Zensur bei den Körperwelten! Eklat durch Augsburgs OB! Keine Zensur in Zürich! +UPDATES+VIDEOS +Neuer Eklat! +unzensierte Presseerklärung +Zensur in K
UPDATE+VIDEO WEITER UNTEN:
Eklat bei den "Körperwelten" in Augsburg: Der Plastinator Gunther von Hagens hat mit der Enthüllung eines plastinierten Sex-Akts,den er aus London hatte bringen lassen, für Wirbel gesorgt.
Das ursprüngliche Plastinat mußte bereits seit Wochen verhüllt in einem abgetrennten Raum der Ausstellung stehen.
Augsburgs Oberbürgermeister Gribl rückte persönlich an und verhüllte den Kasten mit dem Plastinat mit einer Decke.
Gribl (CSU) nannte Hagens’ Verhalten "ungehörig" und forderte vor Ort die sofortige Verhüllung des Liebesaktes. Da sich von Hagens weigerte, machte Gribl von seinem Hausrecht der Messe Gebrauch. Danach wurde der Raum von der Augsburger Feuerwehr unzugänglich gemacht.
Der Raum auf dem Messegelände, in dem die beiden Sexual-Akte ausgestellt waren, wurde vorübergehend abgesperrt. Der Plastinator von Hagens sprach von "Zensurmaßnahmen", die er so noch nie erlebt habe.
Die Zurschaustellung eines plastinierten Aktes im Rahmen der "Körperwelten-Ausstellung" wurde als Verstoß gegen das bayerische Bestattungsgesetz untersagt.
Das Augsburger Verwaltungsgericht hatte in einer Eilentscheidung die Enthüllung eines liegenden Aktes verboten, da Zweifel an der Einwilligung des gestorbenen Mannes an der Darstellung aufgekommen waren.
Daraufhin enthüllte von Hagens einen schwebenden Liebesakt, der zuvor schon in Berlin und London gezeigt worden war. Komischerweise wurde dort nicht zensiert!
Gegen von Hagens wurde ein sofort vollziehbares Zwangsgeld von 10.000 Euro erlassen. Von Hagens hatte das städtische Verbot und die Entscheidung des Verwaltungsgerichts als "Zensur und Bevormundung" bezeichnet. Sein Ziel sei eine "Demokratisierung der Anatomie" und Aufklärung.
In den ausgelegten Büchern, in die sich nach Besuch der Ausstellung ein jeder eintragen kann, wurde in den allermeisten Einträgen erheblich gegen die Zensur protestiert! Video der Zensur unten.
(Ergänzung):Zürich zeigt sich Weltoffener als das tiefstprovinzielle Augsburg:
«Total übertrieben», findet der Kulturdirektor der Stadt Zürich Jean-Pierre Hoby die Hysterie um den Leichensex: «Das sind keine pornographischen Darstellungen», sagt er im Gespräch mit Blick.ch. «Daran ist nichts verwerfliches, ausserdem findet man solche Darstellungen in jedem Lexikon.»
«Der Zyklus des Lebens» ist die Körperwelten-Ausstellung die am 11. September in Zürich ihre Türen öffnet. Der Sexakt wird in einem separaten Raum der ab 18 Jahren zugänglich ist ausgestellt. Dies wäre auch für Augsburg besser gewesen.
Die Züricher Kirchen halten sich mit offener Kritik zurück: „Wir sind skeptisch, weil Tote bloßgestellt werden – das ist für uns aber kein Grund, dagegen zu demonstrieren“, sagte laut „20 Minuten“ der Sprecher der reformierten Landeskirche dazu. Auch der Sprecher des Züricher Generalvikars der katholischen Kirche fordert kein Verbot. Gut das Augsburgs-OB päpstlicher als der Papst ist.
UPDATE: Das Augsburger Verwaltungsgericht hat heute entschieden, dass Gunther von Hagens seine umstrittenen "Plastinate" in Augsburg nicht öffentlich zeigen darf:
http://linkshrink.de/4805/
Armes Bayern! Was in London und Berlin erlaubt ist, das ist es in Bayern noch lange nicht!
VIDEO DER AKTION:
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Videos/re...
(Ergänzung): Neuer Eklat um Gunther von Hagens!
Weil ein Gericht die Ausstellung seiner Sex-Leichen verbot, hat der Plastinator seine Ausstellungsstücke jetzt zersägt!
von Hagens: „Die Richter kritisierten die Darstellung von Emotionen des Paares.“
Oberkörper und Beine der Leichen sind nun ab. Das Plastinat ist auf die Geschlechtsorgane beim Sex reduziert!
Der Plastinator: „Ab Dienstag zeige ich nur den Geschlechtsakt – ohne Körper und erregte Gesichtszüge.“
siehe: http://bit.ly/1eeXjX
Auf gehts Gribl, mach Dich bereit, es gibt wichtiges zu tun!
(08.09.09) Von Hagens gibt auf: Kein Sex-Akt in Augsburg mehr.
"Die Moraltherapeuten unserer Zeit sollten aufhören, die Bürger durch fürsorgliche Entmündigung zu kulturpolitischen Pflegefällen machen zu wollen." "Ich bin entschlossen, wenn es künftig notwendig sein sollte, weiter für das Recht der Bürger zu kämpfen, sich auch mit der Anatomie des Sexuellen über Körperwelten vertraut machen zu können", erklärte er."Jedoch lässt sich für Augsburg die Durchsetzung dieses Rechts wegen des nahenden Ausstellungsendes nicht mehr realisieren."
Quelle: http://is.gd/32rRs
Schade. Das Ende wäre doch sehr interessant gewesen. Ich für meinen Teil werde nach Köln oder Zürich fahren um mir dort eine unzensierte Ausstellung anzusehen.
Mehr Infos zur Ausstellung: http://www.koerperwelten.de
Foto davon hier: http://linkshrink.de/4627/
Zensursula-Song: http://www.youtube.com/watch?v=O4vbdusj7Pk
Etwas tun: http://www.freiheitstattangst.de/
Aus Gründen der Vollständigkeit gebe ich die Presseerklärung von Gunther von Hagens in ganzer länge wieder. (WEITERE MELDUNGEN DANACH WEITER UNTEN) Obwohl das Internet nahezu eine unerschöpfliche Quelle bietet ist jede Berichterstattung zum Thema stets verkürzt oder verstümmelt. Dem soll entgegengewirkt werden:
Heidelberg (ots) – Die Stadt Augsburg hat mir Pornografie vorgeworfen, mit der ich angeblich auf die Sensationsgier nekrophil veranlagter Menschen abziele. Diesen abwegigen Vorwürfen folgte das Verwaltungsgericht nicht. Es machte unmissverständlich deutlich, was aus seiner Sicht einer öffentlich erlaubten Präsentation entgegensteht. Es nimmt Anstoß sowohl an der Körperhaltung als auch an den Gesichtsausdrücken des “Schwebenden Akts”, weil sie die mit dem Geschlechtsakt einhergehenden Gefühle vermitteln würden. Es stellt aber nicht die Wissenschaftlichkeit und Ausstellungsberechtigung des Plastinats grundsätzlich in Zweifel. Daraus zog ich den Schluss, dass nach Beseitigung dieser Hindernisse das Plastinat seine Berechtigung in der Ausstellung hat.
Deshalb wurde der “Schwebende Akt” gemäß den Auflagen des Gerichts auf seine Kernaussage reduziert und damit die Voraussetzung geschaffen, den Sexualakt dennoch zeigen zu können. Der Sexualakt sollte lediglich an zwei plastinierten Becken von Mann und Frau zu sehen sein. Hierfür habe ich – äußerst widerwillig – den “Schwebenden Akt” zersägt und daraus zwei Plastinate gefertigt, um so den Bürgern dennoch die Anatomie des Sexuellen, die zur anerkannten Anatomie des Menschen gehört, nicht gänzlich vorenthalten zu müssen. Die Auflagen des Gerichts zwangen mich zu solchen drastischen Maßnahmen, wenn dem Ausstellungsbesucher trotzdem ein gewisser Einblick in die Anatomie des Sexuellen gewährt werden soll. So gesehen habe nicht ich, sondern das Gericht die Zerstückelung des “Schwebenden Aktes” in die zwei neuen Plastinate zu verantworten:
(1) Plastinat “Akt ohne Akteure”
Hierbei handelt es sich um das männliche und weibliche Becken beim Geschlechtsakt, der ohne Gesichter, Extremitäten und Rückenmuskeln keine “Emotionen” – wie vom Gericht gefordert – mehr zeigt.
(2) Plastinat “Paar ohne Unterleib” ”
Dabei handelt es sich um das Restpräparat, bestehend aus den Oberkörpern von Mann und Frau des Geschlechtsaktes sowie deren abgeschnittenen Extremitäten. Dieses Präparat wird nunmehr in ein Plastinat verwandelt, das wie aus einem Stein herausgemeißelt wirkt.
Mit großer Verwunderung nehme ich inzwischen zur Kenntnis, dass die Stadt Augsburg weiter auf dem ausgesprochenen Verbot beharrt, obgleich die Auflagen des Gerichts erfüllt wurden. Ich bin entschlossen, wenn es künftig notwendig sein sollte, weiter für das Recht der Bürger zu kämpfen, sich auch mit der Anatomie des Sexuellen über Körperwelten vertraut machen zu können. Der Einzelne hat das Recht, selbst zu entscheiden, was er anschauen möchte oder nicht, wenn das Dargestellte nicht Menschen verachtend ist, sondern ganz im Gegenteil auf sozialverträgliche Weise etwas Allzumenschliches in einer seiner schönsten Ausdrucksformen zeigt. Jedoch lässt sich für Augsburg die Durchsetzung dieses Rechts wegen des nahenden Ausstellungsendes nicht mehr realisieren.
Urteil des Verwaltungsgerichts
Das Verwaltungsgericht Augsburg erklärt in einem Beschluss vom 4. September 2009 (Aktenzeichen: AU 7 S09.1266), dass dem von der Stadt Augsburg verbotenen “Schwebenden Akt” zwar der wissenschaftliche Zweck nicht abgesprochen werden kann. Das Gericht kritisiert aber, dass mit dem “Schwebenden Akt” auch die emotionale Seite des Geschlechtsaktes dargestellt werde. Die Darstellung von Emotionen würde den “erlaubten” Rahmen einer sachlich-wissenschaftlichen Präsentation der beim Geschlechtsakt ablaufenden anatomischen Vorgänge überschreiten.
Hierzu führt das Gericht auf Seite 14 aa aus):
“Das streitgegenständliche Exponat stellt nicht lediglich die anatomischen oder biologischen Vorgänge beim Geschlechtsakt dar, vielmehr tritt in den Vordergrund der Versuch des Plastinators, auch die “emotionale Seite” des Geschlechtsaktes darzustellen. … , was jedoch den erlaubten Rahmen einer sachlich-wissenschaftlichen Darstellung der beim Geschlechtsakt ablaufenden anatomischen Vorgänge überschreitet. Beim durchgeführten Ortstermin ließ sich dies zum Beispiel an der Körperhaltung der Präparate, an der Haltung ihrer Köpfe, ihrer Arme und daran erkennen, dass das weibliche Plastinat mit Ohrringen geschmückt war. Dies und insbesondere der geformte, eindeutig Gefühle zeigende Gesichtausdruck der Plastinate stellen allesamt Ausdrucksformen dar, die zu einer Erfassung der anatomischen Vorgänge bei Geschlechtsverkehr in keiner Weise beitragen, sondern an die freie, künstlerische Ausdrucksweise anknüpfen.”
Weiter heißt es auf Seite 15 cc:
“Ein didaktisches Anliegen, das für das bessere Verständnis des Geschlechtsverkehrs und dessen wissenschaftliche Aufklärung die Abspreizung der Rückenmuskulatur … erfordern, ist … nicht erkennbar.”
Trotz besagter Zugeständnisse teile ich die Kritik der Richter allerdings nicht. Ich bin sogar gegenteiliger Meinung. Die emotionale Seite des Geschlechtsaktes, die Haltung des Körpers, der Köpfe und Arme sowie die gefühlvolle Mimik der Plastinate eingeschlossen, gehören aus folgenden Gründen zur Anatomie des Geschlechtsaktes:
1. Pose und Mimik – Sensationsdrang oder Sachzwang?
Die ästhetische Instruktion von Ganzkörperexponaten ist unvermeidlich. Wenn das mit Silikonkautschuk durchtränkte Plastinat dem Silikonbad entnommen wird, ähnelt es einer Leiche, wie sie Studenten im fortgeschrittenen Anatomiekurs antreffen. Leitungsbahnen wie Nerven, Arterien und Venen mit den abgelösten Muskeln liegen ungeordnet durcheinander. Sie müssen erst anatomisch korrekt und dann entsprechend der gewählten Thematik positioniert werden. Beim Skelett, dem “traditionellen” Ganzkörperplastinat, ist dies einfach. Man stellt es aufrecht hin. Doch werden außer Knochen auch noch Muskeln, Nerven, Gefäße und Organe gezeigt, dann steigen die Anforderungen, wenn das Plastinat dem Betrachter einen optimalen Einblick in die Innenseite des Körpers ermöglichen soll. So muss etwa der Arm zur Darstellung der Achselhöhle abgespreizt oder oberflächliche Muskeln abgehoben werden, um tiefer liegende Strukturen darzustellen. Dieses Vorgehen ist mit der seit langer Zeit üblichen Herstellung sogenannter Sprengschädel vergleichbar, bei denen die oberflächlichen Schädelknochen auf Abstand gehalten werden, damit man die tiefer liegenden besser sehen kann. Dementsprechend wurden die abgespreizten Rückenmuskeln (großer Trapezmuskel) des weiblichen Plastinats nicht, wie das Gericht irrtümlicherweise annimmt, abgespreizt, um an Flügel zu erinnern, sondern um mit der oberflächlichen Muskelschicht zugleich auch die darunter liegenden Muskeln demonstrieren zu können.
Auch die Gesichtsmuskulatur muss der gewählten Thematik entsprechen, denn ein Plastinat ist erst stimmig, wenn Pose und Mimik miteinander harmonieren und damit den üblichen Sehgewohnheiten des Betrachters entsprechen. Andernfalls kann ein Ganzkörperplastinat nicht überzeugen, sondern wirkt eher irritierend. Einem Hürdenläufer beispielsweise darf man durchaus die Anspannung ansehen bei seinem Versuch zu gewinnen. Ein Hürdenläufer mit schläfrigem Gesicht ist dagegen nicht glaubwürdig; das Auseinanderfallen von Bewegungsablauf und Gesichtsausdruck würde das Plastinat widersprüchlich, ja unrealistisch machen und die Wahrnehmung stören.
Dem entsprechend sollte auch ein Sexplastinat ein der Situation gemäßes Gesicht haben. Es ist mithin Aufgabe des Plastinators die für eine optimale anatomische Aussage beste Pose und Mimik zu gestalten. Dabei bewegt sich die Anatomie stets im Grenzbereich zwischen symbolischen Schauobjekten und anatomischen Lehrpräparaten. Jedoch ist es unmöglich, ein Ganzkörperplastinat ohne Pose und Mimik darzustellen. Diese Alternative besteht nicht. Die Gestaltung eines Ganzkörperplastinats ist immer auch die Gesaltung einer Pose, zu der auch die Mimik passen sollte.
2. Ganzkörperplastinate statt Teilpräparate
Die Zerstückelung eines Körpers in Teilpräparate, wie für die Erstellung universitärer Sammlungen weltweit üblich, ist ein weit schwer wiegenderer Eingriff in den Leichnam als dessen Transformation in ein Ganzkörperplastinat. Denn hierfür sind eine Säge und eine robuste psychische Konstitution erforderlich. Jedenfalls ist unter anderem aus diesem Grund der Zutritt von Laien und Angehörigen zu universitären Präpariersälen verboten. Während zu Beginn eines Präparierkurses hin und wieder noch eine Ausnahme gemacht wird, ist spätestens nach dem Zersägen der Leiche (in üblicherweise vier große Leichenstücke, nämlich 2 x Beckenhälften mit Bein, 1 x Kopf mit Hals und 1. Rippe, 2 x Arm mit Schulterblatt und Schlüsselbein) der Präpariersaal für jeden Nichtmediziner tabu.
Doch sowohl Mediziner, als auch Laien sind an der Anatomie des ganzen Körpers interessiert, den man bis zu meiner Erfindung der Plastination im Jahre 1977 nicht trocken konservieren konnte. Seither bemühe ich mich aus den oben angesprochenen Gründen, Teilpräparate nur dann zu zeigen, wenn sich eine solche Präsentation didaktisch in besonderer Weise anbietet, zum Beispiel als Vergleiche von gesunden mit kranken Organen wie etwa normaler Lunge mit Raucherlunge oder normaler Leber und Schrumpfleber.
Zusammengefasst formuliert, sollte die Zerstückelung des Körpers insbesondere für die Laienanatomie weitgehend vermieden werden.
3. Der sexual aufgeklärte Bürger als kulturpolitischer Pflegefall Jeder soll die Anatomie des Sexuellen in der Ausstellung sehen dürfen, wenn er es möchte, und die Moraltherapeuten unserer Zeit sollten aufhören, die Bürger durch fürsorgliche Entmündigung zu kulturpolitischen Pflegefällen machen zu wollen.
Geht doch: «Körperwelten» in Zürich .
Ein Paar beim Sex – die Ekstase steht den beiden ins leblose Gesicht geschrieben. In Augsburg hatte der Liebesakt für grossen Wirbel gesorgt. Nachdem ein Gericht das Zeigen des Exponats verboten hatte, zersägte Anatom Gunther von Hagens das Paar kurzerhand. «In Zürich habe ich keine Auflagen erhalten – ich darf ausstellen was ich will», sagt der deutsche Plastinator und zeigt ab heute im Zürcher Puls 5 gleich zwei Paare in verschiedenen Sexposen.
Alles hier:
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Sexstellung...
Zensur in Köln geplant!
Der Skandal geht in die nächste Runde: Köln will Sex-Plastinate verbieten!
Kurz vor dem Start der „Körperwelten“-Ausstellung in Köln-Kalk drohen dem Veranstalter Probleme wegen Figuren mit sexuellen Inhalten.
Das Ordnungsamt wird möglicherweise mehrere Figurengruppen „mit sexuellen Inhalten“ verbieten. Eines der umstrittenen Objekte zeigt einen toten Mann und eine tote Frau, deren Körper mittels eines Spezialverfahrens präpariert worden sind, beim Sex. „Wir prüfen, ob drei Exponate gegen die Menschenwürde verstoßen“, sagte Amtsleiter Robert Kilp am Mittwoch dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Die Entscheidung soll an diesem Donnerstag fallen.
Das könnte wieder sehr interessant werden.
Der ganze Artikel hier:
http://www.ksta.de/html/artikel/1246883924169.shtm...
(17.09.09) Der Plastinator Gunther von Hagens (64) darf auch in Köln in seiner Ausstellung «Körperwelten» keine Leichen beim Sex zeigen. Die Stadt verbot dem Arzt am Donnerstag die Präsentation entsprechender Werke. Zur Begründung hieß es, der Totenwürde werde bei solchen Darstellungen «nicht mehr das erforderliche Maß an Achtung entgegengebracht, welche das sittliche Empfinden der Mehrheit der Bevölkerung verlangt».
Mehr dazu:
http://www.focus.de/panorama/vermischtes/koerperwe...
oder:
http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/sta...
Das neueste zum Thema:
Protestaktion mit Obst und Gemüse.
von Hagen: "Das Verbot verstößt eindeutig gegen die Meinungsfreiheit und ist für mich ein erbärmliches Verständnis von Demokratie."
Als Zeichen seines Unverständnisses griff van Hagens zu einer humorvollen Aktion des Protests: Unter Ankündigung, nun exklusiv für die anwesende Presse die Skandal-Plastik zu zeigen, enthüllte er mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht ein aus Obst und Gemüse zusammengesetztes Menschenpaar.
Mehr dazu hier:
http://www.koeln.de/koeln/knochen_fasern_und_ein_b...
Zensur der Körperwelten-Plakate in Aachen (24.09.09):
Im Aachener Stadtgebiet werden alle Plakate zur umstrittenen Kölner «Körperwelten»-Ausstellung entfernt. Am Montag lasse die zuständige Firma für Außenwerbung sämtliche Plakate überkleben, teilte die Stadt am Donnerstag mit.
Das Werbeunternehmen habe auf eine entsprechende Intervention des städtischen Presseamtes sofort reagiert.
Mehr dazu:
http://www.az-web.de/lokales/aachen-detail-az/1059...

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