Solidarisch in die Zukunft – Deister-Golfer treffen Richtungsentscheidung
Unter diesem Motto stand die außerordentliche Mitgliederversammlung des GC Am Deister am 12. Juni 2009. Es ging darum, zukunftsweisende Beschlüsse zur Beitragsordnung zu behandeln und zu fassen. Einhundertfünfundzwanzig ordentliche Mitglieder folgten der Einladung des Vorstands. Achtundvierzig davon hatten schon den Versammlungsmarathon der ordentlichen Mitgliederversammlung am 24. April hinter sich.
In der ordentlichen Mitgliederversammlung am 24. April 2009 stellte der Vorstand des GC Am Deister unter „TOP 5 Beitragsordnung“ eine auf fünf Jahre befristete Investitionsvorsorgeumlage vor, die wichtig wurde, um die Eigenkapitaldecke der Golf Betreibergesellschaft mbH (BTG), an der der Golfclub und damit seine Mitglieder rund siebzig Prozent halten, zu stärken.
Gerade in einer Zeit, in der die Finanzkrise die Schlagzeilen der Medienlandschaft bestimmt, war die Bitte um eine zweckdienliche Umlage ein ganz sicher nicht hochwillkommenes Unterfangen. In einem Workshop im März stellte sich ein repräsentativer Kreis von Mitgliedern dem Finanzthema. Schnell war den Teilnehmern klar, dass Golf gut nicht alles war, dass hierzu mehr gehörte, nämlich die solidarische Unterstützung der Mitglieder, den Golfsport am Deister auch langfristig und nachhaltig zu sichern.
Die Arbeitsergebnisse aus dem Workshop flossen in die ordentliche Mitgliederversammlung am 24. April ein und wurden mit den Teilnehmern in der Versammlung, die gut vier Stunden andauerte, ausführlich diskutiert. Dass der Vorstand am Schluss vorschlug, die Beitragsordnung in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung endgültig zu beschließen, fand die Zustimmung des Plenums, das bereits seinerseits Verständnis zeigte und Zustimmung signalisierte. Damit wollte der Vorstand auch den diesbezüglichen Beschluss auf eine breitere Basis stellen.
Nach eingehenden Diskussionen mit weiteren Mitgliedern wurde schließlich der Weg vorgezeichnet für den Beschlussvorschlag des Vorstands am gestrigen Abend, dem nach konstruktiver Diskussion mit einem überragenden Abstimmungsergebnis von 86 Prozent zugestimmt wurde.





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