Fußball-WM in Oberursel

von Sören-Helge Zaschke aus Stadtallendorf | am 29.06.2010 | 225 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 8 Bilder
Zuschauer am Epinay-Platz

Oberursel (Taunus): Epinayplatz | Am 26.6.2010 gab es in Oberursel die Möglichkeit, mit vielen anderen Fußallfans zusammen auf dem Epinay-Platz das WM-Spiel Deutschland gegen England anzuschauen.
Schon beim vorher stattgefundenen Landeskindertrachtentreffen hatte man die Fußball-Weltmeisterschaft im Blick gehabt und darauf geachtet, dass die Veranstaltung rechtzeitig vor dem Spielbeginn um 16 Uhr beendet ist, damit nicht noch während der letzten Tänze die Besucher oder auch Trachtenträger zur nächstgelegenen Fernsehmöglichkeit entschwinden. Vom Trachtenfest an der Bleiche ist es kein weiter Weg, und so hatten auch einige Festteilnehmer die Möglichkeit zum gemeinsamen Fußballschauen genutzt. Unter den Zuschauern fanden sich das Oberurseler Hessentagspaar, die Brunnenkönigin oder ein Trachtenträger einer Gruppe aus Sterzhausen, der bei der vorherigen Veranstaltung in aller Öffentlichkeit seiner Angebeteten eines Heiratsantrag gemacht hatte.

Beim Fußballspiel wurde den Zuschauern viel geboten: Sechs Tore wurden in dem Spiel geschossen, und ein ungewöhnlicher Spielverlauf sorgte für Spannung: Das erste Tor hatte die deutsche Mannschaft nach zwanzig Minuten im Kasten und baute ein wenig später diesen Vorsprung auf 2:0 aus, Dann jedoch kamen die Engländer zum Zuge und schossen so dicht hintereinander zwei Tore, dass der Fernsehkommentator beim zweiten darauf hinwies, dass es keine Rückblende auf die erste Torszene sei. Beim zweiten Tor gab es jedoch eine üble Panne: Der Schiedsrichter hatte nicht gesehen, dass der Ball im Tor war. Von der Seite war jedoch gut erkennbar, dass der Ball nach einem Lattentreffer hinter der Torlinie aufgeschlagen war, bevor ihn der Torwart einfangen konnte. Wären keine weiteren Tore mehr geschossen worden, so hätte die deutsche Mannschaft zwar gewonnen, aber dafür kaum Anerkennung gefunden. Zum Glück konnten die Deutschen in der zweiten Halbzeit noch zwei Tore nachlegen, und so gab es ein eindeutige Spielergebnis.

Für die Ordnungskräfte beim Public Viewing hatte Oberursel übrigens auf die Firma Pabst zurückgegriffen. Diese war auch beim Hessentag in Stadtallendorf groß im Einsatz gewesen und hatte Anlagen bewacht oder Konzertbesucher kontrolliert. Bei den Sicherheitskräften am Epinay-Platz waren tatsächlich auch zwei dabei, die ich schon von ihren Tätigkeiten an der Landesausstellung und am Open-Air-Gelände kannte.

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