"Wichtiges Signal zur richtigen Zeit": MitteHessen begrüßt Weiterbau der A49 / Posch: Baubeginn bis 15. März
Der Regionalmanagementverein für Mittelhessen begrüßt den angekündigten Weiterbau der Autobahn 49 als eine richtige und wichtige strukturpolitische Entscheidung für die gesamte Region. "Unternehmen und Bürger können aufatmen", kommentierte der Vorsitzende des MitteHessen-Arbeitskreises A49, Ferrero-Prokurist Detlev Brömer, die Entscheidung für einen möglichst raschen Baubeginn. "Die Anbindung an das Fernstraßennetz stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der hier beheimateten Unternehmen. Die Bürger profitieren vor allem entlang der viel befahrenen Bundesstraßen von der Bündelung des Durchgangsverkehrs auf der Autobahn. Der Lückenschluss zur A5 wird sie von vielen Tausend Autos und Lastwagen entlasten."
Auch der Vorsitzende des Regionalmanagementvereins MitteHessen, Regierungspräsident a.D. Wilfried Schmied, freut sich nach jahrzehntelangem Tauziehen über den Baubeginn des 12 Kilometer langen ersten Teilabschnitts zwischen dem bisherigen Ausbauende bei Neuental und Gemünden. "Der Entschluss, die A49 weiterzubauen, ist aus Sicht des Regionalmanagements ein wichtiges Signal zum richtigen Zeitpunkt. Viele Unternehmen, Kommunen und Politiker haben schon fast nicht mehr an die Umsetzung dieses wichtigen Infrastrukturprojekts geglaubt. Der Ausbau ist richtungsweisend für den wirtschaftlichen Erfolg der Region und die Zukunftssicherung der in ihr beheimateten Unternehmen", so Schmied. Er gehe davon aus, dass durch ein geeignetes Baumanagement den berechtigten Interessen der Anliegerkommunen Rechnung getragen werde und die verkehrlichen Belastungen während der Bauphase möglichst gering gehalten würden.
Das hessische Verkehrsministerium hatte am Freitag mitgeteilt, dass der Bund Geld für den Weiterbau der A49 freigegeben habe. Das Baurecht für das erste Teilstück zwischen und Gemünden liege vor. Die Bauarbeiten sollen aber auf jeden Fall bis zum 15. März beginnen, wie eine Sprecherin von Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) sagte. Die Kosten für das Teilstück werden auf 183 Millionen Euro beziffert.
Über MitteHessen:
"Mittelhessen - wir wachsen zusammen!" - dies ist das Motto von MitteHessen e.V., dem Regionalmanagement für Mittelhessen. Das Profil der Region wird durch Projekte in den Bereichen Innovation, Bildung und Infrastruktur geschärft. Der Verein bildet einen Schulterschluss aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und besteht seit dem Jahr 2003. Zurzeit ziehen 90 Städte, Landkreise, Kammern, Hochschulen und Unternehmen unter dem Vorsitz des Regierungspräsidenten a. D. Wilfried Schmied bei MitteHessen an einem Strang.
Stadtallendorfs Bürger können sicherlich nicht aufatmen, wenn noch mehr Verkehr durch die Stadt fließt (Prognose vom Straßenbauamt) oder durch den zur Erholung dienenden Herrenwald rauscht.
Der vom Verkehrsminister angekündigte Bau eines Teilabschnittes wird auch von Autobahnbefürwortern wie den Städten Neustadt und Stadtallendorf wegen der erwarteten Verkehrsprobleme nicht gewünscht (http://www.op-marburg.de/Lokales/Marburg/Schneller...).
Egal, ob Teilstücke oder im Ganzen - wer will denn später aus dem Raum Neustadt/Stadtallendorf/Kirchhain erst nach Reiskirchen fahren, wenn er am Fuße der Amöneburg von der B62 aus alsbald auf autobahnähnlichen Straßen lückenlos ab Cölbe in Richtung Frankfurt kommt?
Privat wäre ich sehr dankbar, wenn ich endlich im günstigen Drehzahlbereich zügig nach Norden fahren kann, ohne im Autoschlangenverkehr auf der B3 bis Kerstenhausen schleichend meine Abgase verströmen muss.




Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .