Fatal! Fußgänger sollen über die Straße laufen!

Unverantwortlich! Fußgänger sollen laut der Fahrbahnmarkierung über die Straße laufen! Wo bis heute wild geparkt wurde, (Foto oben links) gibt es ab sofort eine weiße Linie! Und da steht nur der vordere Wagen richtig! Fotomontage: © BPA 2016
Springe/Bennigsen (BPA) Im Springer Rathaus sitzen kluge Köpfe, doch schon einige Male zeigten sie, dass es auch anders geht. Seit Jahren gibt es rund um die Süllbergstraße 1 in Bennigsen Parkprobleme. Dort, wo der Pflegedienst Barrenschee und auch das Therapiezentrum Bennigsen ihren Standort haben, werden nicht nur von den Mitarbeitern, sondern auch von den Inhabern vorgeschriebene Parkbuchten weiträumig ausgenutzt. Dass ihre eigenen Kunden teilweise mit dem Rollator über die Straße fahren müssen, da der Fußgängerweg oft zugeparkt ist, wird dabei lächelnd übersehen! Über 20 Firmenwagen und die vielen privaten PKW der Mitarbeiter verstopfen täglich das Areal rund um die Süllbergstrasse, dabei stehen dem Inhaber W. eigentlich nur 3 Parkflächen zu. Diese aber laufen längs parallel zum Bürgersteig und nicht wie auf dem Foto zu sehen, mit der Fahrzeugfront zum Haus!

Nach einem aus dem Jahre 1969 gefundenen Dokument konnte das Ordnungsamt Springe, verantwortlich für den ruhenden Verkehr, in der letzten Woche die Parkbuchten nun vorläufig neu einzeichnen. Dass dabei die Fußgänger nicht bedacht wurden, scheint den Beamten im Rathaus wohl entgangen zu sein! Doch gerade zahlreiche ältere Mitbürger, mit und ohne Rollator, Mütter mit Kinderwagen, aber auch normale Fußgänger müssen auf einem Teilstück über die Straße laufen, weil dort für sie keine Kennzeichnung besteht! Der vorhandene Abschnitt wird von Barrenschee und dem Therapiezentrum als Parkmöglichkeit, und am Wochenende auch zum Reinigen der zahlreichen Fahrzeuge genutzt.

Das Gewerbeaufsichtsamt kann die vorhandene Betriebserlaubnis mit der Forderung nach Parkplätzen verbinden. Mitarbeiter von obigen Firmen kommen in der Regel mit dem PKW zur Arbeit. Daher müssten die beiden Unternehmer doch selbst daran interessiert sein, genügend Parkplätze anzubieten, wobei durchaus eine Trennung von Mitarbeiter- und Kundenparkplätzen sinnvoll wäre. Hier in Bennigsen, so der Eigentümer der Immobilie, gibt es bei den Parkplätzen von der Stadt Springe ein „Gentlemen Agreement“! (eine auf gegenseitigem Vertrauen beruhende mündliche Vereinbarung) Darunter dürfen die Fußgänger aber nicht leiden!

Fazit: Das Ordnungsamt Springe sollte umgehend agieren und reagieren. Es kann nicht sein, dass Fußgänger erst von einem Auto erfasst werden müssen, bevor für ihre Sicherheit etwas getan wird!
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