Fasten in Springe
Springe: Gemeindehaus Sankt Andreas | Aus dem Deister-Anzeiger hatte ich erfahren, dass man in Springe an einer Fastenwoche teilnehmen könne, die von einer anerkannten Fastenleiterin betreut würde, und zwar in der Zeit vom 22.-29. Januar. Zum ersten Mal in meinem 72-jährigen Leben habe ich daran teilgenommen, und zwar unter ganz großen Bedenken. Bestimmt werde ich vor Hunger nichts tun und nicht schlafen können!
Aber genau das Gegenteil war der Fall, obwohl man nur trinken durfte: 3 Liter pro Tag Wasser, Kräutertees, Säfte und Gemüsebrühe. Ich fühlte mich überhaupt nicht hungrig, war guter Dinge und gesund. Jeden Abend hat sich die Gruppe mit der Fastenleiterin für gute zwei Stunden getroffen zu Gesprächen, Entspannung und Bewegung, was ausgesprochen hilfreich und erbauend war.
Nach der anschließenden Aufbauphase mit viel Körnerbrei, Gemüse, Rohkost, Obst und Tee haben mein Mann und ich uns entschlossen, unsere Ernährung auch in Zukunft entsprechend umzustellen. Ich glaube, obwohl nur ich gefastet habe, hat auch mein Mann davon profitiert, der anfangs von der Idee so gar nicht begeistert war.
Ich bin sicher, wenn ich gesund bleibe, werde ich im nächsten Jahr wieder dabei sein.
Hallo Dieter!
Natürlich habe ich daheim, nicht nur im stillen Kämmerlein, gefastet. Allerdings fand ich die Unterstützung und Begleitung durch eine gelernte Fastenleiterin sehr hilfreich; man konnte sich jeden Abend in der Gruppe austauschen und erhielt zusätzlich viele Tipps und Hinweise für eine gesunde Ernährung danach. Mit Weightwatchers und Co KG hatte das überhaupt nichts zu tun. Ich würde es zukünftig nur noch auf diesem sicheren Wege machen.
Gruß Irmgard

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