Die letzten sieben Tage?
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde...
...aber nach vielen Jahrmillionen
war der Mensch endlich klug genug.
Er sprach:
Wer redet hier von Gott? Ich nehme meine Zukunft selbst in die Hand.
Er nahm sie, und es begannen die letzten sieben Tage der Erde...
Diesen Text schrieb Jörg Zink bereits vor 30 Jahren auf!
Wir sollten ihn in Berlin in die Tore des Brandenburger Tores hängen, bis endlich Vernunft bei denen einkehrt, die in ihren Spitzenämtern Verantwortungen für das aktuelle Drama haben! - Ich befürchte allerdings, die Augen dieser Menschen sind schon so zugeklebt mit dem Mamon. dass ihnen nicht mal der Holzhammer über der Kuppel des Reichstages auffallen könnte.
Ein Gänsehaut zieht sich über meinen ganzen Körper - wie nahe sind wir diesem Szenario ....
Vor langer Zeit habe ich diese Geschichte mal gelesen und nicht mehr daran gedacht. Danke für die Erinnerung.
Unglaublich, wie treffend die Darstellungen sind. Zum zweiten Vers fällt mir ein Beispiel ein: Beim Terroranschlag auf das World Trade Center wurde inmitten der schlimmen Bilder auch immer wieder die Börse mit hektischem Treiben eingeblendet. Die Menschen dort schienen aber von dem Geschehen unberührt und starrten nur auf die Kurse. Ich fand das geradezu pervers...
Leider ist das, was in dieser Gerschichte steht, die aktuelle Wahrheit. Aber selbst als regelmäßiger Werbespot an allen Hauswänden angebracht würde es wohl nichts ändern.
@Dieter; Du bist aber heftig drauf! Dein Blick viel zu verengt! - Die hebräische Bibel beginnt mit den Worten IM ANFANG SCHAFFT GOTT - diese Worte sind als beständiger, aktueller Wert zu sehen, JETZT ist SCHÖPFUNG angesagt, nicht damals oder demnächst, sondern jetzt im Moment Deines Lebens - das in unsere zu brachiale Sprache flüssig zu übersetzen ist verdammt schwer.
-> Genau darum (so wird vermutet!) folgte durch den Geschichtensammler vor langer Zeit der einen Erzählung vom Werden/Sein(!) der Erde (Gen.1), gleich eine zweite (Gen.2), in der sich alles ganz anders darstellt, ganz und gar ohne Zählung, sondern... (jetzt kommt der Gedankengang von Jörg Zink ins Spiel) ...die Verantwortung und das An-sich-reißen von Verantwortungen (Garten Eden).
Ich kann ja durchaus darüber klagen, dass die Züge nach Barsinghausen nicht auch mit 200km/h am Deister - im grün karierten Tarn-Outfitt entlang brettern, aber ich sollte mich auch damit befassen, welche Gegebenheiten ich vorfinde. -- Die Bibel noch aus der Sicht eines Kindes zu lesen ist vielleicht manchmal ganz knuffig, aber um sie zu verstehen, sollte ich sie schon versuchen zu verstehen. Und notfalls hilft sogar das Internet (sehr gut sogar!)
@Dieter: Nicht Gerücht, sondern Symbolik


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