Sorgenfrei durch Handyortung

Verliert ein Besitzer sein Handy oder wird es gar gestohlen, hilft eine Handyortung, um den Standort des Mobiltelefons ausfindig machen zu lassen. Noch wichtiger wird eine solche Funktion, wenn es sich bei dem Besitzer um ein Kind, einen älteren Menschen und um eine Person mit geistigen oder körperlichen Einschränkungen handelt. Denn so sind Angehörige wie Eltern oder Geschwister in der Lage, den Standort seines Angehörigen zu bestimmen.

Vor allem Frauen fühlen sich auf dunklen Wegen so ein Stück sicherer, einzig der Hintergedanke vom eigenen Partner "kontrolliert" werden zu können, schreckt manche Frauen vor der Umsetzung zurück.

Dabei sollte die Sicherheit eindeutig im Vordergrund stehen. Zwei Systeme, die sich längst auf dem Markt durchgesetzt haben und erfolgreich seit Jahren zum Einsatz kommen, sind: GPS und GSM. Wichtig ist, dass das Handy eingeschaltet wird. GPS nutzt dabei einen Satelliten. Dafür muss das Handy GPS-fähig sein und das GPS eingeschaltet, damit der Kontakt hergestellt werden kann. Durch die kontinuierliche Verbindung werden zwischen dem Satelliten und dem Endgerät regelmäßig Daten ausgetauscht, die in einem zentralen System gespeichert werden. GSM funktioniert deutlich einfacher, denn hier wird die Ortung über den Mobilfunkanbieter und dessen Masten durchgeführt. Durch die geografische und topografische Gegebenheit ist die Ortung über GSM nicht so detailliert möglich. Die Zellen decken immer einen bestimmten Radius ab. Wird dieser Radius verlassen und das Gerät bewegt sich auf einen neuen zu, wird das Handy beim bisherigen Mast aus- und beim neuen Sendemast eingeloggt. Die Position kann über das Internet und SMS abgerufen werden.

Nutzer von Mobiltelefonen glauben häufig, dass eine einfache App schon den genauen Standort einer Person bestimmen kann. Jedoch sollten Sie wissen, dass diese Apps als "Fake" gelten, also keine Standortbestimmung ermöglichen. Schon aus rechtlichen Gründen ist dieses nicht möglich. Der Besitzer eines zu ortenden Handys muss vor der Ortungsregistrierung, seine uneingeschränkte Zustimmung erteilen. Denn das Ausspionieren einer Person ist ohne ihre Zustimmung verboten und strafrechtlich verfolgbar. Diese Apps sind nette Spielzeuge, die der Unterhaltung dienen. Meist handelt es sich dabei um App-Inn-Käufe. Damit wird Ihnen versprochen, dass bei einem Kauf einer wichtigen Funktion, weitere Möglichkeiten bestehen, die Ortung gewissenhaft durchführen zu lassen. Schlichtweg handelt es sich dabei um Abos, die dem Hersteller und nicht Ihnen als Kunden nützen.

Beachten Sie, dass die Ortung eines Handys Leben retten kann (siehe Video). Vor allem das von wehrlosen Menschen wie Kindern. Dabei reicht es schon, wenn dieses sich im Wald verirrt. Tritt dieser Fall ein, ist es sinnvoller auf GSM zu setzen. Denn Satelliten sind auf einen direkten Kontakt mit dem Endgerät angewiesen. Wird der Funkkontakt unterbrochen oder gestört, durch eine zu dichte Bewaldung oder anderen Funkwellen, können keine Daten ausgetauscht werden. Der Nachteil an GSM ist die ungenaue Abmessung. Die Differenz auf dem Land kann gar einige wenige Kilometer betragen. Sinnvoll ist es, ein Mobiltelefon anzuschaffen, welches beide Funktionen vereint.

Bitte berücksichtigen Sie, dass der GSM-Ortungsdienst kein kostenloses Angebot ist und über den Netzbetreiber zusätzlich gebucht werden muss, gegen eine entsprechende Gebühr. Seriöse Anbieter schließen mit Ihnen einen zeitlich fixierten Vertrag ab.
Bild-Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von https://www.handyorten.org/
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