Gute Nachrichten für den Ausbau des Radwegenetzes im Landkreis Günzburg

Der Bayerische Staatsminister des Inneren, für Bau und Verkehr, Joachim Hermann, stellt eine mögliche Förderung aus dem „Programm zum nachträglichen Anbau von Radwegen an Staatsstraßen“ für den Bau der Radwegabschnitte entlang der Staatsstraße 2020 zwischen Schneckenhofen und Großkissendorf, entlang der Staatsstraße 1168 zwischen Oberem und Unterem Riedwirtshaus in Günzburg sowie entlang der Staatsstraße 2024 zwischen Ettenbeuren und Naichen in Aussicht. Dies teilen die heimischen Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart mit. „Gerade im Landkreis Günzburg haben wir in den vergangenen Jahren viel für den Radverkehr getan. Dennoch gibt es noch Lücken im Radwegenetz, die wir möglichst schnell und zielgerichtet schließen wollen“, so MdL Alfred Sauter.

Einen weiteren Beitrag hierfür soll in den nächsten Jahren das „Programm zum nachträglichen Anbau von Radwegen an Staatsstraßen“ der Obersten Baubehörde des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Bau und Verkehr leisten. Dieses Sonderprogramm, das zunächst für die Jahre 2009 bis 2013 aufgelegt worden war, war sehr erfolgreich und soll daher für die kommenden Jahre fortgeschrieben werden. Um eine objektive Grundlage zu erhalten, welche Radwege besonders dringlich sind, wird aktuell unter Einbindung der Staatlichen Bauämter und mit Unterstützung eines externen Büros eine Schwachstellenanalyse des Radwegenetzes erarbeitet. Auf Initiative der Abgeordneten Sauter und Dr. Reichhart werden im Rahmen dieser Analyse auch der Radwegabschnitt entlang der Staatsstraße 2020 zwischen Schneckenhofen und Großkissendorf, der Radwegabschnitt entlang der Staatsstraße 1168 zwischen Oberem und Unterem Riedwirtshaus in Günzburg sowie der Radwegabschnitt entlang der Staatsstraße 2024 zwischen Ettenbeuren und Naichen überprüft. Diese Streckenabschnitte stellen Lücken im schon sehr umfangreich ausgebauten Radwegenetz des Landkreises Günzburg dar. Alle drei Radwegabschnitte erscheinen aus Sicht von Staatsminister Hermann begrüßenswert und sinnvoll. Deren Aufnahme in das neue Radwegeprogramm ist damit sehr wahrscheinlich. Landtagsabgeordneter Dr. Reichhart zur möglichen Förderung der drei Radwegprojekte: „Unser Ziel ist die weitere Steigerung der Attraktivität des Landkreises Günzburg als Familien- und Kinderregion. Die Erweiterung unseres Radwegenetzes ist dazu ein wichtiger Beitrag.“

Aus dem Programm zum „Nachträglichen Anbau von Radwegen an Staatsstraßen'“ konnten im Zeitraum von 2009 bis Ende 2013 rund 100 Projekte mit einer Gesamtlänge von 160 Kilometern realisiert werden. Weitere 15 Maßnahmen aus diesem Programm befinden sich derzeit noch in Bau beziehungsweise werden heuer noch begonnen. Auch der Landkreis Günzburg profitierte bereits von diesem Sonderprogramm. Aus dem Programm wurden 490.00 Euro für den Bau des 3,1 Kilometer langen Radwegs entlang der Staatsstraße 2022 zwischen Autenried und Biberberg sowie 450.000 Euro für den Bau des 2,8 Kilometer langen Radwegs zwischen Thannhausen und Edelstetten entlang der Staatsstraße 2023 zur Verfügung gestellt.
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