Bahn frei - für Milliardengräber
Stuttgart: Bahnhof | Da war ja Edmond Stoiber mit seinem Transrapid von München Hauptbahnhof zum Flughafen mit einer Zeitersparnis von 10 Minuten noch harmlos.
Auch die Kostenerhöhung hielt sich ja noch in Grenzen:
Nach einer von 1,85 auf mehr als drei Milliarden Euro gestiegenen Kostenprognose verständigten sich Vertreter von Bund und Land am 27. März 2008 darauf, das Projekt nicht zu realisieren.
Aber jetzt ist Stuttgart 21 dran. Soviel Geld wird wohl, nach der Wirtschaftskrise vom letzten Jahr, nie wieder versenkt werden.
Aber alles ja kein Problem, der Bund zahlt ja, und je mehr er zahlt um so teurer darf das Projekt sein. Der Bürger kann doch für so ein Prestigeprojekt schon mal ein paar Euro locker machen. Wenn er es schon nicht bei den Banken verliert, dann eben bei der Deutschen Bahn. Bleibt wenigsten alles im Lande;-))
Wer redet da noch vom Kosten-Nutzen-Faktor. Klar, kein Mensch. Ich glaube unsere Verkehrsminister (alte und neue) fahren zuviel mit der Deutschen Bahn. In ihren Hochgeschwindigkeitszügen kann es schon mal passieren, dass Realitätsverlust einsetzt.
Früher durften die Frauen kein Fahrrad, geschweige denn Auto fahren, weil sich die Geschwindigkeit doch negativ auf Gehirn und Körper auswirkt.
Na ja, und heute geht es eben den Politikern so. Sie sind so belastet in ihrer Funktion, da kann so ein Geschwindigkeitsrausch negative Folgen haben.
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/28/0,1872,811...



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