Und der Staat schaut zu: Polizisten als Hassobjekte!

Die Polizei hilflos alleingelassen und der Staat schaut zu! Bildbearbeitung: © BPA 2014
Springe (BPA) Es gibt sie nicht erst seit dem Wochenende: eine zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte! Die vielen Frauen und Männer, die uns alle beschützen, aufklären, bestrafen, ab und zu auch loben, gelten als Repräsentanten des Staates. Dadurch werden sie für viele brutalen Schläger und Chaoten zum Hassobjekt und Prügelknaben der Nation. Das Schlimme daran: Die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte und gegen den Staat wurde bis heute vollkommen ignoriert! Ein weiteres Problem aber ist die lasche Einstellung zahlreicher Richter (innen) gegen diese üblen und hirnlosen Straftäter!

Es ist schon erschreckend, wie brutale Gewalt, Einschüchterung, Ignoranz und Beleidigungen mittlerweile zum Alltag der einstigen "Freunde und Helfer" gehören. Sie werden beschimpft, bepöbelt, angespukt, beleidigt, bedroht, geschlagen, gebissen und sehr oft auch verletzt, teilweise schwer. Aus jedem Einsatz kann sich völlig unvermutet eine gewalttätige Situation entwickeln. Die Hemmschwelle sinkt tagtäglich. Brutalität, Aggression, Respektlosigkeit und fehlende Wertschätzung gegenüber den Ordnungshütern gehört mittlerweile zum Alltag.

Ist die Gewalt gegen die Polizei auch ein Angriff auf die gesamte Gesellschaft? Ja! Das ist das Erschreckende daran. Nicht der Polizist an sich, sondern der Staat wird angegriffen, und die Frustration und der Hass, der vorhanden ist, sucht nur einen Anlass. Der einzelne Polizist ist dann auf einmal das Opfer.

Der Alltag ganz normaler Streifenpolizisten hat sich in den vergangenen Jahren radikal verändert. Respektlosigkeit, Beschimpfungen, Gewalt: All das begegnet den Polizisten inzwischen fast täglich bei ihrem Dienst auf den Straßen. Das frühere Motto «Die Polizei - Dein Freund und Helfer» klingt da wie aus einer fernen Zeit. Es wird langsam Zeit, das der Staat endlich agiert und reagiert, zu lange hat man nur zugeschaut!
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2 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 28.10.2014 | 17:06  
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Aurum deSeke aus Burgdorf | 13.01.2015 | 21:29  
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