Stadtallendorfer Handballkinder auf großer Fahrt

Die Handballabteilung des TSV Eintracht Stadtallendorf war vor kurzem mit ihren Kindermannschaften für ein Wochenende auf dem Eisenberg (Höchste Erhebung des Knüllgebirges). Mit dieser Fahrt möchten die Trainer und der Vorstand das soziale Miteinander und das gegenseitige Kennenlernen fördern. Dies begann bereits während der 45km langen Busfahrt, auf der die 33 Kinder im Alter zwischen 6 und 9 Jahren, sich gegenseitig beäugten und schon kurz darauf gemeinsam lachten und redeten. Im Feriendorf Eisenberg, nahe Kirchheim, bezog man schnell die vier Unterkünfte und nach dem Abendessen, begannen die zehn Betreuer mit ihrem vielfältigen Programm. Mit Spielen wie „Eieruhr“, „Zip, Zap“ und „Hau das Knie“, lernte man auf lustige Weise die Namen der Anderen kennen, bevor man dann „die Reise nach Jerusalem“ und andere Gruppenspiele spielte. Beschlossen wurde der Abend in den Häusern mit Geschichten, die zum Einschlafen vorgelesen wurden. Aber richtig zur Ruhe kamen einzelne Kinder erst sehr, sehr spät – war es doch für viele das erste Mal, dass sie ohne Mama und Papa woanders übernachteten.
Nach einer kurzen Nacht, gab es ein kräftigendes Frühstück, bevor es für die erste Gruppe (Mädchen der weiblichen E-Jugend und Minis) in die Sporthalle ging, um dort Teamstärkende Spiele und natürlich Handball zu spielen. In der Zwischenzeit vergnügten sich die Jungen der männlichen E-Jugend und Minis mit einer Saujagd auf dem Gelände, bis nach 90 Minuten die Aufgaben gewechselt wurden.
So verflog der Vormittag im Nu und schon nach dem Mittagessen, musste man sich bei einer kleinen Olympiade in den Disziplinen Kirschkernweitspucken, Eierlauf, Dreibeinlauf, Becherballfangen und Flaschenkoller, beweisen. Nach einer kleinen süßen Stärkung, ging es dann an den Schwimmteich des Feriendorfes. Hier konnten die Kinder auf dem angrenzenden Spielplatz, im Kiessand oder im Wasser spielen. Einige Trainer tobten im Wasser mit den Kindern und die Betreuer, die zur Aufsicht der planschenden Kinder vom Rand aus beobachten sollten, blieben dank der mitgebrachten Spielgeräte auch nicht trocken. In den Schwimmpausen wurde ein Stopptanzbattle durchgeführt, welches im Unentschieden zwischen zwei Kindern endete.
Um rechtzeitig das Abendessen vorbereiten zu können, musste man schon bald wieder zurück. Hier übernahm Bastian Nitz die verantwortungsvolle Aufgabe den Teig für das Stockbrot vorzubereiten, während die anderen Kinder Feuerholz sammelten, Fußball oder Olliball spielten. Nachdem die gegrillten Würstchen verzehrt und das Stockbrot im Lagerfeuer gegart hatte, wurden auch Marshmallows ins Feuer gehalten, was allerdings eine sehr klebrige Angelegenheit ist, wie so mancher feststellte. Mit Tischkicker, Beachvolleyball und Tischtennis, wurden sich die restlichen Abendstunden beschäftigt. Und so war es kein Wunder, dass an diesem Abend fast alle schlagskaputt, aber glücklich in ihren Betten lagen.
Der Sonntagvormittag begann mit Frühstück und Koffer packen und ging weiter auf dem Niedrigkletterseilgarten und endete mit Minigolf oder anderen Spielen. Nach dem Mittagessen und dem allgemeinen Aufräumen, wurde noch „Kubb“ gespielt und das Gruppenbild gemacht. Dann bekam jedes Kind eine Medaille für seine erfolgreiche Teilnahme an diesem Wochenende und beim Abschlusskreis die Möglichkeit Lob oder Kritik zu äußern.
Die Resonanz war durchweg positiv. Bemängelt wurde von den Kindern lediglich, dass die nächste Fahrt erst in zwei Jahren stattfinden soll und nicht schon früher.
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