Bennigser Gymnastikgruppe auf den Spuren von "Moora"

Springe: Bennigsen | Endlich bog er um die Ecke um dann mit voller Fahrt an der wartenden Gruppe der
Bennigser "Senioren Turner" vorbei zu fahren.
"Was war dass denn,gab es noch einen zweiten Bus" ? fragte einer der wartenden.
Lauter Fragezeichen in den Augen der wartenden Turner.
Was nun ?
Geduldig wurde gewartet,man würde sie schon abholen und tatsächlich kam der Bus wieder zurück und nahm die Gruppe auf um dan mit einer 360 Gradwende auf der Kreuzung zu drehen um den Rest der Gruppe im Osterland aufzunehmen.

Endlich ging es los in Richtung Nienburg.
Nach angenehmer Fahrt in dem bequemen Luxusbus kamen , die inzwischen 32 Personen starke Gruppe gutgelaunt,doch etwas durstig, an dem schönen Gasthof an.
Hatte der Busfahrer doch gedacht,dass die Rentner mit Wasser und Saft zufrieden wären.
An nett eingedeckten Tischen wurde, schnell und freundlich eine leckere Spargelcremsuppe serviert und natürlich auch frisch gezapftes Bier gereicht.

Nachdem nun mehre große Platten mit frischem Schinken auf den Tischen standen, kamen noch mehrere große Platten mit herlichen,frischen und zarten Nienburger Spargel dazu mit ausgelassener Butter und Soße Hollandaise.
Das alles wurde noch von riesigen Portionen "Wiener Schnitzel" übertroffen.

Der abschließende Nachtisch aus leckeren Eis wurde kaum noch bewältigt.
Ein "Maltäser" brachte dann alles in die richtigen Gänge.
Das allein hätte schon den Ausflug gelohnt.

Doch es ging weiter.
Frohgelaunt und übersatt ging es auf den Spuren zu Niedersachsen ältester Moorleiche "Moora" das Mädchen aus dem Uchter Moor.

Eine Schmalspurbahn des "Fördervereins Moorbahn Uchter Moor" brachte sie auf wackligen Gleisen ins Moor.
Eine ganz eigene Natur mit einzigartiger Tier und Pflanzenwelt.

Hier wurde die Moorleiche "Moora" gefunden,die vor ca. 2650 Jahren im Moor ums Leben kam.
Anschaulich und mit klaren Worten erklärte der "Ehrenamtliche Mitarbeiter" der Bahn die Abläufe und die Geschichte des Moores.

Auch noch heute wird der Abbau betrieben.
Die Herren der Schöpfung haben den Grabspaten gegen Maschinen zum Torfstechen getauscht, doch nach wie vor werden die Torfstücke von den Frauen
zum trocknen aufgestapelt.
Doch kommen die Frauen heute aus Rumänien und Bulgarien.

Kurz vor dem Einsetzen des Regens wurde die Bahnstation erreicht.
Durch das Geschüttele auf der Bahn war wieder Platz im Magen und so konnte noch ein riesiges Stück Erdbeertorte, natürlich mit Sahne, verdrückt werden.

Auf der anschließenden Heimfahrt wurde es ganz still im Bus,jeder war satt und zufrieden und nun auch müde.

Eine wirklich schöne Busfahrt,die sich gelohnt hatte, nicht nur wegen des netten Busfahrers.
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