Zahnschutz gegen teure Stürze Hessische Zahnärzte empfehlen Vorsorge gegen Wintersportunfälle

Eine herrliche Winterlandschaft animiert zum Wintersport. Aber Achtung! (Foto: snowboard michael goetz photocase über LZKH)

In diesen Wochen heißt es wieder Ski und Rodel gut auf den Pisten und Loipen der Wintersport-Hochburgen. Der Blick in romantisch verschneite Täler und die Aussicht auf eine rasante Abfahrt auf Skiern und Snowboards lässt das damit verbundene Risiko eines Sturzes schnell vergessen. Gerade die Zähne und vor allem die Schneidezähne können jedoch bei einem Unfall auf vereister Piste oder bei der Kollision mit Gegenständen oder anderen Sportlern massiv verletzt werden. Vor allem bereits mit Füllungen oder Überkronungen versorgte Zähne werden durch die beim Sturz auftretenden Belastungen stark beschädigt.

Die Landeszahnärztekammer Hessen empfiehlt daher, beim Wintersport einen speziellen Zahnschutz zu tragen. Ein solcher Mundschutz fängt einen Großteil der mechanischen Kräfte, die beim Sturz auf die Zähne wirken, ab. Auf diese Weise wird das Risiko der Beschädigung oder des Verlustes der Zähne entscheidend gemindert. Zudem hilft der Schutz, Schäden an Lippen, Zunge, Mundschleimhaut und nicht zuletzt des Kieferknochens zu vermeiden.
„Wer glaubt, ein Zahnschutz sei nur etwas für Boxer oder Kampfsportler irrt. Jede sturzgefährdete Sportart birgt das Risiko, den Zähnen und dem Kieferknochen zu schaden. Beim Skifahren, Rodeln und Eislaufen, aber auch bei sommerlichen Fun-Sportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking oder Skateboard-Fahren sollte der individuell angepasste Zahnschutz so selbstverständlich sein, wie der Schutz des Kopfes durch den Helm“, erläutert Dr. Nikolaus Edler, Referent für Kieferortho-pädie im Vorstand der LZKH.

Neben den relativ preisgünstigen und eher primitiven Mundschutzvarianten, die der Sportartikelfachhandel bereithält, können Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie kieferorthopädische Praxen hinsichtlich einer perfekt auf das individuelle Gebiss und die jeweilige Sportart abgestimmten Schiene beraten. Ein derart maßgeschneiderter Mundschutz bietet optimale Sicherheit ohne die Atmung zu behindern und den Spaß am Sport zu mindern. Er ist die beste Vorsorgemaßnahme gegen schmerzhafte Zahnschäden und eine langwierige und kostspielige Behandlung in der Folge. So geschützt heißt es dann: Ski und Rodel gut und sicher!

Wenn es dennoch einmal zum Sturz kommt, kann die Zahnrettungsbox den völligen Verlust des beschädigten Zahns zu verhindern helfen. Diese Box, erhältlich in Apotheken, gehört in jede Sporttasche!

Die Patientenberatung der LZKH hilft unter der Hotline-Nummer 069-427275-169
bei allen Fragen rund um die Zahngesundheit und bei der Suche nach dem Experten vor Ort.
Weitere Informationen auch auf www.lzkh.de.

Kontakt:
Landeszahnärztekammer
Hessen
Annette C. Borngräber
Rhonestr. 4,
60528 Frankfurt
069 427275-114
E-Mail: borngraeber@
lzkh.de Internet: www.lzkh.de

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