Biogasanlagen-Leopoldina legt kritische Stellungnahme zur Nutzung von Bioenergie vor
In einer Stellungnahme zu den Grenzen und Möglichkeiten der Nutzung von Bioenergie kommt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zu dem Schluss, dass Bioenergie als nachhaltige Energiequelle für Deutschland heute und in Zukunft keinen quantitativ wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energieressourcen wie der Photovoltaik, der Solarthermie und der Windenergie verbrauche Bioenergie mehr Fläche und sei häufig mit höheren Treibhausgasemissionen und Umweltbeeinträchtigungen verbunden. Zudem konkurriere Bioenergie potenziell mit der Herstellung von Nahrungsmitteln. Vorrang solle der Einsparung von Energie sowie der Verbesserung der Energieeffizienz gegeben werden.
Die Stellungnahme „Bioenergie: Möglichkeiten und Grenzen“ (Englisch – „Bioenergy, Chances and Limits") der Leopoldina, an der mehr als 20 Wissenschaftler in der 2010 eingesetzten Arbeitsgruppe „Bioenergie“ mitgewirkt haben, gibt Empfehlungen zur Nutzung von Bioenergie. Unter Bioenergie versteht man die Energie, die aus Verbrennung nicht-fossiler, pflanzlicher Biomasse stammt oder aus Biokraftstoffen, die aus Biomasse hergestellt wurden.
Die Stellungnahme erklärt, unter welchen Bedingungen die Nutzung von Bioenergie begrenzt sinnvoll sein kann. Sie thematisiert, welche Umwandlungsmöglichkeiten von Biomasse zu Biokraftstoffen, wie Bioethanol und Biodiesel, bestehen und sich in Entwicklung befinden. Sie zeigt zudem Forschungswege auf, die darauf abzielen, mit Sonnenenergie aus Wasser umweltfreundlich und nachhaltig Wasserstoff zu erzeugen.
Das Papier ergänzt frühere Stellungnahmen der Leopoldina zum Thema Energie: „Konzept für ein integriertes Energieforschungsprogramm für Deutschland“ (2009) und „Energiepolitische und forschungspolitische Empfehlungen nach den Ereignissen in Fukushima“ (2011).
Die Stellungnahme liegt in einer deutsch-englischen Kurzfassung und einer ausführlichen englischsprachigen Fassung vor, in der die Aussagen durch Einbeziehung von wissenschaftlichen Arbeiten und Dokumentationen belegt sind.
Koordinatoren der Leopoldina-Arbeitsgruppe „Bioenergie“ sind:
Prof. Dr. Bärbel Friedrich, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Biologie Prof. Dr. Bernhard Schink, Universität Konstanz, Lehrstuhl für Limnologie und mikrobielle Ökologie Prof. Dr. Rudolf K. Thauer, Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie, Marburg
ungekürzter Leserbrief 06.09. 2011
Angesichts neuer Erkenntnisse bestehen daran massive Zweifel.
Bisher hat die Politik den Ausbau der Biogasbranche stark subventioniert und will sie auch in Zukunft massiv fördern, auch die Springer Politiker und Stadtwerke wollen das, anstatt die Hygienevorschriften für Biogasanlagen zu überprüfen und die Kontrollen zu verschärfen.
Der Gesundheitsschutz der Springer spielt bei diesem...
BIM - [BürgerInitiative Munzel] fordert generell Filteranlagen für Mastställe
Die BIM - [BürgerInitiative Munzel] e.V. hat Recherchen und Untersuchungen des ZDF in Zusammenarbeit mit dem BUND und der BI Metel (Neustadt/Rbge.)
unterstützt. In unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Hühnermaststall im Neustädter Ortsteil Metel wurden Keimproben genommen um zu untersuchen,
ob die gefährlichen MRSA- und ESBL-Keime auf den...
Reicht dort die Fantasie nur bis zu tierquälerischen Mastställen und keimschleudernden Biogasanlagen?
Und warum äußert sich Herr Kohlenberg umgehend dazu und nicht die Stadtmanagerin, deren Job es ist?
Sollte nicht sie Visionen für die Stadt entwickeln, oder kreisen die nur um große Fastfoodketten?
Man könnte außnahmsweise unter Einbindung der Bürger die Ideen von Herrn Berg und Herrn Marock weiterverfolgen und prüfen und...
Adventszeit in Springe. Die Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2012.
Der dritte Advent.
22:15, 23:13, 00:29 und 01:10 Uhr
mit ohrenbetäubendem Lärm rollen Sie durch das Alte Land und die Harmsmühlenstraße,
Zugmaschinen mit großen Tankanhängern voller Gülle, oder mit anderen Stoffen für die Biogasanlage.
Diese Transporte waren eindeutig ein Verstoß gegen die Vorschriften des Städtebaulichen Vertrags, der das...
Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) erwartet von der neuen rotgrünen Regierung in Niedersachsen eine klare Orientierung auf das Ziel „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“. Den Regierungswechsel führt sie unter anderem auf die massive gesellschaftliche Unzufriedenheit mit der zunehmenden Agrarindustrialisierung zurück. Die niedersächsische CDU habe zwar mit ihrem Tierschutzplan auf den massiven Druck von...
Bald sind wir soweit, dass wir nur noch erntefrisches Obst und Gemüse essen dürfen, frisch gepflückt, eben geerntet.
Ob wir noch beispielsweise Geflügelfleisch oder Schweinefleischprodukte bedenkenlos im Supermarkt kaufen sollten, kann auch nicht mehr empfohlen werden. Allzu sorglos werden die mit Antibiotika vollgestopft. Je mehr und je enger Federvieh und Borstenvieh gehalten wird, umso mehr und unkontrollierter der...