Friedrich Bartels begrüßt die Gäste auf dem Eschenhof
Springe: Eschenhof | Am Freitag, 6. Juli 2012, besuchten Mitglieder und Gäste der BUND-Ortsgruppe Pattensen den Eschenhof. Sie informierten sich beim Biolandwirt Friedrich Bartels über die ökologische Wirtschaftsweise in der Praxis. Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher davon, dass 2.600 Hühner in drei Ställen gehalten werden, für die Anti-Biotika ein Fremdwort ist. Sie kennen keinen Tierarzt und haben ihr Leben lang ein schönes Federkleid. Die Tiere können tagsüber auf die Wiese. Im Stall sind erhöhte Sitzplätze zum Schlafen, Scharrraum mit Sand zur Federpflege und die Legenester. Pro qm leben 4-5 Hennen. Zwischen Stall und Freiland gibt es zusätzlich einen überdachten Wintergarten für schlechtes Wetter. Die Tiere haben damit deutlich mehr Platz als für Biohühner vorgeschrieben ist.
2600 Viecher sind auch nicht grad nicht Massentierhaltung ;)
Und Antibiotika bekommen auch sog. "Bio"-Hühner, wenn sie krank sind. Brauchen sie es häufiger (und im Freiland sind sie mehr Erregern ausgesetzt als bei reiner Stallhaltung), müssen sie nru anders vermarktet werden.
Den multiresistenten Keimen ist das "Bio" eh egal - die findet man überall von Bio- oder nicht Bio-Huhn über Altenheime bis Kliniken...
Wanderer können sich ab sofort über gepflanzte alte Obstsorten am Wanderweg Oerier Wald un Flur informieren. Rund 20 Gäste hatten sich zur Erstbesichtigung der Streuobstbaumreihe am Wanderweg eingefunden. Unter ihnen konnte der Sprecher der BUND-Ortsgruppe Pattensen, Claus Vorwerk, die Ortsbürgermeister von Pattensen und Hüpede, Günter Bötger und Hans-Friedrich Wullkopf, die Rats- bzw. Ortsratsmitglieder Gerhard Dettmer,...
Am 23. Oktober 2010 pflanzten Mitglieder des BUND, unterstützt von Klaus Kliewer und Herbert Meyer und Herbert Mohr vom Wegeteam, 25 Bäume am Pattenser Wanderweg. Hauptsponsor der Pflanzen ist die Firma Nordzucker "Sweet family".
BUND-Ortsgruppe Pattensen: Strahlende Sonne, Blumen in Hülle und Fülle und interessierte Besucher beim 2. Tag der offenen Wiese.
Fotos: Dorothea Weckmann-Piper, Heike und Frank Lindenblatt