Die Remise des Amtsgericht vor, während und nach dem Umbau von 1986.
Springe: Amtsgericht | Umbau - Umgestaltung der Remise auf dem Gelände des Amtsgerichts in Springe.
Hier zur Erinnerung einige Zeilen und Bilder vom Umsetzen und Renovierung der Remise im Jahr 1986. Im Rahmen der Erweiterung der Räumlichkeiten für das AG. Springe musste die Remise für einen Neubau auf dem Gelände umgesetzt werden. Wie es vermutlich viele nicht mehr wissen, stand die ehemalige Remise und Stallgebäude dort, wo heute der Neubau des Amtsgerichts steht. Da aber das ganze Anwesen unter Denkmalschutz steht, durfte die Remise nicht einfach abgerissen werden, sondern musste in ihren Grundzügen erhalten bleiben. Um aber die Remise, die in einem sehr schlechten Zustand war, noch sinnvoll nutzen zu können wurde ein entsprechender Umbau, im Inneren geplant und umgesetzt sowie auch eine Änderung der Fensteröffnungen. Hierbei entstand eine Hausmeisterwohnung, einige Arrestzellen im Bereich des neu entstandenen Treppenhauses und sonstige Räumlichkeiten. Der Remisenunterstand für die ehemaligen Fuhrwerke der vergangenen Zeiten wurde natürlich zur Garage. Als einzige Neuerung wurde die Außentreppe angebaut.
Nachdem die Baufirma das Gebäude entkernt hatte, alle Gefache von Mauerwerk und Lehmausfachung befreit, konnten die Zimmerleute, hier die Zimmerei Rainer Krafft aus Völksen, alle Holzteile nach altem Gebrauch mit den entsprechenden römischen Zahlen scharf zeichnen, die Zeichen in das Holz einstemmen. Dieses wurde alles auf einem Plan festgehalten damit man nachher auch weis, wohin welches Stück gehört. Jetzt konnten alle Hölzer vorsichtig demontiert werden. Hierbei wurden beim Fachwerk die Holznägel herausgeschlagen und alles wie bei einem Stabilbaukasten auseinandergenommen und zum Zimmerplatz abtransportiert.
Fortsetzung folgt.


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