Therapiezentrum Ziegelhof – ein Platz der Hoffnung: Bunter Kreis weiht sein neues Therapiezentrum ein und öffnet die Türen für Besucher

Domkapitular Achim Zürn bei der Segnung der Kinder und Tiere auf dem Ziegelhof. (Foto: Ulrich Wirth, Klinikum Augsburg)
 
Domkapitular Achim Zürn bei der Segnung der Kinder und Tiere auf dem Ziegelhof. (Foto: Ulrich Wirth, Klinikum Augsburg)
Stadtbergen: Therapiezentrum Ziegelhof | Zwei Tage herrschte volles Programm auf dem Ziegelhof in Stadtbergen: Am Freitag hat der Bunte Kreis sein neues Therapiezentrum eingeweiht und dazu Sponsoren, Förderer und Unterstützer eingeladen, durch deren Hilfe die neue Einrichtung ermöglicht wurde. Dabei wurden auch die Kinder, Tiere und Gebäude gesegnet. Am Sonntag folgte der Tag der offenen Tür, an dem Besucher das Therapiezentrum besichtigen konnten. Neben einem bunten Rahmenprogramm für Groß und Klein erhielten die Besucher einen guten Einblick, wie der Bunte Kreis mit seinem Therapieangebot auf dem Ziegelhof schwerkranken Kindern und deren Familien hilft.

Einweihung am 8. Mai

Zur Einweihung am Freitag, den 8. Mai, kamen rund 200 Gäste. Die Begrüßungsrede von Horst Erhardt, dem Geschäftsführer der Stiftung Bunter Kreis, dauerte viel länger als geplant, denn fast alle Sponsoren und Förderer, die mit ihrer Unterstützer die Entstehung des neuen Therapiezentrums erst ermöglicht haben, waren gekommen, um der Eröffnung beizuwohnen. Und sie alle begrüßte Erhardt namentlich und bedankte sich für ihre Unterstützung. Er stellte dabei auch das Konzept der Paten für Ziegelhof-Kinder vor, die es zukünftig verstärkt geben soll - für Therapien, für die es keine Kostenträger gibt. Der Ziegelhof verfolgt laut Erhardt zwei zentrale Ziele: Menschen mit Handicap die Teilhabe ermöglichen (der Ziegelhof bietet auch Wohn- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung) und die Resilienzfaktoren von Kindern stärken, „damit sie den Glauben ans Leben lernen, auch wenn sie anders sind als andere“, so Erhardt.

Die Festrede hielt Dr. Bernhard Opolony, Leiter der Abteilung Pflege und Prävention im Amt für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Gesundheitsministerium, in Vertretung für Staatsministerin Melanie Huml. Er würdigte die Leistungen des Bunten Kreises, der mit seinem Nachsorgeangebot schwerkranken Kindern und ihren Familien das Leben erleichtert. „So viel Engagement für das Allgemeinwohl kann man gar nicht stark genug loben“, so Opolony. Auch die weiteren Redner aus der Politik, darunter die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner, Heinz Liebert, Stellvertreter des Landrats, und Stadtbergens Bürgermeister Paulus Metz dankten in ihren Grußworten dem Bunten Kreis für seinen unermüdlichen Einsatz und lobten den Ziegelhof als „Vorzeigeprojekt und einen Platz der Hoffnung“, so Metz.

Ein Grußwort im Namen aller Sponsoren sprach Cornelia Strüngmann, Unternehmerin und Mutter von vier Kindern, die mit einer Spende in Höhe von über einer Million Euro die Grundlagenfinanzierung für den Ziegelhof ermöglichte. Sie bedankte sich bei allen beteiligten Unternehmen, die durch Sach- und Geldspenden dazu beigetragen haben, dass das Projekt verwirklicht werden konnte.

Ein wichtiger Teil des Nachmittags war der Segen für Mensch und Tier auf dem Ziegelhof, den Stadtdekanin Susanne Kasch, Domkapitular Achim Zürn, die Klinikseelsorger Dr. Michael Mayr und Heinz Müller sowie Diakon Norbert Kugler erteilten. „Wir denken auch an die Esel, die hier bald den Mitarbeiterstab bereichern werden“, ergänzte Müller und bezog sich damit auf den von Erhardt zuvor angekündigten geplanten Zuwachs von zwei weiteren vierbeinigen Therapeuten.

Tag der offenen Tür am 10. Mai

Am Sonntag war dann der Tag der offenen Tür, zu dem der Bunte Kreis insbesondere die Nachbarschaft aus Stadtbergen und den umliegenden Ortschaften geladen hatte, damit sie die Einrichtung und die Menschen, die dort arbeiten, kennenlernen können. Rund 2.500 Besucher nutzten die Gelegenheit und besichtigten die Anlage vom Aktionshaus über den Stall und Therapiehalle bis hin zum Elterncafé und den Mehrzweckräumen im Haupthaus. Es gab Führungen und Vorführungen des Teams der tiergestützten Therapie. Kinder und Jugendliche konnten im Hochseilgarten klettern und am Lagerfeuer Stockbrot backen.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 06.06.2015
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