Chorjubiläum glanzvoll gefeiert

Nach einem eindrucksvollen Gottesdienst feierte der Kirchenchor Donaumünster-Erlingshofen-Rettingen im Gasthaus zur Grenz das 85-jährige Chorjubiläum. Langjährige Chormitglieder wurden mit Urkunden ausgezeichnet.
Zufrieden lächelnd und sichtlich entspannt – so verließen die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores Donaumünster-Erlingshofen-Rettingen am Kirchweihsonntag die Orgelempore. Hatten sie doch mit beeindruckendem Chorgesang den Sonntagsgottesdienst anlässlich des 85. Chorjubiläums festlich geprägt. Schon am Eingang der Kirche konnten die Kirchenbesucher sich durch die von Anneliese Girstenbrei gestaltete Festschrift über den Chor informieren und auch der von Martina und Franz-Josef Kunz ausgeschmückte Kirchenraum lies etwas Besonderes erahnen.
Zur Gestaltung des Jubiläumsgottesdienstes wählte Chorleiterin Marianne Förg die „Hochzeitsmesse“ von Franz Xaver Gruber und aus Haydn’s Schöpfung „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“, wohl wissend, damit einen musikalischen Glanzpunkt zu setzen, aber auch die Leistungsfähigkeit des Chores zu fordern. Ohne Solisten setzten die Chorstimmen die wunderschöne „Missa in D-Dur“ melodisch in einen vierstimmigen Chorklang um und Hermann Wais verband elegant an der Orgel die einzelnen Satzabschnitte. In anerkennenden Worten bestätigte Pfarrer Pater Antony die außergewöhnliche Leistung des Chores und dankte den Sängerinnen und Sängern für Mühe und Fleiß anlässlich zahlreicher Proben. Auch die junge Gymnasiastin Judith Mayer fügte sich mit ihrem frischen und sicheren Orgelspiel zu Beginn und Ende des Gottesdienstes in einen außergewöhnlichen Festsonntag ein und durfte am Applaus der Kirchenbesucher teilhaben.

„Eine intakte Kirche braucht samt ihrer Gemeinde einen Chor“ betonte Pfarrer Pater Antony Kolencherry , „denn wo Chöre singen, werden Gemeinden lebendiger“. Mit dieser Aussage würdigte der Ortspfarrer den Kirchenchor Donaumünster-Erlingshofen-Rettingen beim Festbankett in der Grenzwirtschaft. Auch Wendelin Kreuzer als Kirchenpfleger und Berta Leichenmüller, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates bestätigten die Auffassung des Ortspfarrers in ihren Dankesworten. Für Bürgermeister Karl Malz war der Gottesdienst ein beeindruckendes Erlebnis, das die gelebte Gemeinschaft des Chores spürbar erfahren lies. Diese, den Chor bildende Eigenschaft habe ihre Grundlage in der Kontinuität von Chor- und Vereinsführung sowie in der anerkennenden Wertschätzung durch die Dorfgemeinde, sagte der Bürgermeister. Kontinuität kam auch in den zahlreich ausgehändigten Urkunden durch das Amt für Kirchenmusik im Bischöflichen Ordinariat, mit denen für gewissenhaften und treuen Eifer im Dienste der musica sacra gedankte wurde, zum Ausdruck. Vorstand Josef Kreisel blieb es vorbehalten, allen zu danken, die ihre gesangliche Begabung in den kirchenmusikalischen Dienst stellten und würdigte die Unterstützung durch die „Säulen des Chores“. Neben gesanglichen Darbietungen von Chor und Erlingshofener Dreigesang bereicherten die Musiker der „Banded Brass“ angepasst mit festlichen und folkloristischen Musikstücken die weltliche Feier.

Urkunden für langjährige Chormitglieder:


Dankurkunden des Amtes für Kirchenmusik überreichten Pfarrer Pater Antony und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Berta Leichtenmüller für langjährige Chormitgliedschaft an:
Anneliese Girstenbrei, Margit Miller (65 Jahre); Agnes Nenning (60 Jahre); Marianne Gnugesser (55 Jahre); Monika Burgetsmaier, Marianne Förg, Anton Gerstmeier (45 Jahre); Angelika Förg, Sophie Steidl, Josef Kreisel (36 Jahre); Maria Endres (30 Jahre); Hubert Ferber (28 Jahre); Walter Ernst, Alois Kaltner, Alfred Miller (27 Jahre)
Vereinseigene Urkunden erhielten:
Hermann Wais (50 Jahre Organist); Marianne Förg (30 Jahre Chorleiterin) und die Mitglieder Ludwig Pollithy (17 Jahre); Roland Gatterer (16 Jahre); Karin Kölbel (12 Jahre); Gertraud Pollithy (11 Jahre).
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