Ironie des Schicksals

Luxusliner
Southampton (Vereinigtes Königreich): Highstreet | 1912

Sein Vater war Professor der Physik und er hatte sogar mal irgendwann einen Nobelpreis erhalten.
Seine Mutter war eine erfolgreiche Journalistin, die für die „Times“ und andere große englische Zeitungen schrieb .
Schwester Susann schrieb Romane, Kriminalromane, die in alle möglichen Sprachen übersetzt wurden, sogar ins Japanische.
Er war froh, dass er mit zwanzig und der Hilfe eines Hauslehrers mühsam lesen und schreiben gelernt hatte.
Als der Brief mit der Einladung für seine Mutter nach New York zur Vorstellung als zukünftige Chefredakteurin der „New York Times“ kam war klar, dass sein Vater und seine Schwester sie begleiten würden, während einer, nämlich er, angeblich „das Haus hüten“ musste.
Das war zumindest die offizielle Version.
Außerdem gab es nur noch drei Tickets für die Schiffspassage nach Amerika.

Er war sehr traurig, - wieder einmal - , ließ es sich aber nicht anmerken als er sie zum Hafen nach Southampton brachte, wo sie das neue Flaggschiff der Transatlantik-Flotte der Ocean Steam Navigation Company, die TITANIC, bestiegen.
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