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Schneeglöckchen
Schneeglöckchen, ei, du bist schon da?
Ist denn der Frühling schon so nah?
Wer lockte dich hervor ans Licht?
Trau‘ doch dem Sonnenscheine nicht!
Wohl gut er‘s eben heute meint,
Wer weiß, ob er dir morgen scheint?
„Ich warte nicht, bis Alles grün;
Wenn meine Zeit ist, muß ich blüh‘n.
Der mich erschuf für diese Welt,
Heißt blüh‘n mich, wann es ihm gefällt;
Er denkt bei Schnee und Kälte...
Natur, Frühling, Gedicht, Blume, Schneeglöckchen, Steindorf
Mit einer Uhr kann man die Zeit messen, je genauer der periodische Vorgang reproduzierbar ist und je weniger er sich von äußeren Bedingungen beeinflussen lässt, beispielsweise von mechanischen Störungen, wie der Temperatur oder dem Luftdruck.
Heinz Erhardt sagte dazu:
Bläst um unserer Kirche Turm
aus Nordwest ein starker Sturm
geht die Turmuhr überm Dach
immer nach, immer nach.
Wenn der Sturm sich aber dreht,
von...
Gedicht, Zeit, Uhr, Dichter, Temperatur, Heinz Erhardt, Turmuhr
Erlangen: Schlossgarten | In Erlangen findet zwischen 23. und 26.08.2012 das Poetenfest, eines der beliebtesten Literaturveranstaltungen im deutschsprachigen Raum, statt. Traditionell wird am letzten Augustwochenende in Erlangen der deutsche Bücherherbst eingeläutet.
Kulturellen Hochgenuss in historischer Kulisse
Der Schlossgarten im Zentrum von Erlangen ist der Hauptveranstaltungsort des Erlanger Poetenfests. Dem spätsommerlichen Erlangen steht...
Gedicht, Lesung, Literatur, Gedichte, Podiumsdiskussion, Poet, Belletristik
Die schönste Zeit des Jahres.
Ein Pfeifen, Zwitschern, Tirilieren
ertönt in Flur und Feld und Wald.
Ein wunderbares Jubilieren
aus tausend Vogelkehlen schallt.
Der Duft der Wiese lockt die Paare,
des Teiches Wasser wird schon warm.
Es ist die schönste Zeit im Jahre,
beschwingtes Gehen Arm in Arm.
Die Frühlingssonne strahlt hernieder,
der laue Wind streicht mir ums Kinn.
Ich wollt', die Jugendzeit kehrt...
Frühling, Gedicht, Sehnsucht
Schnappschuss
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„Migrationshintergrund“
Heften wir mit Lust
An die fremde Brust
Den Stern aus alten Tagen
Sollt ihr auch heute tragen
Sei wie wir
Sag ich dir
Du dummer Kanake
Sonst gibt’s was auf die Backe
Oh weh
Was ist da geworden
Ich seh
Die Rechten morden
Die Guten und die Rechten
Sie werden zu den Schlechten
Wo sich zu Terrorzellen
Die Sauberen gesellen
Lassen gerne marschieren
Und ausprobieren
Wie weit man...
Politik, Gedanken, Gedicht, Nachdenken, Migration
Aufbruch aus Langeweil
Ich lebe hier in Langeweil
mit immer gleichen Tagen,
wo jeder nur hat seinen Teil,
und keiner stellt mehr Fragen.
Es ist so kalt in Langeweil.
Im Kreis fahren die Bahnen.
Wo alles scheint als sei es heil,
doch schlapp hängen die Fahnen.
Ich hab’s jetzt satt mit Langeweil,
pack’ heut’ noch meine Sachen.
Weit in der Welt ist’s affengeil,
da find’ ich auch mein Lachen!
© Gerhard Falk
Gedicht, Aschermittwoch
Der Februar kann noch frostig sein
und manchen Schnee uns bringen,
doch stellt sich schon die Freude ein
auf frohes Vogelsingen.
Leises Läuten sagt uns auch
Schneeglöckchen sind erwacht.
Sie haben schon mit ihrer Kraft
den Winter klein gemacht.
Auch Karnevals- und Faschingszeit
helfen den Winter verjagen.
Bald beginnt die Frühlingszeit,
vielleicht schon in ein paar Tagen.
Ein Gedicht von Annegret...
Winter, Schnee, Gedicht, Frost, Kälte, Februar
Dich traf ich Baum
Dich traf ich Baum,
Als ziellos ich durchirrt das wüste Land.
Verharren mußt ich dunklen Sinns vor dir
Und lauschen dem Gekrächz der Raben.
Du Baum, du sahst und hörtest viel –
Verhallt ist längst der Schrei,
Da Bruder stach dem Bruder tief des
Messers Stahl ins junge Fleisch
So dass Blut sich gierig in die Erde bohrt.
Doch sahst du auch den Knecht vor dir,
Wie er der reinen, schönen Magd
Den...
Natur, Gedanken, Gedicht
„Der Weg durch das Gewitter
Graue Schleier um mich herum,
Spinnennetzgewirr macht meine Wege zu.
Alle rufen: Kehr um, kehr um.
Doch wohin? Ich irre hin und her und finde keine Ruh´.
So geht es Jahr für Jahr.
Zum Narren werde ich nun ganz und gar.
Doch dann, ich glaube es kaum,
tritt ein Wunder ein wie sonst nur im Traum.
Ein riesiges Gewitter naht, Blitze durchfahren mich.
Alles dreht sich und ich speihe sie...
Kunst, Kultur, Freizeit, Gedanken, Gedicht, Leben, Literatur, lesen, Poesie, Erlebnis, WEG, Schriftsteller, Schriftstellerin
... Wertingens schönste Spatzen ;)
Passend dazu ein Gedicht von Christian Morgenstern:
Die drei Spatzen
In einem leeren Haselstrauch
Da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.
Der Erich rechts und links der Franz
Und mitten drin der freche Hans.
Sie haben die Augen zu, ganz zu,
Und obendrüber da schneit es, hu!
Sie rücken zusammen dicht an dicht.
So warm wie der Hans hats niemand nicht.
Sie...
Vögel, Gedicht, Spatzen, Bildkritik, Christian Morgenstern
Schneeflöckchen tanzen zur Erde hernieder -
Schneeflöckchen künden, der Winter naht wieder.
Schneeflöckchen schweben herab wie im Traum -
Schneeflöckchen verzaubern die Wiese - den Baum.
Schneeflöckchen verbreiten nun Stille im Land -
Schneeflöckchen summen - nehmt euch bei der Hand.
Schneeflöckchen gebunden aus tausend Kristallen -
Schneeflöckchen vereint vom Himmel her fallen.
Schneeflöckchen bremsen die...
Schnee, Gedicht, schneeflöckchen
Abschied.
Eines Jägers schwerste Stund kommt mit dem Tod von seinem Hund.
der Treu ihm diente und begleitet ihn zu manchem Stück geleitet.
Den Herrn verfolgte er mit Blicken, lies sich auf jede Fährte schicken.
scheute weder Schnee noch Regen, war neben ihm auf allen Wegen.
Gefährte für die Kinderschar sie Spielten mit ihm wunderbar.
keines hat er je Gebissen, wenn sie ihn haben rum gerissen.
Ob an der Leine...
hund, Gedanken, Gedicht, Trauer, Abschied nehmen
Warum gabst du uns die tiefen Blicke,
daß das Herz darin ersticke,
ließest uns tief ins Innere schauen,
doch erblickten wir oft Grauen.
Warum gabst du uns die vielen Fragen,
können doch nichts sicher sagen,
ließest uns tief und tiefer dringen,
ohne Antwort uns zu bringen.
Ach so viele Menschen kennen,
nicht ihr Herz, noch könnten sie benennen,
was sie denn in diesem Leben treibt,
brach liegt ihr Verstand und...
Gedanken, Gedicht, Gedichte
Ein Mensch klagt dem Doktor mit leidendem Gesicht,
ich denk’, irgendwie vertrag ich den Kaffee nicht.
Denn wenn ich die Tasse zum Munde führ’,
im rechten Auge stets ein Stechen verspür’.
Der Doktor misst Blutdruck, Puls, nimmt Blut und Urin,
tastet Leber und Nieren ab, legt den Patienten hin.
Macht neurologische Tests im Bereich des Gesichts,
doch als Ursache kann er feststellen: - Nichts.
Eingehend er dann...
Gedanken, Gedicht, Ratschlag
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