sitzenläßt?
Das war noch nichts: zu Ostern jetzt
hat sie mich abermals versetzt!
Nun freu ich mich auf Pfingsten -
nicht im geringsten!
nach 1950
"Heinz Erhardt (1909 - 1979), Chansonnier, Kabarettist und Entertainer, eroberte als kauzig-vertrottelter Familienvater, als biederer Beamter mit Hornbrille und nicht zuletzt als Meister des...
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Clement als die wankende Gestalt
Ein Teufel hat ein Heim gefunden
ein Clement ein verrottet’ Nest
das ist wie Soße ungebunden
die gleich durch alle Tücher nässt
Clement und die FDP
das ist wie eingequetschter Zeh
das ist wie plattgehauen’ linker Daumen
oder wie Fliegenschiß an Volkes Gaumen
eins und zwei ist schmerzelig
während drei dagegen ekelig
und darauf Leute möchte’ ich wetten
es wird die FDP nicht...
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http://de.nachrichten.yahoo.com/spenden-aufruf--ein-paar-schuhe-f%C3%BCr-den-gr%C3%B6%C3%9Ften-mann-amerikas-.html
Schoo, in de ikk mi ümdrein kunn …
Tweemeterdreeundartich (2,33m) – bi dit Moat denkt man villicht an de Breddte van een Frachtwoagen, ov an de Dekkenhöächte van de Koamer, in de man över kört ov lang de papiern Müürbehangsels neemoaken mutt. Villicht schütt de een ov anner jo ok in de Sinn, dat sien...
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