ES IST EIN ELEND IN DIESEM LEBEN:
Die in gelangweiltem Wohlstand leben,
wollen nichts schaffen.
Und die anderen werden daran verhindert
durch ihre Armut und durch ihre Belastung
mit einem Vielerlei von Geschäftigsein.
Martin Luther
(wenige Jahre vor der Bankenkrise
und der Erfindung von Hartz IV)
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Oder die schlimmere Mittelschicht, die verächtlich auf die Armen herabsieht und primär für deren Leiden verantwortlich ist? Angestellte, Beamte, Akademiker, die "Wer arbeiten will, findet auch Arbeit", "Die sind nur zu faul", "Die sollen sich mal waschen, dann klappts auch mit dem Job", "Arbeit macht satt/frei/sozial/etc." und ähnlich blöde Sprüche labern?
Mir sind inzwischen die Reichen lieber, weil denen mindestens die Armen egal sind, sie aber oft verständnisvoller und spendabler sind, als ihr Ruf aussagt.
Andreas hat Recht, wenn ich laufend lese, wie viel der Marschmeyer von seinem
"schwer erarbeiteten Geld", öffentlich spendet. Was hatte den damals der
Zumwinkel alles gespendet ? Wer Geld hat, hat auch gute Freunde und die im Dunkeln sieht man nicht.
Ich denke eher, wer Geld hat, wer vermögend ist, hat für diesen Zeitraum gute Freunde. Aber es ist doch oft so, dass genau dann, wenn diese Freunde gebraucht werden, weil man sein Geld verliert, keiner mehr von diesen Freunden da ist.
Gute Freunde sind für mich Freunde, die in Freud und Leid da sind und die nicht darauf sehen, wieviel Geld da ist.
Wieso soll die Mittelschicht verantwortlich sein, für das " Leiden " der Arbeitslosen oder der Harzt empfänger?
Andreas, das kann ich absolut nicht verstehen.
Ich kann aber verstehen, dass viele aus der MIttelschicht, die es sowieso kaum noch gibt, weil die Schere zwischen arm und reich immer größer wird, manchmal ihrem Ärger Luft machen, weil sie arbeiten, sich abkämpfen , früh aufstehen und auf die Arbeit gehen und doch reicht der Lohn dafür oft nicht aus um gut leben zu können.
Oft reicht es nur um überleben zu können oder um mal gerade so, die Verbindlichkeiten zahlen zu können.
Da sagen dann doch einige: Ich arbeite und habe am Ende weniger zum Leben als einer der sagt, ich bleib daheim, warum soll ich arbeiten ich habe doch alles was ich brauche.
Zum Glück denken nicht alle so und leider ist es so, dass fast alle in einen Topf geworfen werden, eben wegen solcher Aussagen, aber es kann keiner sagen dass es das nicht gibt.
Ich kenne selbst auch Menschen die sage ich wäre doch blöd wenn ich arbeiten gehe und ich kenne auch Menschen die sagen, du bist blöd dass du arbeiten gehst, mach es doch wie ich.
Aber das mag und kann ich nicht so machen.
Wenn ich durch einen Schicksalsschlag reinrutschen würde, müßte ich sehen dass ich damit klar komme und wieder rauskomme, wobei ich weiß dass das bestimmt nicht leicht ist und ich weiß auch, dass einem sogar der Staat selbst Steine dabei in den Weg werfen kann, aber ich finde es nicht okay, wenn man die Mittelschicht für das Leiden der Armen verantwortlich macht.
Manchmal denke ich auch dass es einfacher ist immer nach einem Schuldigen zu suchen, anstatt bei sich auch zu gucken und mal den Hintern hochzubekommen um neu anzufangen.
Wobei ich noch mal ausdrücklich erwähnen möchte, dass ich es okay finde, wenn Menschen Hilfe erhalten, die unverschuldet in eine Notlage geraden und ich finde es auch okay, wenn Menschen die zur Arbeit gingen und entlassen wurden, Arbeitslosengeld bekommen.
Aber ich finde es nicht okay, wenn sie sagen soll doch der Staat für mich aufkommen, denn ich habe keine Lust mehr zu arbeiten.
Nun schätze ich, habe ich doch einige verärgert, aber das mußte ich jetzt mal loswerden.
Die in gelangweiltem Wohlstand leben,
wollen nichts schaffen.
Martin Luther
Hm, warum sind sie im " gelangweiltem Wohlstand?
Einige werden hineingeboren, aber andere arbeiten auch , um das zu erreichen.
Wieso sollten diese nichts schaffen wollen?
Wie kam da Martin Luther darauf?
> "Wieso soll die Mittelschicht verantwortlich sein, für das " Leiden " der Arbeitslosen oder der Harzt empfänger? Andreas, das kann ich absolut nicht verstehen."
Aus der stammen die blöden Sprüche und Vorurteile - und die wählt doch auch mehrheitlich die Bagage, die für die schändlichen Zustände verantwortlich sind.
> "Da sagen dann doch einige: Ich arbeite und habe am Ende weniger zum Leben als einer der sagt, ich bleib daheim, warum soll ich arbeiten ich habe doch alles was ich brauche."
Dann sollen sie ihren Job kündigen und zum Arbeitsamt gehen, wenn das Leben als Arbeitsloser und Armer angeblich sooo paradiesisch ist!
> "ich weiß auch, dass einem sogar der Staat selbst Steine dabei in den Weg werfen kann, aber ich finde es nicht okay, wenn man die Mittelschicht für das Leiden der Armen verantwortlich macht."
Der Staat sind doch wir alle! Auch die Mittelschicht.
"gelangweilter Wohlstand"
Wo der Wohlstand seinen Ort und seine Person hat,
das macht sich noch lange nicht am Konto und Depot fest.
Und es bleibt die Frage nach dem eigenen Standort,
nicht nach dem der Anderen.
Andreas, Dich zu verstehen, gelingt mir mal wieder nicht!
Da ich von Dir eher gar nichts weiß, außer dass Du Dir den Luxus eines Internet-Zugangs leisten kannst, gehörst Du auch zu denen, die als Wohlhabende bezeichnet werden können.
Bestreite es gerne. Doch es hilft nicht - es ist eben so!
> "Dich zu verstehen, gelingt mir mal wieder nicht!"
Grad will ich ja dich verstehen - bzw. deine Aussage ;)
Da du im Artikel dem gelangweilten Wohlstand die Armut gegenüberstelltest, ging ich davon aus, gemeint seien die Betuchten&Co - was aber wohl falsch war?!
> "Dir den Luxus eines Internet-Zugangs leisten kannst, gehörst Du auch zu denen, die als Wohlhabende bezeichnet werden können"
der kleine baustein ZUM GROSSEN BILD
der kleine baustein
ZUM GROSSEN BILD
Gestern fand ich einen Puzzle-Stein und freute mich.
Vor meinen Augen entstand ein kleines Bild,
das sich...
Mängel und Fehler
Besinnung zum 3. Advent
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Wir halten oft manchen Menschen wegen
seiner Mängel und Fehler
für unglücklich,
ich aber...
Wusstest Du schon...?
Wusstest Du schon
...dass die nähe eines menschen gesund machen, krank machen, tot und lebendig machen kann
...dass die nähe eines menschen gut...
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