Verkehrssicherheit an Bahnübergängen verbessern

„Wir setzen uns für verbesserte Sicherheitseinrichtungen und reduzierte Durchfahrtsgeschwindigkeiten an den Bahnübergängen im Günzburger und Krumbacher Stadtgebiet ein. Die unnachgiebige Haltung der Deutschen Bahn AG hier zeitnah Verbesserungen für die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer umzusetzen, ist angesichts der tragischen Ereignisse im Dezember 2012 für mich weder nachvollziehbar noch hinnehmbar“, so der heimische Landtagsabgeordnete Alfred Sauter. Ein großes Problem sei insbesondere die fehlende zusätzliche Beschrankung für die Geh- und Radwege im Bereich der Bahnübergänge in der Ulmer Straße in Günzburg und Krumbach. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, MdB signalisierte bei einem Gespräch mit seinem Bundestagskollegen Dr. Georg Nüßlein, Landrat Hubert Hafner, OB Gerhard Jauernig sowie den Landtagsabgeordneten Sauter und Dr. Reichhart seine Unterstützung und sagte zu, sich der Sache in Berlin anzunehmen.



Der tragische Unfalltod zweier junger Mädchen bei der Überquerung des Bahnüberganges in der Ulmer Straße in Günzburg im Dezember 2012 hatte im Landkreis Günzburg große Bestürzung und tiefe Trauer ausgelöst. „Unsere bisherigen Bemühungen zur Verbesserung der Situation sind bei der Deutschen Bahn AG bedauerlicherweise nicht auf fruchtbaren Boden gefallen“, so MdL Dr. Hans Reichhart. Die beiden heimischen Landtagsabgeordneten setzen sich gemeinsam mit MdB Dr. Georg Nüßlein, Landrat Hubert Hafner und dem Günzburger Oberbürgermeister, Gerhard Jauernig, für das Zustandekommen einer tragfähigen Lösung der Sicherheitsproblematik ein.

„Bei den künftigen Verhandlungen zwischen der Deutsche Bahn AG, dem Bund und den betroffenen Kommunen muss sichergestellt werden, dass die Sicherheitseinrichtungen an den Bahnübergängen in Günzburg und Krumbach zeitnah überarbeitet und zeitgemäß ausgestaltet werden“, so MdL Alfred Sauter. Darüber hinaus ist es besonders wichtig, dass die Durchfahrtsgeschwindigkeiten an den drei innerstädtischen Bahnübergängen in Günzburg und Krumbach künftig reduziert werden. Die heimischen Abgeordneten Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart haben sich daher mit einem weiteren Schreiben an den Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, MdB gewandt und diesen gebeten, auf die Deutsche Bahn AG entsprechend einzuwirken.

In der Vergangenheit hatten sich die beiden Landespolitiker mehrfach in der Sache an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern, Klaus-Dieter Josel gewandt. Dabei kritisierten sie insbesondere die Verweigerungshaltung der Deutschen Bahn AG bei der Herbeiführung technischer Sicherheitsverbesserungen.

„Hinzu kommt, dass ein Konzern wie die Deutsche Bahn AG keinesfalls glaubwürdig vermitteln kann, weshalb für die Installation eines zusätzlichen Blinklichts am Bahnübergang in der Ulmer Straße in Günzburg sage und schreibe zwei Jahre benötigt werden“, so Landtagsabgeordneter Alfred Sauter abschließend.
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