Unterhalb der Burg Herzberg, nahe bei Breitenbach am Herzberg, fand vom 16. bis 19. Juli wieder das bekannte Burg Herzberg Festival statt.
Ab 1968 war die Burgruine ursprünglicher Veranstaltungsort des Burg-Herzberg-Festivals, bis Ende der 90er Jahre wurde der Platz auf dem Burggelände wegen des steigenden Bekanntheitsgrades zu klein.
Seitdem findet das gleichnamige Festival jährlich am Fuße des Berges statt und lockt tausende Anhänger der „Hippie“-Szene nach Osthessen.
Wie viele andere Besucher auch waren wir schon zwei Tage vor offiziellen Festivalbeginn am Dienstag angereist um uns die „besten“ Plätze zu sichern. So dachten auch die meisten der zehntausend überwiegend Stammbesucher und so füllte sich der Campingplatz, der nur die „Freak City“ genannt wird recht rasch. Nachdem mein „Eigenheim“ aufgebaut war, streifte ich durch Freak City, denn es gab einiges zu entdecken, bestaunen, mitmachen und natürlich zu hören- denn zwischen dem Fahrzeugpark wurde schon in vielen Zelten Musik gemacht.
Altersmäßig war vom „Ur-Hippie“ bis zu Kleinkindern alles vertreten und für jeden etwas dabei. Kinder hatten Abwechslung und Spaß im Kinderland und sogar meine Hunde fühlten sich „pudelwohl“.
Musikalisch wurde dann ab Donnerstag auf zwei Bühnen richtig was geboten, Blues-, Prog-, Space- und sonstigem Rock, aus Folk, Reggae, Ska und ein bisschen Trance. Den Anfang machte die Freak City Band auf der Hauptbühne, gefolgt von Joe Bonamassa. Musikalische Höhepunkte am Freitag war Miller Anderson, Roger McGuinn, Gong und die Original Wailers-Bob Marleys Begleitband, die uns mit ihrem Reggae mächtig einheizte. Am Samstag spielten unter vielen andern Mother's Finest, The Derek Trucks Band, Tribe after Tribe und Eric Burdon- bei dem das Publikum zu dem Song "House of the Rising Sun" begeistert mitging und das bei wunderschönem Sonnenuntergang. Am Sonntag brachte uns unter anderen die Band Monsters of Liedermaching jede Menge Spass, bis der Tag und auch das viertägige Festival traditionell von den Herzberg Blues Allstars beendet wurde…
Emotionelles Highlight war für mich die Hochzeit zweier Festivalbesucher, die viele Zuschauer sehr rührte! Wünsche den beiden alles, alles Gute! Musikalisch fand ich die Herzberg Blues Allstars am Besten… Die Stimmung war einfach toll, auch bei zeitweiligem Schmuddelwetter riss die gute Laune nicht ein, ein super Festival! Herzlichen Dank an die Organisatoren, Helfer, Händler, Künstler und allen Festivalbesuchern die dieses Erlebnis unvergesslich machen!!!
Danke, Diana. ein bunter Bericht vom Festival. Beim Lesen der Starbesetzung wie Eric Burdon, Mother's Finest und vielen anderen namhaften Künstlern habe ich richtig Sehnsucht bekommen .... :)
Vielen Dank, Diana. Ein interessanter Bericht der in Kürze einiges wiedergibt. Offenbar kam die Hippie-Atmosphäre auch musikalisch gut rüber. Mit der richtigen Truppe ist das sicher ein bleibendes Erlebnis...
Ein tolles Festival, was das Line Up anbelangt.
Joe Bonamassa werde ich mir morgen in Darmstadt ansehen und bei Eric Burdon war ich letzte Woche Montag in Aschaffenburg, im leider total überfüllten Colos-Saal. Da war es bei Dir auf dem Festival sicherlich angenehmer.
Auch Mother`s Finest gehören zu meinen Favoriten wie auch die Derek Trucks Band.
@Stefan ich wünsche dir viel Spaß bei Joe Bonamassa, der ist echt klasse!!!
Eric Burdon macht eine super Show und ich in der ersten Reihe- einfach unvergesslich!!!
@Micheal ich habe mich auch auf einem deiner Bilder entdeckt, von der Herzberg`08, aber leider auch nur "teilweise"- weil der "dicke" Arno vor mir steht ;-)
Breitenbach am Herzberg: Burg Herzberg | Großstädter, Landpomeranzen, Weltenbummler, Akademiker, Jungspunde, Althippies, oder auch sogenannten Normalos, sie waren sich dieses Mal alle darüber einig, dass das Herzberg-Festival 2010 auf ganzer Linie gepunktet hat und unvergessen bleibt.
Freak, oder Normalo, auf dem Burg Herzberg Festival sind sowieso alle gleich, dass macht auch die besondere Atmosphäre aus.
Über zwölftausend Besucher waren mit Kind und Kegel...
Stadtallendorf: Fritz Winter | Dunkle Rauchwolken verdunkelte den Himmel über Stadtallendorf, aus der Firma Fritz Winter stieß dichter Qualm- es brannte!
Kurz nach Schichtwechsel auf die Spätschicht kam es zu einem Feuer in der Eisengießerei.
Einige Bürger standen im Freien und waren verängstigt, da viele Verwandt- oder Bekanntschaft haben, die im Werk arbeiten.
Anwohner in unmittelbarer Nähe der Firma wurden über Radio gebeten Fenster und...
Die Geschichte unserer Region hatte auch dunkle Schattenseiten.
So befand sich zum Beispiel ein Außenkommando des Konzentrationslagers Buchenwald in der Nähe des heutigen Stadtallendorf.
1942 beschloss das NS-Regime, verstärkt auch Konzentrationslager-Häftlinge als Arbeitskräfte in der Rüstungsindustrie einzusetzen.
Im Jahr 1944 trafen 1000 jüdische Ungarinnen aus Auschwitz im Lager Münchmühle bei Allendorf...
Ulm: Ulmer Zelt | Royal Southern Brotherhood
Southern-Rock, der unter die Haut geht
Feinster Southern-Rock aus den Südstaaten der USA kommt mit den Royal Southern Brotherhood auf die Zeltbühne. Mit einem talentierten Lineup fesselt die Band das Publikum von Anfang an und lässt erahnen, wieso diese Art Musik in den Südstaaten nicht einfach nur Unterhaltung, sondern fast eine Religion ist. Royal Southern Brotherhood nehmen das Publikum mit...
Ulm: Ulmer Zelt | Kadavar
Gitarrengewitter ist allgegenwärtig!
Die neue Sensation im Genre des psychedelischen Hardrock. Das Berliner Trio scheint die letzten Jahrzehnte in einer Zeitkapsel verbracht zu haben. Sie sehen nicht nur aus wie Black Sabbath oder Led Zeppelin zu ihren besten Zeiten, sie klingen auch so. Riffiger Hardrock trifft auf Spacerock à la Hawkwind und Psychedelic. Gitarrengewitter!
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Ulm: Ulmer Zelt | Thees Uhlmann / Danny Richter
Geschichten, die das Leben schreibt
Es gab Thees Uhlmann schon vor Tomte und es wird ihn auch danach geben. Aber eines ist deutlich, dass er mittlerweile mehr Wert auf das Geschichtenerzählen legt. Geschichten darüber, wie man zu demjenigen geworden ist, der man heute ist. An diesem Abend spielt das Tomte- Gründungsmitglied seine Songs über das Leben im ulmer zelt.
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