Willi Weitzel dreht am Rad

 
Maren Hettlinger
Zum Saisonauftakt treten rund 25 Turnerinnen der Leistungsklassen der Jugend und Erwachsenen (L6 und L7) gegeneinander an.
In der Leistungsklasse 6 der Jugendlichen (ab Jahrgang 1999) kristallisiert sich eine der Favoritinnen bereits nach den Pflichtfolgen heraus: Maren Hettlinger erturnt sich sowohl in der Pflicht (4,80 Punkte) als auch in der Kür (6,40 Punkte) die Höchstwertung ihrer Klasse. Mit einer Gesamtwertung von 11,20 Punkten gewinnt sie den Wettkampf mit einem guten Punkt Vorsprung vor ihrer Vereinskameradin Sina Schindler. Sie folgt Hettlinger mit insgesamt 10,20 Punkten auf Rang 2 auf dem Siegerpodest. Schindler kann sich nach einer guten Pflicht (4,30 Punkten) in der Kür nochmals steigern und zeigt den Kampfrichtern eine saubere Kür, die sie mit 5,90 Punkten bewerten.
Carlotta Rudolph und Bettina Demuth vom TSV Marburg-Ockershausen folgen auf Rang 3 und 4 mit jeweils 9,70 und 9,45 Punkten. Johanna Schröder vom TSV Eintracht Stadtallendorf, die nach einer guten Pflicht (4,30 Punkten), ihre Kür (4,80 Punkte) jedoch auf Grund dreier Großabzüge abbricht, landet dennoch auf Rang 5 (gesamt 9,00 Punkte).“Teamkollegin“ Milena Ulrich, die ihren ersten Wettkampf in der höheren Leistungsklasse bestreitet, zeigt dem Kampfgericht eine saubere Pflicht (4,20 Punkte), muss jedoch in der Kür (4,70 Punkte) zwei Patzer in Kauf nehmen – letztlich erreicht Ulrich Platz 6. Die als eine der Favoritinnen geltende Stadtallendorferin, Laura Kostial, beweist in der Pflicht ihr Können und erturnt sich 4,55 Punkte. Nach drei Großabzügen musste auch Kostial ihre Kür (3,75 Punkte) unerwartet abbrechen, wodurch eine bessere Platzierung verhindert wird. Vom TSV Eintracht Stadtallendorf turnt Monique Bergmann ebenfalls ihren ersten Wettkampf in der Leistungsgruppe der Jugendlichen. Wichtige Punkte verliert Bergmann allerdings bereits durch einen kleinen Patzer in der Pflicht (3,90). In ihrer neuen Schwierigkeitskür lief es leider auch nicht wie geplant: Bergmann muss zwei Großabzüge einstecken, erkämpft sich dennoch mit insgesamt 8,00 Punkten Platz 10. Marie Pohlner vom TSV Kirchhain erreicht mit einer Gesamtwertung von 6,70 Punkten Platz 12.


Steffi Holzke souverän auf Platz 1

Steffi Holzke, Trainerin und Leiterin der Rhönradgruppe vom TSV Eintracht Stadtallendorf, gewinnt den Wettkampf in der Leistungsklasse 7 der Erwachsenen (ab Jahrgang 1995). Sie zeigt eine saubere Pflicht (6,10 Punkte) und sichert sich mit der höchsten Kürwertung des Tages, 7,75 Punkten, souverän Platz 1. Mit einer Gesamtwertung von 13,85 Punkten landet Holzke vor Hannah Rühling vom TSV Kirchhain. Rühling erreicht 5,80 Punkte in der Pflicht und kann auch in der Kür (7,60) ihre gute Tagesform unter Beweis stellen: Mit insgesamt 13,50 Punkten erreicht sie auf Platz 2. Noura Khirdja vom TSV Eintracht Stadtallendorf zeigte den Kampfrichtern die beste Pflicht des Tages (6,15 Punkte). Nach einem notwendigen Eingreifen ihrer Trainerin in der Kür, erreicht sie 7,25 Punkte und damit eine Gesamtwertung von 13,40 Punkten, die ihr Platz 3 auf dem Siegertreppchen sichert. Vom TSV Marburg-Ockershausen muss sich Svenja Bollmann, mit einer Gesamtpunktzahl von 13,25 Punkten, mit dem „undankbaren“ vierten Platz zufrieden geben. Auf Platz 5 folgt Solveig Rühling vom TSV Kirchhain, die in der Pflicht 5,45 Punkte und in der Kür gute 6,65 Punkte erreicht. Lisa Pfeiffer (TSV Eintracht Stadtallendorf) erkämpft sich mit 10,60 Punkten Rang 7. Elisabeth Schmitt landet mit insgesamt 10,50 Punkten auf Rang 9: Nach einer ordentlichen Pflicht (5,60 Punkte), erlangt sie nach zwei Großabzügen in der Kür 4,90 Punkte.

Man kennt ihn durch die Medien und in Stadtallendorf kennt man ihn sowieso: Willi Weitzel besucht das hessische Landesfinale in Stadtallendorf


Bevor die Siegerehrung beginnt übernimmt der Vorsitzende der Turnabteilung des TSV Eintracht Stadtallendorf, Herbert Köller, die Moderation und begleitet die sportliche Aktion, die das Hilfsprojekt „Willi will helfen“ bestärken soll. „Hört auf an euch zu denken, denkt mal an andere Menschen“, so zitiert Willi Weitzel aus der Neujahrsansprache von Papst Franziskus, die ihn zu seinem aktuellen Projekt inspiriert. Zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Stadtallendorf, Christian Somogyi, wagen auch andere Amtsträger der Stadt einige Runden im Rhönrad und spenden gleichzeitig Geld für „Willi will helfen“. Der sympathische Fernsehmoderator posiert im Anschluss mit den erfolgreichen Rhönradturnerinnen vom TSV Eintracht Stadtallendorf für die Kameras.
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