Die ökologische Katastrophe droht ganz Europa

Pecunia non olet?

Nach den Sanktionen, die von der EU bezüglich Belarus eingeführt wurden, ist schon lange Zeit abgelaufen. Die Liste von den Personen und Organisationen, gegen die diese Sanktionen verhängt wurden, ist wesentlich erweitert. Außer den Staatsanwälten, den Richter, den Spitzenbeamten, die für die Verletzung der Menschenrechte und die Repressionen gegen die Opposition und die Bürgergesellschaft haftbar sind, gibt es jetzt dort auch die bedeutenden Geschäftsleute, die als die Begünstigten der Lukaschenko-Sippe gelten.
Aber doch gibt es viele Europäischen Unternehmer, die zum kommerziellen Vorteil ungeachtet der EU-Sanktionen und des verstärkenden Drucks der völkerrechtlichen Öffentlichkeit auf offizielles Minsk fortsetzen, die Geschäfte mit den weißrussischen Unternehmen-Parias aus der Schwarzen Liste der EU zu führen. Noch mehr zu den Unternehmen, die mit den Vertretern des Lukaschenko-Regimes zusammenarbeiten, gehören die bekannten europäischen Firmen. Diese sollen nicht wissen oder nicht wissen wollen, dass sie an dem Projekt teilnehmen, das sich in der übermäßigen ökologischen Katastrophe für Europa verwandeln kann.
Es geht um die Erschließung des grossen Hotislaw-Kreidevorkommens. Mit seiner Förderung beschäftigt sich eine Firma „Kwarzmelprom“, die ein Teilnehmer der bekannten Triple-Gruppe mit dem Inhaber Juri Tschisch ist. Beide sind doch in der Schwarzen Liste der EU. Der Erschließungsplan nimmt nicht nur die Förderung von Quarzsande und Kreide sondern auch gleichzeitigen Bau des grossen industriellen Kombinates für die Rohstoffüberarbeitung und der Baustoffproduktion an.
Die europäischen Gesellschaften, indem sie mit dieser Holding aktiv zusammenarbeiten, liefern an sie die moderne Ausrüstung und die Technologien für die Produktionslinienbildung. Insbesondere wird die Ausrüstung von HAVER & BOECKER für Sandwäsche und Sandsortierung angewendet. TEKA Maschinenbau GmbH ist ein Lieferbetrieb von den Mischaggregaten und den Mischanlagen für die Baustoffproduktion. Jetzt endet der Bau vom Betrieb, der mit der technologischen Ausrüstung von MASA-DORSTENER und MASA-HENKE ausgestattet sein wird. Es ergibt sich, die europäischen Unternehmen würden das Lukaschenko-Regime ungeachtet des Verbotes aktiv unterstützen.
Die fernere Entwicklung des Hotislaw-Vorkommens übt inzwischen die empfindliche ökologische Drohung aus. Die Hauptrisiken sind mit dem grenzüberschreitenden biosphärischen Naturschutzgebiet „Westliche Waldgegend“ verbunden, das die Nationalparks von Belarus, der Ukraine und Polen vereinigt. 2012 hat es die Anerkennung von UNESCO gefunden und wurde zu einem der Glieder der weltweiten Naturschutzgebiete.
Der Meinung der Ökologen und Wissenschaftler nach wird die fernere Entwicklung die irreversible negative Einwirkung auf die Ökosysteme des Naturschutzgebietes leisten. Die Freilegung des Kreidegrubes auf die eingeplante Tiefe (45m) wird zur Verletzung einer ganzen Reihe von den wasserführenden Horizonten führen und die Bewegung der Grundwasser zum Grube verursachen.
Der Grundwasserdruck ist von großer stabilisierender Wichtigkeit für die sich in der Nähe befindenden Seekomplexe, so wird das bedeutende Wassersinken dazu führen, dass die einzigartigen Seen seicht werden. Schon heute ist der Wasserstand in einigen Seen in 3-5 Male gesunken.
Als Ergebnis wird die Senkung der Anzahl und der Veränderung der Flora und der Fauna, der Verschwinden der seltenen Arten der Vögel, für die das Naturschutzgebiet ein ständiges oder vorübergehendes Wohngebiet ist. Die Transformation der Bodenbewachsung wird zur Entwicklung der Bodenerosion und der Waldzerstörung bringen. Die Situation erschwert sich auch damit, dass die nicht tiefe Auflagerung der Grundwasser die niedrige Immunität zu allen Arten der Verschmutzungen bedingt.
Noch ein Hemmnis gibt es: die Förderung des Vorkommens wird im Brest Gebiet geführt, wo 11 % der Erden zum Gebiet der radioaktiven Verseuchung nach dem Tschernobyl-Unfall gehören. Außerdem befindet sich das nukleare Endlager nicht weit vom Vorkommen. Es ist bekannt, dass es auf dem offenen Boden ohne Schutzfundament geschaffen war.
Die Handlung vom Dispersionstrichter und die hohe Durchdringbarkeit vom Karstgestein können die Bewegung der Grundwasser provozieren und die Kernmigration vermitteln. So werden die umfangreichen Territorien kontaminiert sein.
So ist es offenkundige Tatsache, alle internationalen Normen und Naturschutzabkommen würden im Herzen Europas verletzt! Umso mehr wird das ökologisch gefährliche Projekt mit der grenzüberschreitenden negativen Einwirkung auf die Umwelt bei der Teilnahme des europäischen Business und im schweigsamen Einverständnis von den Nachbarstaaten wie die Ukraine, Polen und Litauen verwirklicht. Das ist die Frage: was ist über diese gefährliche Situation, die zur ökologischen Riesenkatastrophe unvermeidlich bringen wird, solche maßgeblichen Organisationen wie die UNO und die UNESCO bekannt?
In diesem Zusammenhang möchte ich sich an englischen Geschichtsforscher Robin George Collingwood erinnern, der solchen Begriff wie die Bewusstseinskorruption in den Gebrauch eingeführt hat. Die Rede ist von der Verwendung solches mentalen Verfahrens von den Lügnern und den Schurken, das ihnen erlaubt, die Selbstachtung ohne Gewissenunruhe zu behalten. Mit seiner Hilfe wird jener Bewusstseinsteil erfolgreich gesperrt, der den Widerspruch zwischen ihrem realen Vorgehen und ihren Vorstellungen über Pflicht enthält, indem solche Mechanismen wie Gewissen und Scham loskuppelt werden.
Es ist klar, alle, die mit dem persönlichen Vorteil nicht verbunden sind, sind für den weißrussischen Geschäftsmann Tschisch und seine europäischen Partner eine Lyrik. Deshalb ist es notwendig, dass die entsprechenden europäischen Naturschutzorganisationen die Situationsentwicklung beeinflussen. Sie sollen und müssen die möglichen negativen Riesenfolgen dieses Projektes zu beachten, die schon in fünf-zehn Jahren zutage kommen werden, darf man doch nichts korrigieren.
Als einziger Ausweg sehe ich die unverzügliche Einstellung irgendwelcher Teilnahme von den europäischen Unternehmen in diesem Projekte „Hotislaw-Vorkommen“. Gleichzeitig muss man die internationalen Expertenkommission bilden und die unabhängigen Einschätzung der Einwirkung der Tätigkeit auf die Umwelt durchführen.
Die Vertreter des europäischen Business müssen doch vor der Zusammenarbeit mit den anrüchigen Strukturen von Belarus, die von dem Präsidenten Lukaschenko kontrolliert werden, die möglichen Folgen der Teilnahme sorgfältig abwiegen. Sie müssen natürlich nicht vergessen, eine wichtige Bedingung des Menschenüberlebens in der Natur sei das Gewissen! Und noch könne das Geld doch stinken!
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