Aufholjagd missglückt

hinten von links: Kampfrichter Heiko Diem, Christoph Rehle, Markus Lönner, Florian Wagner, Johannes Steinhard, Marc Thiede. Vorne die beiden Jungstars Lorenz Wolf und Jonas Huttka
Monheim, 05.07.2014
Die geplante Aufholjagd der TG Augsburg beim zweiten Regionalligawettkampf Kunstturnen der Saison 2014 ist leider gescheitert. Die angetretenen Turner haben sich aber nichts vorzuwerfen, zeigten sie doch durchwegs einen ordentlichen Wettkampf. Ursache war die schwache Besetzung des Kaders.

Im Vorfeld des Wettkampfes herrschte noch großer Optimismus. Florian Wagner, seit Jahren ein Leistungsgarant der TG, sollte nach seiner Verletzung wieder voll einsteigen, Konstantin Moser konnte für einen Einsatz an den Ringen reaktiviert werden und mit Maurice sollte zudem ein sehr erfahrener Turner die Mannschaft unterstützen.
Doch dann kam alles anders. Nach dem im Voraus bereits bekannten Ausfall von Martin Säckel, einer der am flexibelsten einsetzbaren Turner der Mannschaft, fielen sowohl Konstantin als auch Maurice kurzfristig aus. Zusätzlich stellte sich heraus, dass Florian Wagner noch nicht voll auskuriert ist – an einen Einsatz an den Stützgeräten Seitpferd und Barren war nicht zu denken. Als wäre dem nicht schon genug, verletzte sich Johannes Steinhard beim Einturnen am Fuß, stellte sich aber in den Dienst der Mannschaft und ließ lediglich Boden und Sprung aus. Ebenfalls auf die Zähne biss Marc Thiede, der mit einer starken Erkältung kämpfte, aufgrund des stark dezimierten Kaders jedoch zu mehreren Geräteeinsätzen kam. Auch die jungen Turner der TG kamen so zu mehr Geräteeinsätzen als üblich und konnten weitere Erfahrungen sammeln.
Die Erwartungen mussten somit bereits vor Wettkampfantritt herabgeschraubt werden. Nach einer dringend notwendigen Motivationsansprache von Kampfrichter Heiko Diem startete die TG in die erste Hälfte des Wettkampfes. Angetrieben von dieser Ansprache und dem Fakt, dass die TuS Obermenzing komplett fehlte, sowie auch andere Mannschaften nicht in Vollbesetzung angetreten waren, zeigten die Turner durchwegs gute Leistungen. Dies setzte sich auch in der zweiten Wettkampfhälfte fort. Am Zittergerät Pauschenpferd konnte sogar die zweitbeste Mannschaftsleistung des Wettkampfes erzielt werden.
Letztendlich musste man sich der Konkurrenz nur knapp geschlagen geben, konnte aber mit dem fünften Rang die ersten Ranglistenpunkte sammeln. Mit etwas mehr Glück wäre auch Rang vier oder drei erreichbar gewesen, fehlten auf letzteren lediglich drei Punkte.
Da der Abstand zur Konkurrenz an diesem Wettkampf nur minimal war, gibt es Grund zur Hoffnung, mit einem gesunden und vollbesetzten Kader die Abstiegszone im Herbst zu verlassen und so den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu erreichen. Zwei Wettkämpfe verbleiben, um dieses Ziel zu erreichen: am 12. Oktober in Lichtenfels und am 15. November in Unterföhring.
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