Im Rahmen der Aktionstage Ökolandbau 14.09.08
Ich bin Conner und bin 4 Jahre alt, heute erzähle ich Euch von meiner Radtour und wie lieb ich war!
Am Samstag als der kleine Zeiger auf Mama`s Uhr auf der 10 stand und der große auf der 8, habe ich mich angezogen, weil Mama sagte wir fahren jetzt los. Zuerst ging es zum Eschehof, da empfing uns Herr Bartels. Er war total nett. Weil wir zu früh waren mussten wir noch ein paar Minuten warten. Als dann alle da waren, zeigte uns Herr Bartels seinen Hof, den ich aber schon kannte weil, wir letztes Jahr beim „Tag der offenen Tür“ bei ihm waren. Trotzdem fand ich die Führung sehr interessant. Am besten gefielen mir die Rinder, die ich mit Karotten füttern durfte! Als wir alle Tiere gesehen hatten, ging es weiter zu den Feldern, wo Karotten und Getreide und vieles mehr wuchsen. Als wir an einer Hecke vorbei fuhren, sagte Herr Bartels:“ Das hier ist ein Feucht- Biotop“. Ich konnte da nichts erkennen und fuhr schon mal weiter, damit ich erster war. Nachdem wir alles gezeigt bekommen hatten, fuhren wir zum Naturkostladen Krabbat wo an diesem Tag eine Verkostung stattfand. Ich fand das richtig nett, dass die Tante, die hinterm Stand war extra Hafermilch für mein Probemüsli hatte. (Ich habe eine Laktoseintolleranz). Nach der kleinen Stärkung fuhren wir zum Wertstoffhof, da ich den Weg so gut kannte, durfte ich als erster fahren. Am Wertstoffhof vorbei ging es in Richtung Schwarzer Koppelweg und dann zur Harmsmühlenstrasse, wo wir am Ende der Strasse auf Bauer Ehlers trafen. Da musste ich erst mal eine Pause machen, denn ich hatte totalen Hunger. Herr Ehlers führte uns auf seinem Grundstück rum. Zuerst bewunderte ich seine vielen Hühner: 3000 Stück sollen es gewesen sein, aber so weit kann ich doch gar nicht zählen. Auch hier durfte ich die Tiere füttern, und das war ganz lustig, wie die Schweine sich um die Äpfel regelrecht prügelten. Ich habe mich da sehr wohl gefühlt, auch wenn viele Leute gemeckert haben, dass es da stinkt. Nach den Tieren haben wir uns die Eierpackstation von Ehlers angeschaut, 2500-3000 Eier laufen da täglich durch die Stempel-Maschine. Auf den Eiern stand dieselbe Nummer wie auf unseren Eiern zu Hause. Ich fragte Mama, warum das so ist, da sagte sie, dass die 0 für Bio-Eier steht, und dass wir unsere Eier auch von hier haben, nur holen wir diese immer im Bioladen. (Der von Gernot Ehlers beliefert wird). Ich freute mich dass es dann endlich weiter ging, nun fuhren wir Richtung Eldagsen. Ziel war das Energie- und Umweltzentrum. Als wir da angelangt waren, was eine Weile dauerte, weil meine Beine nicht mehr so wollten wie ich, freute ich mich im ersten Augenblick, weil auf dem Tisch leckerer Kuchen stand. Mama holte mich schnell wieder zur Realität zurück und sagte:“ Schatz, du weißt doch, dass du keine Milchprodukte essen darfst“. So schlimm war es dann doch nicht, weil die Frau in der Küche so nett war, und mir ein Brötchen mit Honig geschmiert hat. Als ich gegessen hatte ging es mir voll gut und ich durchforstete den Garten im EUZ. Irgendwann rief Mama mich, weil wir nach Hause fahren wollten. 20 Minuten später waren wir endlich zu Hause, und wenn ihr denkt dass ich müde oder kaputt war, dann irrt ihr euch!!


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