Neueste Meldung für Modelleisenbahn-Freunde: "Modell-Häusle-Bauer" Vollmer stellt Mitte 2014 Produktion ein

Stimmungsbild von der IMA in Köln. Leider nur im Hintergrund die Stände von MÄRKLIN und Vollmer.-- TPD-Foto:Volker Dau
Stuttgart: vollmer | +++ Modellbaufirma VOLLMER hört Mitte 2014 auf +++

Wie die Modellbahnexperten vom Pressedienst FERPRESS über die Weihnachtsfeiertage exklusiv erfuhren, steht seit kurzem fest, dass die 1946 gegründete Stuttgarter Traditionsfirma VOLLMER zur Jahresmitte 2014 ihre Pforten in der Porschestraße im Stadtteil Zuffenhausen endgültig schließt. Dies wurde von der Firmenleitung bestätigt.



Eine traurige Nachricht für die vielen Modellbahnfreunde, die ihre Anlagen seit Jahrzehnten mit den zahllosen Gebäudemodellen des bekannten schwäbischen Familienunternehmens schmücken. Noch einmal wird VOLLMER auf der Nürnberger Spielwarenmesse Ende Januar vertreten sein und Neuheiten vorstellen, die noch im 1. Halbjahr 2014 hergestellt und an den Handel ausgeliefert werden.



Für viele Branchenkenner ist diese Entscheidung, die mit dem Verkauf des Firmengeländes einher geht, eine echte Überraschung, da VOLLMER bis dato zu den stabileren Firmen der Modellbahnbranche gehört. Rote Zahlen wurden bis zuletzt vermieden, nicht zuletzt auch wegen der jeweils rechtzeitigen Anpassung der Firmengröße an rückläufige Veränderungen im Zubehörbereich des Modellbahnsektors.
Vollmer ist wie Brancheninsider berichten ja nicht nur "Häuslebauer" in diversen Maßstäben, sondern ist oder war auch Zulieferant für den benachbarten Sportwagenbauer Porsche in Zuffenhausen. -- Für diesen wurden Plastikteile in 1:1 gespritzt!

Und nun zur aktuellen Entwicklung bei Vollmer:

Dazu Firmen-Geschäftsführerin Susanne Vollmer auf Anfrage von FERPRESS:

"Auch wir als kleines mittelständisches Unternehmen haben unter der allgemeinen Entwicklung zu leiden. Wir sind in diesem Zusammenhang nach reiflicher Überlegung zum Fazit gekommen, dass es besser ist, rechtzeitig und geordnet aufzuhören und nicht länger auf eine ungewisse Zukunft des Unternehmens zu bauen. Dies wäre letztlich auch gegenüber den noch verbliebenen Mitarbeitern unfair gewesen. Ich hoffe dabei sehr, dass es mit unserer Mithilfe gelingt, sie alle in den nächsten Monaten an anderer Stelle unterzubringen."
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2 Kommentare
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Mike Zehrfeld aus Schwabmünchen | 27.12.2013 | 15:07  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 28.12.2013 | 02:04  
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