Ruderin Alicia Bohn düpiert Konkurrenz gleich zwei Mal

v.l.n.r. Elias Archinger, Alicia Bohn, Marvin Degen
Bei der Internationalen DRV Junioren-Regatta auf der Olympiastrecke in München stand die erste große Standortbestimmung der Topruderer der Rudergesellschaft Speyer auf dem Weg zu den Deutschen Jugendmeisterschaften statt. Trainer Martin Gärtner schickte drei Einer in den Wettkampf.
Für Elias Archinger war es die erste Teilnahme an einer Topregatta. Die Unerfahrenheit brachte Elias Archinger im Vorlauf des Junioren-Einer A (17/18 Jahre) gleich eine Gelbe Karte, da er zu spät am Start erschien. Über die 2000-Meter-Distanz kam Elias Archinger, nachdem er am Start zurück lag, immer besser ins Rennen und kämpfte mit Marko Hladnik vom slowenischen Nationalteam verbissen um den dritten Platz. Letztlich reichte es mit einer Sekunde Rückstand zu Rang vier, es siegte der französische Nationalruderer Maxime Ducret. Im zweiten Rennen, das der slowenische Nationalruderer Tomislav Sain gewann, kam Elias Archinger nicht über den sechsten Platz hinaus. Im Leichtgewichts-Einer der Junioren A erwischte Marvin Degen den schnellsten ersten Lauf und wurde mit der insgesamt fünftschnellsten Zeit aller Starter viertes Boot. „Nachdem wir die Verbesserungsoptionen durchgesprochen hatten, konnten wir mit dem zweiten Platz von Marvin Degen im gesetzten Rennen hinter dem RC Allemania zufrieden sein“, kommentierte Trainer Martin Gärtner das Rennergebnis des zweiten Regattatages.
Im Juniorinnen-B-Einer (15/16 Jahre) musste Alicia Bohn über die 1500-Meter-Strecke zeigen was sie bei großen Regatten leisten kann. Es war Großes. Lediglich Anneke Mau vom RC Würzburg konnte das Tempo von Alicia Bohn einigermaßen mitgehen. Alicia Bohn siegte in einem weit auseinandergezogenen Feld in 5:59,38 Minuten souverän. Im gesetzten Lauf der zeitschnellsten Ruderinnen sahen die Zuschauer erneut einen klaren Sieg von Alicia Bohn, dieses Mal mit mehr als fünf Sekunden Vorsprung auf die erneut zweitplatzierte Ruderin aus Würzburg. Die nachfolgenden Boote hatten zu keinem Zeitpunkt eine Chance in den Kampf um den ersten Platz einzugreifen.
„Mit den beiden Siegen hat sich Alicia Bohn für die kommenden DRV-Regatten natürlich Respekt verschafft und eine Favoritenrolle erkämpft“, war Martin Gärtner mit seiner Topathletin zufrieden.
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