Kommunalwahl 2016: Nur leere Versprechungen …???

Springe (BPA). Wer wird bei der Kommunalwahl in Niedersachsen eigentlich neu gewählt? Am kommenden Sonntag, 11. September 2016 entscheiden die Wähler darüber, wer Mitglied in den Stadt-, Gemeinde und Samtgemeinderäten, Kreistagen, Stadtbezirksräten, Ortsräten sowie der Regionsversammlung wird. Wer soll Springes Interessen in den nächsten fünf Jahren im Stadtrat vertreten? 36 Sitze sind zu vergeben – 98 Bürgerinnen und Bürger meinen, der richtige Kandidat zu sein, 25 Parteien sind mit dabei. Hier in Bennigsen überbieten sich die Parteien mit Versprechen, die sie seit Jahren schon machen, aber nicht einhalten. So zum Beispiel die CDU:

Wie zu lesen war, freut sich der CDU-Ortsverband Bennigsen über eine breite Zustimmung der Genossen von der SPD Bennigsen zum CDU-Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 11. September 2016. „Offensichtlich sind die Sozialdemokraten z.B. bei den Themen Wohnsituation, nächtliches Tempolimit von 30 km/h für LKW oder öffentliches WLAN am Bennigser Bahnhof derselben Auffassung wie die Christdemokraten“, so ihr CDU-Spitzenkandidat Jörg Niemetz. Und wer hat nun von wem geklaut? Die SPD Bennigsen hat schon vor Jahren obige Themen auf der Agenda gehabt, und immer wieder wurden sie von anderen Parteien ausgebremst!

Noch im letzten Jahr verstand Christian Springfeld auf myheimat.de nicht, wieso Tempo 30 in Eldagsen schon Bestand hatte, hier in Bennigsen aber nicht!

Christian Springfeld aus Springe auf myheimat am| 20.10.2015 | 15:24

"Mir leuchtet spontan nicht ein, warum in Eldagsen Tempo 30 möglich sein soll und in anderen Ortsteilen nicht. Gibt es da Erfahrungswerte, was die Eldagser anders gemacht haben, als die anderen Ortsteile? Ich denke da vor allem an Bennigsen und Gestorf. In Bennigsen macht Tempo 30 meiner Erfahrung nach so oder so Sinn, wenn ich an die vielen Kinder denke, die mit dicken Schulranzen an der Hauptstraße oder am Osterland entlang gehen müssen und sich den engen Fußweg auch noch mit Radfahrern teilen. Oder wenn ältere Menschen ihre Besorgungen im Ort machen, vom Arzt zur Apotheke oder vom Fleischer zum Bäcker oder vom REWE zum Penny die Straßenseite wechseln müssen und einen Laster mit 70 km/h leider nicht mit einkalkuliert hatten..."

Warum sollte man wählen gehen? Immer wenn es um Sanierung von Straßen und Schulen, Tempolimit, um Kita- und Müllgebühren oder um Großbauprojekte wie Einkaufszentren und Tiermastanlagen oder altersgerechten Wohnraum geht, sind die Kommunen gefragt. Auch wenn Land-, Stadt- und Ortsräte nicht immer das letzte Wort haben, hat ihre Entscheidung Gewicht. Und auf dieses Gewicht haben die Bürger mit ihrem Kreuz auf dem Wahlzettel Einfluss. Also, auf geht`s, wer nicht wählen geht, soll schweigen!
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1 Kommentar
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k-h wulf aus Garbsen | 07.09.2016 | 10:32  
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