Verabschiedung aus dem Küsterdienst

Verabschiedung des Küsterehepaars Kroll in der Stadtkirche
Stadtallendorf: Stadtkirche Stadtallendorf |

In einem besonderen Gottesdienst wurden zwei Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde aus dem aktiven Dienst verabschiedet.

Es muss schon etwas Besonderes sein, wenn gleich alle drei für die Kirchengemeinde tätigen Pfarrer bei einem Gottesdienst erscheinen - sogar Pfarrer Thomas Peters, der in letzter Zeit nur sehr selten einen Gottesdienst in der Stadtkirche gehalten hat. Einen guten Anlass gab es dafür: Das Ende des aktiven Küsterdienstes von Bernarde und Gerhard Kroll, die 15 bzw. sogar 30 Jahre lang tätig waren. Den größten Teil ihrer Dienstzeit halfen sie in der Herrenwaldkirche, die Ende 2013 entwidmet wurde.

Bernarde und Gerhard Kroll haben ihren Dienst stets zur vollsten Zufriedenheit der Kirchengemeinde ausgeführt, wie ein bei der Verabschiedung übergebenes Spruchband mit folgendem Text nahelegt:

Ehepaar Kroll sind die Größten!
Eifrig, zuverlässig, treu, gewissenhaft, freundlich, korrekt, fantasievoll, bodenständig, herzerfrischend, jung, selbständig,
ordnungsliebend, lebensfroh, geschickt, energiegeladen, durchblickend, fleißig, exakt, hilfsbereit, motiviert, aufmerksam, konservativ,
bescheiden, fröhlich, pünktlich, gefühlvoll, einfallsreich, beweglich, leistungsbereit, erfahren, diplomatisch - einfach großartig!

Die Lieder für den Gottesdienst, welche von Philip Schütz und Lisa Maria Beuthner gespielt wurden, hatte Bernade Kroll ausgesucht. Nach der Übergabe des Banners, eines Abschiedsgeschenks in Form von Eintrittskarten für Jesus Christ Superstar und der Segnung von Pfarrer Michael Fenner und Pfarrerin Svenja Neumann sprach Bernade Kroll noch einige Abschiedsworte, wobei sie darauf hinwies, dass es ja schon ihr zweiter Abschied war. Den Abschied von der Herrenwaldkirche habe sie mit zwei weinenden Augen gesehen, den jetzigen mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Auch wenn sie sich vom Dienst in der Stadtkirche verabschiedet, so bleibt wenigstens die Kirche. Und mehr Zeit für die Enkel hat sie nun auch noch.
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