Keine zweckgebundenen Spenden an "Ärzte ohne Grenzen"!
Vielen mag es ähnlich gegangen sein wie uns... Die schrecklichen Nachrichten über die Erdbebenkatastrophe in Haiti wühlten uns auf. Dann die Benefizkonzertwelle. Wir wollten uns anschließen und die Spenden an "Ärzte ohne Grenzen" überweisen. Dies tun wir nach wie vor.
Heute jedoch haben wir am Telefon aus Berlin Informationen erhalten, die ich an alle myheimat-Leser und -autoren weiter geben möchte.
Die Spenden an "Ärzte ohne Grenzen" retten Leben, in Haiti und anderswo! Der Verein bedankt sich bei allen, die die medizinische Nothilfe mit Spenden unterstützen. Dadurch sind die Mediziner in der Lage, Menschen in Not schnell und effektiv zu helfen. Die Spenden sind jedoch am wirkungsvollsten, wenn sie frei verwendbar und nicht an einen bestimmten Zweck gebunden sind. Die Spenden können so dort eingesetzt werden, wo Menschen die Hilfe am dringendsten benötigen. Die dadurch geschaffene Flexibilität hat es den Nothelfern beispielsweise erst ermöglicht, auf die Katastrophe in Haiti ohne Verzug zu reagieren.
Wer die "Ärzte ohne Grenzen" finanziell unterstützen möchte, sollte dies also nicht zweckgebunden tun.
Da mit Musik alles (noch) besser geht: 100° spielt am Sonnabend, 27. März, ab 21 Uhr im Club Bismarckbahnhof Hannover, Mainzer Straße 6. Das beeindruckende Gebäude steht unter Denkmalschutz. Der Event-Club im Innern ist neu und mit hoch moderner Licht- und Tontechnik ausgestattet. Er fasst 600 Gäste. (s. auch mein Beitrag "100° spielt für "Ärzte ohne Grenzen")
Ich wusste gar nicht, dass man bei denen zweckgebunden Spenden kann.
Ich persönlich finde das immer am besten, dann weiß man, was/wen man unterstützt.
Danke für die Info.
Hallo Andreas,
danke für den Kommentar!
Man kann zwar an "Ärzte ohne Grenzen" zweckgebunden spenden, soll es aber bitte NICHT tun! Beispiel für die Angabe eines Verwendungszwecks: Unterstützung der medizinischen Nothilfe. Das wäre okay.
Dieser Verein mit Sitz in Berlin ist riesig und hat zurzeit Einsätze in über 60 Ländern zu bewältigen. Er braucht immer Spenden, muss aber flexibel damit umgehen können. Sonst hätte er zum Beispiel nicht SOFORT in Haiti helfen können.
Mal angenommen, "Ärzte ohne Grenzen" bekommt an einem einzigen Tag 100 Spenden - Überweisungen, und auf jeder Überweisung steht ein anderer Verwendungszweck. Das ist schon allein logistisch nicht zu bewältigen.
Also: Alles in einen großen Topf! Und dann wird von "Ärzte ohne Grenzen" ganz nach Bedarf aufgeteilt und entschieden. Das macht Sinn.
Viele Grüße,
Petra Reichelt-Seelig
Ja, habe ich verstanden - war nur erstaunt, dass es bei denen zumindest geht ;)
Kann ich auch nachvollziehen, wenn Institutionen das nicht möchten wegen der Nachteile. Aber ich persönlich finde es halt besser, wenn man weiß, wer und was man unterstützt. Wenn ich das nicht weiß, ist es eben ein Nachteil für mich.
Aber es gibt ja Alternativen.
Ich unterstützte schon seit vielen Jahren jeweils im Dezember die SOS-Kinderdörfer mit einer Spende. Auch hier weiß ich nicht, für welches Dorf genau mein Geld ausgegeben wird, aber das ist mir egal. Denn ich kann sicher sein, dass es immer sinnvoll verwendet wird - überall auf der Erde!
Ja, darum geht es mir ja - dass man weiß, wo es landet ;)





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